Nächstenliebe beginnt dort, wo man die Augen vor Schutzsuchenden nicht schließt
Music drama in vier Akten
Erste Fassung (1957)
Libretto vom Komponisten
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Premiere
13. März 2027
Termine & Besetzungen
- Musikalische Leitung Erik Nielsen
- Inszenierung Elisabeth Stöppler
- Bühnenbild Ines Nadler
- Kostüme Frank Lichtenberg
- Licht Fabio Antoci
- Video Vincent Stefan
- Chor Jonathan Becker
- Dramaturgie Benedikt Stampfli
- Priester Grigoris Birger Radde
- Archon Markus Marquardt
- Kapitän Martin-Jan Nijhof
- Schullehrer Gerald Hupach
- Kostandis Danylo Matviienko
- Dimitri David Roy
- Manolios Pavol Breslik
- Yannakos Mario Lerchenberger
- Michelis N.N.
- Panait Simeon Esper
- Nikolio Jin Yu
- Lenio Natasha Gesto
- Witwe Katerina Marjukka Tepponen
- Priester Fotis Neven Crnić
- Despinio Dalia Medovnikov
- Eine alte Frau Sabine Brohm
- Ein alter Mann Tilmann Rönnebeck
- Musikalische Leitung Erik Nielsen
- Inszenierung Elisabeth Stöppler
- Bühnenbild Ines Nadler
- Kostüme Frank Lichtenberg
- Licht Fabio Antoci
- Video Vincent Stefan
- Chor Jonathan Becker
- Dramaturgie Benedikt Stampfli
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung
- Priester Grigoris Birger Radde
- Archon Markus Marquardt
- Kapitän Martin-Jan Nijhof
- Schullehrer Gerald Hupach
- Kostandis Danylo Matviienko
- Dimitri David Roy
- Manolios Pavol Breslik
- Yannakos Mario Lerchenberger
- Michelis N.N.
- Panait Simeon Esper
- Nikolio Jin Yu
- Lenio Natasha Gesto
- Witwe Katerina Marjukka Tepponen
- Priester Fotis Neven Crnić
- Despinio Dalia Medovnikov
- Eine alte Frau Sabine Brohm
- Ein alter Mann Tilmann Rönnebeck
- Musikalische Leitung Erik Nielsen
- Inszenierung Elisabeth Stöppler
- Bühnenbild Ines Nadler
- Kostüme Frank Lichtenberg
- Licht Fabio Antoci
- Video Vincent Stefan
- Chor Jonathan Becker
- Dramaturgie Benedikt Stampfli
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung
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- Archon Markus Marquardt
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- Dimitri David Roy
- Manolios Pavol Breslik
- Yannakos Mario Lerchenberger
- Michelis N.N.
- Panait Simeon Esper
- Nikolio Jin Yu
- Lenio Natasha Gesto
- Witwe Katerina Marjukka Tepponen
- Priester Fotis Neven Crnić
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Kinderchor der Semperoper Dresden
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- Panait Simeon Esper
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- Video Vincent Stefan
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- Dramaturgie Benedikt Stampfli
Kinderchor der Semperoper Dresden
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Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung
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- Yannakos Mario Lerchenberger
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- Panait Simeon Esper
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- Ein alter Mann Tilmann Rönnebeck
- Musikalische Leitung Erik Nielsen
- Inszenierung Elisabeth Stöppler
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- Kostüme Frank Lichtenberg
- Licht Fabio Antoci
- Video Vincent Stefan
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- Dramaturgie Benedikt Stampfli
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung
- Priester Grigoris Birger Radde
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- Kostandis Danylo Matviienko
- Dimitri David Roy
- Manolios Pavol Breslik
- Yannakos Mario Lerchenberger
- Michelis N.N.
- Panait Simeon Esper
- Nikolio Jin Yu
- Lenio Natasha Gesto
- Witwe Katerina Marjukka Tepponen
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- Dimitri David Roy
- Manolios Pavol Breslik
- Yannakos Mario Lerchenberger
- Michelis N.N.
- Panait Simeon Esper
- Nikolio Jin Yu
- Lenio Natasha Gesto
- Witwe Katerina Marjukka Tepponen
- Priester Fotis Neven Crnić
- Despinio Dalia Medovnikov
- Eine alte Frau Sabine Brohm
- Ein alter Mann Tilmann Rönnebeck
Außerdem
Kurz gefasst

Was wäre, wenn die Grenze zwischen Theaterspiel und Alltag verschwindet? Im griechischen Lykovrissi kommt die Dorfgemeinschaft zusammen, um die Besetzung der nächsten Passionsspiele zu benennen. Dabei entstehen die ersten Konflikte, da nicht alle mit ihrer zugewiesenen Figur glücklich sind. Als aber eine Gruppe von Schutz suchenden Flüchtlingen ins Dorf kommt, rückt das geplante Theaterspiel in den Hintergrund und christliche Werte wie Nächstenliebe stellen die Gemeinschaft abseits der Bühne auf die Probe.
Dem tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů (1890–1959) ist mit seinem letzten Bühnenwerk The Greek Passion nach dem Roman Der wiedergekreuzigte Christus von Nikos Kazantzakis eine Metapher geglückt, die menschliches Handeln und vielleicht auch Versagen auf das Eindringlichste zeigt. Das Werk hätte 1959 uraufgeführt werden sollen, kam dann jedoch erst zwei Jahre nach Martinůs Tod in Zürich zur Aufführung. Es thematisiert eine bedingungslose Suche nach Humanität: eine Erinnerung an uns selbst, die Augen vor Menschen, die Hilfe benötigen, nicht zu verschließen.
