Oper

Camilla Nylund

Solistin (Gast)

Camilla Nylund zählt heute zu den weltweit führenden lyrisch-dramatischen Sopranen. In Vaasa in Finnland geboren, studierte sie zunächst bei Eva Illes, später am Mozarteum in Salzburg. Für ihre Leistungen wurde ihr 1995 von der Internationalen Stiftung Mozarteum die Lilli-Lehmann-Medaille verliehen. Nach einem Festengagement in Hannover gehörte Camilla Nylund von 1999 bis 2002 zum Ensemble der Semperoper Dresden, wo sie mit dem Christel-Goltz-Preis ausgezeichnet wurde. Neben ihren Dresdner Verpflichtungen wurde sie mehr und mehr zu einem begehrten Gast an den wichtigsten internationalen Opernhäusern. So sang sie die Gräfin (»Capriccio«) in Venedig, Eva (»Die Meistersinger von Nürnberg«) und Tatjana (»Eugen Onegin«) an der Hamburgischen Staatsoper, Leonore (»Fidelio«) an der Oper Zürich unter Nikolaus Harnoncourt sowie unter Sir Simon Rattle auf einem Japan-Gastspiel der Salzburger Festspiele, Salome (»Salome«) an der Oper Köln, Elisabeth (»Tannhäuser«) an der Bayerischen Staatsoper München und Leonore in der »Fidelio«-Urfassung am Theater an der Wien. Es folgten ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Salome, Beethovens 9. Symphonie unter Daniel Barenboim am Teatro alla Scala di Milano und in Chicago, Gräfin Almaviva (»Le nozze di Figaro«) konzertant unter Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie, die Titelpartie der »Arabella« an der Bayerischen Staatsoper, Fiordiligi (»Così fan tutte«) in Zürich, die Titelpartie der »Euryanthe« in Dresden, Henzes »Floss der Medusa« und eine konzertante Aufführungen von »Der Rosenkavalier« unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern, Emma in einer Neuproduktion von »Chowanschtschina« sowie Gräfin Almaviva, Fiordiligi und Eva an der Bayerischen Staatsoper, »Der Rosenkavalier« am New National Theatre in Tokio, ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in der Titelpartie der Neuproduktion »Rusalka«, Ariadne (»Ariadne auf Naxos«), Elsa (»Lohengrin«) und Feldmarschallin (»Der Rosenkavalier«) an der Wiener Staatsoper, ihr Debüt an der Opéra Bastille in Paris als Salome, Irene in einer Neuproduktion von Wagners »Rienzi« an der Deutschen Oper Berlin, Esmeralda (»Notre Dame«) in Dresden und Salome unter Zubin Mehta in Valencia. 2011 gab Camilla Nylund ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Elisabeth (»Tannhäuser«). Es folgten Wiedereinladungen für diese Partie auch für die Festspiele 2013 und 2014. In Amsterdam sang sie Chrysothemis (»Elektra«) und Elisabetta (»Don Carlo«), am Teatro alla Scala di Milano war sie als Feldmarschallin zu erleben, in San Francisco und Frankfurt als Elsa und in London, Barcelona, Genf und Lyon als Rusalka. Zu einem persönlichen Erfolg für die Sopranistin wurde ihr Rollendebüt als Sieglinde (»Die Walküre«) an der Wiener Staatsoper 2013. Unter Zubin Mehta sang Camilla Nylund 2014 an der Berliner Staatsoper die Salome. Als Elsa war sie 2014 in einer Neuproduktion von »Lohengrin« an der Wiener Staatsoper zu erleben. Camilla Nylund ist regelmäßiger Gast bei den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas. Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Daniel Barenboim, Esa-Pekka Salonen, Helmuth Rilling, Marek Janowski, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Osmo Vänskä, Philippe Herreweghe und Jukka-Pekka Saraste. Mehr als dreißig CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren die Karriere der Künstlerin. Zu ihren aktuellsten Engagements gehören Elsa und Salome in Wien, Senta und Leonore in Berlin, Salome in Tokio und Senta in Helsinki. An der Semperoper Dresden war sie 2015/16 als Chrysothemis (»Elektra«) und als Tatjana in der Neuproduktion von »Eugen Onegin« sowie als Rosalinde in »Die Fledermaus« zu Gast. 2018/19 ist Camilla Nylund in der Titelpartie von »Arabella« in Dresden zu erleben.

