Oper

Erik Nielsen

Musikalische Leitung

Erik Nielsen, geboren in den USA, ist seit 2015 Chefdirigent des Bilbao Symphony Orchestra und Musikalischer Direktor des Theater Basel seit 2016/17. Er ist Absolvent der Juilliard School, wo er Harfe und Oboe studierte, und des Curtis Institute of Music, wo er sein Dirigierstudium abschloss. 2001 zog er nach Deutschland, um als Harfenist der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker mitzuwirken. Es folgte eine zehnjährige Tätigkeit an der Oper Frankfurt, wo er als Kapellmeister ein breites Repertoire dirigierte, u.a. Händels »Giulio Cesare in Egitto« und Reimanns »Medea«. Gastdirigate führten ihn zum Frankfurter und Stuttgarter Radiosinfonieorchester (hr und SWR) und zum Ensemble Modern. 2005/06 wurde Erik Nielsen Assistent von Christoph Eschenbach bei dessen Produktion »Der Ring des Nibelungen« am Théâtre du Châtelet in Paris. 2007 und 2008 war er Fellow für Dirigieren am Tanglewood Music Center. Hier leitete er zahlreiche Orchesterkonzerte und übernahm auf Wunsch des erkrankten James Levine die musikalische Leitung von »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«. 2009 dirigierte Erik Nielsen erfolgreich »Die Zauberflöte« an der English National Opera und erhielt im selben Jahr den Sir Georg Solti Conducting Award der Solti Foundation U.S. 2010 folgten sein Debüt an der Boston Lyric Opera (»Ariadne auf Naxos«) und an der Metropolitan Opera New York mit »Die Zauberflöte«. Er dirigiert Konzerte in Köln, Aachen, Krakau, Oslo, Rom und Frankfurt und arbeitete in den USA mit Orchestern wie New World Symphony, Civic Orchestra of Chicago, Curtis Symphony Orchestra, Orchestra of the American Academy of Conducting in Aspen, World Youth Symphony Orchestra in Interlochen und Youth Symphony of Kansas City. Engagements führten ihn für »Eugen Onegin« an das Theater Basel, für »Peter Grimes« nach Zürich, für »Die Zauberflöte« nach Rom, für Hans Werner Henzes »Gisela!« und »We come to the river/Wir erreichen den Fluss« sowie für »Lohengrin« und »Karl May, Raum der Wahrheit«, ein Auftragswerk der Semperoper, nach Dresden. Im Sommer 2013 leitete er die Uraufführung von André Tchaikowskys Oper »Merchant of Venice« mit den Wiener Symphonikern in Bregenz sowie kurz zuvor die skandinavische Erstaufführung von Aribert Reimanns »Lear« in Malmö. Des Weiteren übernahm er die Musikalische Leitung von »La traviata« in Berlin, »Die tote Stadt« in Bilbao und Basel, »Così fan tutte« in Lissabon, »Solaris« in Paris, »La forza del destino« in Luxemburg und »Carmen« sowie »Peter Pan« an der Welsh National Opera. Aktuelle und künftige Engagements umfassen u.a. »Billy Budd« in Frankfurt und »Elektra« in Basel. In Dresden übernimmt Erik Nielsen in der Spielzeit 2017/18 die Musikalische Leitung der Neuproduktion »Oedipus Rex«/»Il prigioniero«.

Biographie

Erik Nielsen, geboren in den USA, ist seit 2015 Chefdirigent des Bilbao Symphony Orchestra und Musikalischer Direktor des Theater Basel seit 2016/17. Er ist Absolvent der Juilliard School, wo er Harfe und Oboe studierte, und des Curtis Institute of Music, wo er sein Dirigierstudium abschloss. 2001 zog er nach Deutschland, um als Harfenist der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker mitzuwirken. Es folgte eine zehnjährige Tätigkeit an der Oper Frankfurt, wo er als Kapellmeister ein breites Repertoire dirigierte, u.a. Händels »Giulio Cesare in Egitto« und Reimanns »Medea«. Gastdirigate führten ihn zum Frankfurter und Stuttgarter Radiosinfonieorchester (hr und SWR) und zum Ensemble Modern. 2005/06 wurde Erik Nielsen Assistent von Christoph Eschenbach bei dessen Produktion »Der Ring des Nibelungen« am Théâtre du Châtelet in Paris. 2007 und 2008 war er Fellow für Dirigieren am Tanglewood Music Center. Hier leitete er zahlreiche Orchesterkonzerte und übernahm auf Wunsch des erkrankten James Levine die musikalische Leitung von »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«. 2009 dirigierte Erik Nielsen erfolgreich »Die Zauberflöte« an der English National Opera und erhielt im selben Jahr den Sir Georg Solti Conducting Award der Solti Foundation U.S. 2010 folgten sein Debüt an der Boston Lyric Opera (»Ariadne auf Naxos«) und an der Metropolitan Opera New York mit »Die Zauberflöte«. Er dirigiert Konzerte in Köln, Aachen, Krakau, Oslo, Rom und Frankfurt und arbeitete in den USA mit Orchestern wie New World Symphony, Civic Orchestra of Chicago, Curtis Symphony Orchestra, Orchestra of the American Academy of Conducting in Aspen, World Youth Symphony Orchestra in Interlochen und Youth Symphony of Kansas City. Engagements führten ihn für »Eugen Onegin« an das Theater Basel, für »Peter Grimes« nach Zürich, für »Die Zauberflöte« nach Rom, für Hans Werner Henzes »Gisela!« und »We come to the river/Wir erreichen den Fluss« sowie für »Lohengrin« und »Karl May, Raum der Wahrheit«, ein Auftragswerk der Semperoper, nach Dresden. Im Sommer 2013 leitete er die Uraufführung von André Tchaikowskys Oper »Merchant of Venice« mit den Wiener Symphonikern in Bregenz sowie kurz zuvor die skandinavische Erstaufführung von Aribert Reimanns »Lear« in Malmö. Des Weiteren übernahm er die Musikalische Leitung von »La traviata« in Berlin, »Die tote Stadt« in Bilbao und Basel, »Così fan tutte« in Lissabon, »Solaris« in Paris, »La forza del destino« in Luxemburg und »Carmen« sowie »Peter Pan« an der Welsh National Opera. Aktuelle und künftige Engagements umfassen u.a. »Billy Budd« in Frankfurt und »Elektra« in Basel. In Dresden übernimmt Erik Nielsen in der Spielzeit 2017/18 die Musikalische Leitung der Neuproduktion »Oedipus Rex«/»Il prigioniero«.