Oper

Stefan Ulrich

Dramaturgie

Der Dramaturg Stefan Ulrich studierte Musikwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der Freien Universität Berlin mit zusätzlichem Studienschwerpunkt Kulturmanagement. Nach seinem Studienabschluss ging er als Ballett-, Musiktheater- und Konzertdramaturg an das Theater Vorpommern nach Greifswald/Stralsund. Anschließend war er freischaffend als Ballettdramaturg am Landestheater Linz (Ballettdirektor Jochen Ulrich) und als Librettist am Staatstheater Braunschweig (Ballettdirektor Hans Henning Paar) tätig. 2007 bis 2018 war Stefan Ulrich als Opern- und Ballettdramaturg an der Semperoper Dresden engagiert, wo er u.a. mehrfach mit Regisseuren wie Keith Warner, Andreas Kriegenburg und Elisabeth Stöppler zusammenarbeitete. Auch als Librettist trat er mit der Oper »Vorfall in Kwangju« von Eunsun Lee in Erscheinung, 2008 uraufgeführt in der Kammerspielstätte der Semperoper. Stefan Ulrich initiierte eine Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden, organisierte die Reihe »Zukunft heute« und Einzelveranstaltungen wie den Festakt zum 30-jährigen Wiederaufbau der Semperoper. Wiederholt arbeitete er mit dem Choreografen Stephan Thoss (u.a. als Librettist der Uraufführung »Professor Unrat«) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zusammen und war zudem Dramaturg des im Berliner Radialsystem V uraufgeführten Musiktheaters »Kalkwerk« von Helmut Oehring, das auch auf der Salzburg Biennale 2013 gezeigt wurde. 2016 gastierte Stefan Ulrich als Dramaturg bei den Osterfestspielen Salzburg für die Produktion »Otello«. In der Spielzeit 2017/18 gastierte er zudem als Dramaturg für Philippe Boesmans »Reigen« in der Regie von Christiane Lutz an der Opéra national de Paris. Seit 2012 nimmt Stefan Ulrich einen Lehrauftrag für Dramaturgie und Tanzgeschichte an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden wahr. An der Semperoper zeichnete er 2017  als Dramaturg für »Die tote Stadt« verantwortlich und bereitete die Neuproduktion »Cabaret« vor. Seit Februar 2018 ist er persönlicher Referent der Intendantin der Berliner Philharmoniker. In Spielzeit 2017/18 kehrte Stefan Ulrich als Gastdramaturg für die Ballettpremiere »100°C« nach Dresden zurück.

Biographie

Der Dramaturg Stefan Ulrich studierte Musikwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der Freien Universität Berlin mit zusätzlichem Studienschwerpunkt Kulturmanagement. Nach seinem Studienabschluss ging er als Ballett-, Musiktheater- und Konzertdramaturg an das Theater Vorpommern nach Greifswald/Stralsund. Anschließend war er freischaffend als Ballettdramaturg am Landestheater Linz (Ballettdirektor Jochen Ulrich) und als Librettist am Staatstheater Braunschweig (Ballettdirektor Hans Henning Paar) tätig. 2007 bis 2018 war Stefan Ulrich als Opern- und Ballettdramaturg an der Semperoper Dresden engagiert, wo er u.a. mehrfach mit Regisseuren wie Keith Warner, Andreas Kriegenburg und Elisabeth Stöppler zusammenarbeitete. Auch als Librettist trat er mit der Oper »Vorfall in Kwangju« von Eunsun Lee in Erscheinung, 2008 uraufgeführt in der Kammerspielstätte der Semperoper. Stefan Ulrich initiierte eine Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden, organisierte die Reihe »Zukunft heute« und Einzelveranstaltungen wie den Festakt zum 30-jährigen Wiederaufbau der Semperoper. Wiederholt arbeitete er mit dem Choreografen Stephan Thoss (u.a. als Librettist der Uraufführung »Professor Unrat«) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zusammen und war zudem Dramaturg des im Berliner Radialsystem V uraufgeführten Musiktheaters »Kalkwerk« von Helmut Oehring, das auch auf der Salzburg Biennale 2013 gezeigt wurde. 2016 gastierte Stefan Ulrich als Dramaturg bei den Osterfestspielen Salzburg für die Produktion »Otello«. In der Spielzeit 2017/18 gastierte er zudem als Dramaturg für Philippe Boesmans »Reigen« in der Regie von Christiane Lutz an der Opéra national de Paris. Seit 2012 nimmt Stefan Ulrich einen Lehrauftrag für Dramaturgie und Tanzgeschichte an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden wahr. An der Semperoper zeichnete er 2017  als Dramaturg für »Die tote Stadt« verantwortlich und bereitete die Neuproduktion »Cabaret« vor. Seit Februar 2018 ist er persönlicher Referent der Intendantin der Berliner Philharmoniker. In Spielzeit 2017/18 kehrte Stefan Ulrich als Gastdramaturg für die Ballettpremiere »100°C« nach Dresden zurück.