Oper
Pavol Breslik war von 2003 bis 2006 Mitglied des Ensembles der Staatsoper Unter den Linden. Seither ist er regelmäßig an den großen europäischen Opernhäusern zu Gast. An der Wiener Staatsoper sang er die Partien des Lenski, Nemorino, Don Ottavio und Alfredo. An der Bayerischen Staatsoper gab er zwei bedeutende Rollendebüts: Gennaro in Lucrezia Borgia an der Seite von Edita Gruberová sowie Edgardo in Lucia di Lammermoor mit Diana Damrau. Am Royal Opera House (Covent Garden) war er als Lenski in „Eugen Onegin” sowie als Ferrando, Don Ottavio und Tamino zu hören. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Opéra national de Paris, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das La Monnaie in Brüssel, die Staatsoper Unter den Linden, zu den Salzburger Festspiele, zum Festival d’Aix-en-Provence, an das Theater an der Wien, an die Semperoper Dresden sowie an das Grand Théâtre de Genève. Von 2012 bis 2018 war er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er unter anderem Stewa, Don Ottavio, Nadir, Peter Quint und Leicester sang. Im Jahr 2021 wurde ihm der Ehrentitel „Bayerischer Kammersänger” verliehen. Nach erfolgreichen Rollendebüts als Hans in Die verkaufte Braut an der Bayerischen Staatsoper in München und als Edwin in Die Csárdásfürstin an der Oper Zürich debütierte er kürzlich mit großem Erfolg als Prinz in Rusalka am Nationaltheater in Prag. Am Opernhaus Zürich gab er sein Rollendebüt als Matteo (Arabella). In der Saison 2025/26 stehen folgende Projekte auf dem Programm: Hans (Die verkaufte Braut) in einer Neuproduktion an der Wiener Staatsoper, seine lang erwartete Rückkehr an die Metropolitan Opera New York als Matteo (Arabella) sowie Alfred (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper München und sein Rollendebüt als Rodolfo (Lucia di Lammermoor) an der Staatsoper Hamburg. An der Semperoper gab er in der Spielzeit 2024/25 gleich zwei Rollendebüts: Faust in Mefistofele und die Titelpartie in Lohengrin. In der Saison 2026/27 wird er als Manolios (The Greek Passion) erneut am Haus gastieren. (Stand: 2026)
