Oper

Die tote Stadt

Erich Wolfgang Korngold

Ein Sensationserfolg des 20. Jahrhunderts
Die tote Stadt ließ Erich Wolfgang Korngold neben Richard Strauss zum meistgespielten Opernkomponisten Deutschlands der 1920er Jahre werden. Mit Klaus Florian Vogt und Vida Miknevičiūtė in den Hauptrollen erzählt Regisseur David Bösch eindrucksstark die Geschichte von einer Reise ins Ich, bei der Traum und Wirklichkeit verschwimmen.

Korngolds Musik bringt das psychologische Drama zu voller Entfaltung, sein Kompositionsstil ist unverkennbar erzählerisch und emotional.

Vereinsamt und zurückgezogen lebt der trauernde Witwer Paul nach dem Tod seiner Frau Marie in der Stadt Brügge und betreibt einen sonderbaren Totenkult um die Verstorbene. Doch die Begegnung mit der Tänzerin Marietta stellt sein Leben auf den Kopf: Die junge Frau wird ihm zum Spiegel seiner Sehnsüchte, auf die er die „Wiederkehr“ seiner verstorbenen Gattin projiziert. Erst das Erwachen aus einem Albtraum, in dem Paul eine Bluttat begeht, lässt ihn in der Realität ankommen. Kann er den Weg in ein von psychischen Altlasten befreites Leben gehen?


Oper in drei Bildern

Frei nach Georges Rodenbachs Roman Bruges-la-Morte
Libretto von Paul Schott

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
16. Dezember 2017,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Entdecken

Stücktrailer

Trailer

Making-of

Die tote Stadt – Making-of (3)

Making-of

Die tote Stadt – Making-of (2)

Making-of

Die tote Stadt – Making-of (1)

Werkeinführung

Tod, Trauer und Traum sind die Themen von Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe zum Werk und zur aktuellen Inszenierung.