Biographie

Camilla Nylund zählt heute zu den weltweit führenden lyrisch-dramatischen Sopranen. In Vaasa in Finnland geboren, studierte sie zunächst bei Eva Illes, später am Mozarteum in Salzburg. Für ihre Leistungen wurde ihr 1995 von der Internationalen Stiftung Mozarteum die Lilli-Lehmann-Medaille verliehen. Nach einem Festengagement in Hannover gehörte Camilla Nylund von 1999 bis 2002 zum Ensemble der Semperoper Dresden, wo sie mit dem Christel-Goltz-Preis ausgezeichnet wurde. Neben ihren Dresdner Verpflichtungen wurde sie mehr und mehr zu einem begehrten Gast an den wichtigsten internationalen Opernhäusern. So sang sie die Gräfin (»Capriccio«) in Venedig, Eva (»Die Meistersinger von Nürnberg«) und Tatjana (»Eugen Onegin«) an der Hamburgischen Staatsoper, Leonore (»Fidelio«) an der Oper Zürich unter Nikolaus Harnoncourt sowie unter Sir Simon Rattle auf einem Japan-Gastspiel der Salzburger Festspiele, Salome (»Salome«) an der Oper Köln, Elisabeth (»Tannhäuser«) an der Bayerischen Staatsoper München und Leonore in der »Fidelio«-Urfassung am Theater an der Wien. Es folgten ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Salome, Beethovens 9. Symphonie unter Daniel Barenboim am Teatro alla Scala di Milano und in Chicago, Gräfin Almaviva (»Le nozze di Figaro«) konzertant unter Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie, die Titelpartie der »Arabella« an der Bayerischen Staatsoper, Fiordiligi (»Così fan tutte«) in Zürich, die Titelpartie der »Euryanthe« in Dresden, Henzes »Floss der Medusa« und eine konzertante Aufführungen von »Der Rosenkavalier« unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern, Emma in einer Neuproduktion von »Chowanschtschina« sowie Gräfin Almaviva, Fiordiligi und Eva an der Bayerischen Staatsoper, »Der Rosenkavalier« am New National Theatre in Tokio, ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in der Titelpartie der Neuproduktion »Rusalka«, Ariadne (»Ariadne auf Naxos«), Elsa (»Lohengrin«) und Feldmarschallin (»Der Rosenkavalier«) an der Wiener Staatsoper, ihr Debüt an der Opéra Bastille in Paris als Salome, Irene in einer Neuproduktion von Wagners »Rienzi« an der Deutschen Oper Berlin, Esmeralda (»Notre Dame«) in Dresden und Salome unter Zubin Mehta in Valencia. 2011 gab Camilla Nylund ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Elisabeth (»Tannhäuser«). Es folgten Wiedereinladungen für diese Partie auch für die Festspiele 2013 und 2014. In Amsterdam sang sie Chrysothemis (»Elektra«) und Elisabetta (»Don Carlo«), am Teatro alla Scala di Milano war sie als Feldmarschallin zu erleben, in San Francisco und Frankfurt als Elsa und in London, Barcelona, Genf und Lyon als Rusalka. Zu einem persönlichen Erfolg für die Sopranistin wurde ihr Rollendebüt als Sieglinde (»Die Walküre«) an der Wiener Staatsoper 2013. Unter Zubin Mehta sang Camilla Nylund 2014 an der Berliner Staatsoper die Salome. Als Elsa war sie 2014 in einer Neuproduktion von »Lohengrin« an der Wiener Staatsoper zu erleben. Camilla Nylund ist regelmäßiger Gast bei den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas. Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Daniel Barenboim, Esa-Pekka Salonen, Helmuth Rilling, Marek Janowski, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Osmo Vänskä, Philippe Herreweghe und Jukka-Pekka Saraste. Mehr als dreißig CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren die Karriere der Künstlerin. Zu ihren aktuellsten Engagements gehören Elsa und Salome in Wien, Senta und Leonore in Berlin, Salome in Tokio und Senta in Helsinki. An der Semperoper Dresden war sie 2015/16 als Chrysothemis (»Elektra«) und als Tatjana in der Neuproduktion von »Eugen Onegin« sowie als Rosalinde in »Die Fledermaus« zu Gast. 2018/19 ist Camilla Nylund in der Titelpartie von »Arabella« in Dresden zu erleben.

Camilla Nylund