Oper

Der Freischütz

Carl Maria von Weber

Max, einst bester Schütze weit und breit, steckt in einer Pechsträhne. Ein einziger Schuss soll über seine Heirat mit Agathe entscheiden – eine zu wichtige Angelegenheit, um sie dem Zufall zu überlassen. Um Mitternacht in der Wolfsschlucht gießt Max mit dem zwielichtigen Kaspar die verfluchten Freikugeln, die niemals fehlgehen.

Der Pakt mit dem Teufel ist besiegelt. „Ins Schwarze getroffen“, jubelte Carl Maria von Weber 1821 nach der Uraufführung. Schon bald galt Der Freischütz als die romantische deutsche Oper schlechthin, denn Weber fand nicht nur Töne für die Heimeligkeit des deutschen Waldes, sondern auch für dessen unheimliche Nachtseiten, für Verunsicherung, Zweifel und Angst. Regisseur Axel Köhler erzählt in seiner Inszenierung nicht nur das Schicksal eines jungen Mannes, der sich aus Versagensängsten zum Äußersten treiben lässt, sondern er entwirft das Bild einer orientierungslosen Gesellschaft, die in Ritualen und Hierarchien nach Halt sucht. 


Romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto von Friedrich Kind, Dialogfassung von Werner Hintze

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
1. Mai 2015,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Projekt Partner:
Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Sparkassen-Versicherung Sachsen
LBBW

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung



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Stücktrailer

Der Freischütz – Trailer

Werkeinführung

Kaum eine Oper ist so eng mit Dresden, seinen Landschaften und der Semperoper verbunden, wie Carl Maria von Webers romantische Oper Der Freischütz von 1821. Johann Casimir Eule führt in die romantische Welt des Werkes ein und erläutert, warum Carl Maria von Webers Wirken als Musikdirektor des Deutschen Operndepartements noch heute von Bedeutung. Vor allem aber schlägt er den Bogen zur Neudeutung des Werkes durch Regisseur Axel Köhler, dem zwei Aspekte besonders am Herzen liegen: Der Bezug des Werkes zu Dresden und die generationenübergreifende Erfahrung des Kriegstraumas.