Oper

Axel Köhler

Inszenierung

Ab 2009 war Kammersänger Axel Köhler Operndirektor der Oper Halle, von 2011/12 bis 2015/16 war er Intendant des Hauses. Nach seinem Studium für Violinpädagogik und Gesang in Dresden wurde Axel Köhler als Spielbariton in Halle engagiert. 1987 debütierte er als Altus in der legendären »Rinaldo«-Inszenierung von Peter Konwitschny. Viele anspruchsvolle Counterpartien, vor allem in Händel-Opern, folgten, u.a. Arsamene in »Serse«, David in »Saul«, Ottone in »Agrippina«, Titelpartien in »Giulio Cesare in Egitto«, »Tolomeo« und »Tamerlano« oder »Orlando«. An der Semperoper Dresden sang er den Daniel in »Belsazar« und die Partie des Poro in Hasses »Cleofide«. Die Bayerische Staatsoper München und die Hamburgische Staatsoper engagierten den Altus u.a. für Monteverdis »L’incoronazione di Poppea«. Axel Köhler gastierte bei internationalen Festivals und erhielt weltweit Angebote für Konzerte, Rundfunk- und Opernproduktionen in London, Antwerpen, Montpellier, Innsbruck, Tel Aviv, Seoul, Yokohama, Tokio, Washington, New York, China und Süd-Korea. Zahlreiche Uraufführungen gestaltete er bereits mit, darunter die Partie der Artemis in »Phaedra« von Hans Werner Henze an der Staatsoper Berlin (Gastspiele in Köln, Brüssel und Wien). Axel Köhler wurde mit dem Händel-Preis und dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung geehrt. Seit 2000 ist er auch als Regisseur erfolgreich. Er inszenierte u.a. Opern von Verdi, Händel, Mozart, Monteverdi und Telemann sowie Operetten von Kálmán, Lehár und Strauß in Halle, Schwerin, Dresden, Leipzig, München, Augsburg und Innsbruck. Mit Weinbergers »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, von der Jury der Fachzeitschrift Opernwelt als Wiederentdeckung des Jahres gefeiert, gab er 2011/12 sein Regiedebüt an der Semperoper Dresden. Nach dem Intermezzo »Dorina e Nibbio« inszenierte er hier 2013/14 Bizets »Carmen« und das Intermezzo »Lʼimpresario delle Canarie«. 2014/15 zeichnete er für die Regie der beiden Neuinszenierungen »Mise en abyme/Widerspiegelung« und »Der Freischütz« verantwortlich. Letztere wurde in der Kategorie »Beste Inszenierung« mit dem Bachtrack Opera Award 2015 ausgezeichnet. Die Saison 2015/16 führte ihn u.a. mit seiner Inszenierung von »Il barbiere di Siviglia« an die Oper Graz. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Axel Köhler als Hausregisseur und Sänger an der Staatsoperette Dresden engagiert.

Biographie

Ab 2009 war Kammersänger Axel Köhler Operndirektor der Oper Halle, von 2011/12 bis 2015/16 war er Intendant des Hauses. Nach seinem Studium für Violinpädagogik und Gesang in Dresden wurde Axel Köhler als Spielbariton in Halle engagiert. 1987 debütierte er als Altus in der legendären »Rinaldo«-Inszenierung von Peter Konwitschny. Viele anspruchsvolle Counterpartien, vor allem in Händel-Opern, folgten, u.a. Arsamene in »Serse«, David in »Saul«, Ottone in »Agrippina«, Titelpartien in »Giulio Cesare in Egitto«, »Tolomeo« und »Tamerlano« oder »Orlando«. An der Semperoper Dresden sang er den Daniel in »Belsazar« und die Partie des Poro in Hasses »Cleofide«. Die Bayerische Staatsoper München und die Hamburgische Staatsoper engagierten den Altus u.a. für Monteverdis »L’incoronazione di Poppea«. Axel Köhler gastierte bei internationalen Festivals und erhielt weltweit Angebote für Konzerte, Rundfunk- und Opernproduktionen in London, Antwerpen, Montpellier, Innsbruck, Tel Aviv, Seoul, Yokohama, Tokio, Washington, New York, China und Süd-Korea. Zahlreiche Uraufführungen gestaltete er bereits mit, darunter die Partie der Artemis in »Phaedra« von Hans Werner Henze an der Staatsoper Berlin (Gastspiele in Köln, Brüssel und Wien). Axel Köhler wurde mit dem Händel-Preis und dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung geehrt. Seit 2000 ist er auch als Regisseur erfolgreich. Er inszenierte u.a. Opern von Verdi, Händel, Mozart, Monteverdi und Telemann sowie Operetten von Kálmán, Lehár und Strauß in Halle, Schwerin, Dresden, Leipzig, München, Augsburg und Innsbruck. Mit Weinbergers »Švanda dudák/Schwanda, der Dudelsackpfeifer«, von der Jury der Fachzeitschrift Opernwelt als Wiederentdeckung des Jahres gefeiert, gab er 2011/12 sein Regiedebüt an der Semperoper Dresden. Nach dem Intermezzo »Dorina e Nibbio« inszenierte er hier 2013/14 Bizets »Carmen« und das Intermezzo »Lʼimpresario delle Canarie«. 2014/15 zeichnete er für die Regie der beiden Neuinszenierungen »Mise en abyme/Widerspiegelung« und »Der Freischütz« verantwortlich. Letztere wurde in der Kategorie »Beste Inszenierung« mit dem Bachtrack Opera Award 2015 ausgezeichnet. Die Saison 2015/16 führte ihn u.a. mit seiner Inszenierung von »Il barbiere di Siviglia« an die Oper Graz. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Axel Köhler als Hausregisseur und Sänger an der Staatsoperette Dresden engagiert.