Oper

Elektra

Richard Strauss

Ein packendes Psychogramm um Schuld und Sühne
Auf der Bühne ein Kammerspiel, im Orchester ein Klanggigant: In »Elektra« entspinnt sich eine Familientragödie der Gewalt und Monstrositäten und damit ein Psychogramm um Schuld und Sühne, Vergebung und Rache und die Frage nach Gerechtigkeit.

Richard Strauss, der »Elektra« 1909 als Nachfolgestück seiner »Salome« für das Dresdner Opernhaus schrieb, erschuf hier gemeinsam mit dem Dichter Hugo von Hofmannsthal ein neues, gewalttätig-psychologisches Bild der antiken Mythologie. Die Regisseurin Barbara Frey hat Strauss’ Oper als packendes Drama inszeniert.


Tragödie in einem Aufzug
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
19. Januar 2014,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Stücktrailer

Elektra

Seit Jahren wartet Elektra auf die Stunde der Vergeltung an ihrer Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth, die Elektras Vater Agamemnon ermordet hatten. Elektra nährt ihren Hass täglich neu, während ihre Schwester Chrysothemis vergeblich auf ein Entkommen aus ihrer eisigen Umgebung hofft und Klytämnestra von ihren Schuldgefühlen um den Schlaf gebracht wird. Als jedoch Orest endlich erscheint und die Rache vollzieht, verliert auch Elektras Leben seinen einzigen Sinn. Auf der Bühne ein Kammerspiel, im Orchester ein Klanggigant: In Elektra entspinnt sich eine Familientragödie der Gewalt und Monstrositäten und damit ein Psychogramm um Schuld und Sühne, Vergebung und Rache und die Frage nach Gerechtigkeit. Richard Strauss, der Elektra 1909 als Nachfolgestück seiner Salome für das Dresdener Opernhaus schrieb, erschuf hier gemeinsam mit dem Dichter Hugo von Hofmannsthal ein neues, gewalttätig-psychologisches Bild der antiken Mythologie. Die Regisseurin Barbara Frey hat Strauss‘ Oper als packendes Drama inszeniert. 

Werkeinführung

Richard Strauss’ vielschichtiges Musikdrama Elektra wurde 1909 als dritte Oper von Strauss in Dresden unter der Musikalischen Leitung von Ernst von Schuch uraufgeführt. Es war die erste Zusammenarbeit des Komponisten mit dem genialen Textdichter Hugo von Hofmannsthal und sollte eine Reihe von fünf weiteren gemeinsamen Opern einleiten bis Hoffmannsthal 1933 plötzlich verstarb. Nach der 1905 uraufgeführten Salome wagte sich Strauss erneut an die Musikfindung für eine in inneren Extremen gefangene Figur. Das Publikum erwarten 105 Minuten packendes Drama um die mykenische Prinzessin Elektra, die den Mord an ihrem Vater Agamemnon rächen will und ihre gesamte Existenz auf dieses eine Ziel ausrichtet. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Entstehung und Hintergründe des Werkes und der aktuellen Produktion von Barbara Frey.