Die Musik zeichnet sich durch eindrucksvoll gestaltete Chorpassagen aus. Neben dem gesungenen kommt auch dem gesprochenen Wort eine entscheidende, kommentierende Funktion zu. Oratorienhafte Momente werden verwoben mit verschiedenen Stilrichtungen wie griechischen Volksweisen, Klängen aus Martinůs böhmischer Heimat oder byzantinischer Kirchenmusik.
Handlung
1. Akt
Nachdem im griechischen Dorf Lykovrissi der Ostergottesdienst gefeiert wurde, verteilt Priester Grigoris zusammen mit den Dorfältesten die Rollen für die alljährlich stattfindenden Passionsspiele: Der Gastwirt Kostandis soll den Jakobus, der Händler und Briefträger Yannakos den Petrus und Michelis, der Sohn des reichsten Dorfältesten Patriarcheas, Johannes spielen. Während die drei stolz sind, dass sie Apostel verkörpern dürfen, ist der Handwerker Panait mit seiner Rolle als Judas unzufrieden. Priester Grigoris duldet aber keine Widerrede. Die junge Witwe und Prostituierte Katerina soll Maria Magdalena spielen und für den Jesus wurde der aufrichtige Hirte Manolios gewählt. Augenblicklich verändert sich Manolios, nimmt seine Berufung sehr ernst und vertröstet daher auch seine Verlobte Lenio bezüglich der geplanten Hochzeit. Zusammen mit den „Jüngern“ lesen sie die Bibel und versuchen, die Heilige Schrift zu verstehen, obschon die meisten Analphabeten sind.
Die Szene wird abrupt unterbrochen, als auf einmal eine Gruppe Fremder, angeführt von Priester Fotis, auftaucht. Sie glauben an denselben Gott, doch ihr Dorf ist wegen eines Krieges niedergebrannt. Erschöpft von der Flucht bitten sie um Zuflucht, doch Priester Grigoris will sie nicht aufnehmen und behauptet, dass sie die Cholera einschleppen. Daraufhin distanziert sich die Dorfgemeinschaft Lykovrissis von den Schutzsuchenden, nur die Apostel-Darsteller, Katerina und Manolios bieten ihnen Hilfe an. Manolios weist ihnen den nahegelegenen Berg Sarakina als Zufluchtsort und als Stätte für eine neue Siedlung.
2. Akt
Während Yannakos mit seinem Esel spricht, den der Jesus-Darsteller beim „Einzug nach Jerusalem“ reiten soll, erscheint Manolios in einem Traum Katerina, die Geliebte von Panait. Der geizige Dorfälteste Ladas überzeugt Yannakos, den Geflüchteten überteuerte Lebensmittel zu verkaufen. Während Manolios am Brunnen Wasser schöpft, fühlt er einen Schmerz, als sei er gekreuzigt worden. Katerina nähert sich ihm und will ihn verführen, daraufhin flieht Manolios. Am Berg Sarakina legen nun die Geflüchteten den Grundstein für ihr neues Dorf. Yannakos beichtet Priester Fotis seine frevlerischen Absichten; dieser vergibt ihm.
3. Akt
Nachdem Manolios den Hirtenjungen Nikolio darum bat, Flöte zu spielen, schläft er ein und beginnt zu träumen: Lenio drängt ihn zur Heirat, Priester Grigoris erinnert ihn an die Bedeutung seiner Darstellung Jesus’ und Katerina will ihn verführen. Als er erwacht, bittet er Gott: „Führe mich nicht in Versuchung!“ Lenio wird abermals von Manolios zurückgewiesen, daraufhin gesteht Nikolio ihr seine leidenschaftliche Liebe. Katerina bekräftigt Manolios ihre Liebe, der sie erwidert. Doch sie fühlen sich zu sehr ihren Rollen verpflichtet, sodass es zu keiner körperlichen Annäherung kommt. Als Katerina zu den Geflüchteten gehen will, um diesen zu helfen, trifft sie auf Yannakos und erzählt ihm, dass sie jetzt versteht, warum sie als Sünderin Maria Magdalena spielen soll. Während Manolios im Dorf von Christus predigt, tauchen Priester Grigoris, Ladas und Panait auf und sind wütend über seine Reden. Als diese dann auch noch erfahren, dass nun Nikolio Lenio zur Frau haben will, wird ihre Aggression gegenüber Manolios noch größer. Mit ruhiger Stimme erklärt dieser jedoch, dass er nichts gegen deren Verbindung hat.
4. Akt
Während die Hochzeit von Nikolio und Lenio stattfindet, stachelt Priester Grigoris die Dorfgemeinschaft gegen Manolios auf. Die Apostel-Darsteller, Yannakos, Kostandis und Michelis stellen sich schützend um Manolios, doch seine verteidigenden Worte helfen ihm nicht, die Menge ruft zum Mord; Panait, der Judas-Darsteller, vollbringt die Tat. An Weihnachten erkennt die Dorfgemeinschaft ihre Schuld und bittet Gott um Gnade, gleichzeitig ziehen Priester Fotis und die Geflüchteten weiter.

