Oper

John Lundgren

Solist (Gast)

Geboren und aufgewachsen in Schweden, wurde John Lundgren noch während seiner Studien an der Opera Academy Copenhagen in das Solistenensemble des dortigen Royal Theatre aufgenommen, wo er sein Debüt als Schaunard in »La bohème« unter dem Dirigenten Dietfried Bernet gab. In Kopenhagen interpretierte er mehrere wichtige Partien des dramatischen Baritonfachs wie Paolo Albiani (»Simon Boccanegra«), Heerrufer (»Lohengrin«), Conte di Luna(»Il trovatore«), Enrico Ashton (»Lucia di Lammermoor«), Giorgio Germont (»La traviata«), Posa (»Don Carlo«) und an der Seite von Roberto Alagna die Partie Amonasro in der Eröffnungspremiere von »Aida« am neuen Opernhaus in Kopenhagen. Des Weiteren debütierte er als Escamillo (»Carmen«), Scarpia, Wozzeck, Kurwenal und Tarquinius in Brittens »The Rape of Lucretia«. Wichtige Rollen seines Repertoires sind u.a. Wagners Holländer, Kurwenal (»Tristan und Isolde«), Alberich und Wotan und oft auch die bösen Charaktere der Opernliteratur wie Scarpia in »Tosca« und Don Pizarro in »Fidelio«. 2007 war er an der Dänischen Nationaloper als Pizarro (»Fidelio«) zu erleben. 2008 kehrte er dorthin zurück für sein erfolgreiches Debüt in der Titelpartie von »Der fliegende Holländer«. Außerdem gab er 2009 sein Debüt an der Tokyo Opera als Scarpia. 2011 sang er Carlo Gérard (»Andrea Chénier«) auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Er war Jack Rance in Christof Loys Produktion von »La fanciulla del West« mit Nina Stemme an der Oper Stockholm und erst kürzlich gab er erfolgreiche Debüts als »Walküre«-Wotan bei den Bayreuther Festspielen und sang seinen ersten kompletten Ring als Wotan/Wanderer an der Königlichen Oper Stockholm. Zeitgenössische Opern bilden ebenfalls einen wichtigen Teil seines Repertoires. 2005 sang er den anspruchsvollen Part des Prospero in Thomas Adès Oper »The Tempest«, die der Komponist selbst dirigierte. In der Drottningholm Produktion von »Cecilia and the Monkey King« von Reine Jönsson interpretierte er vier verschiedene Rollen. In der Uraufführung von »Notorious« an der Oper Göteborg sang er Devlin. Anfangs 2018 war er unter Kirill Petrenko sowohl als Wotan (»Die Walküre«) als auch als Alberich im Münchner Ring zu erleben. Danach ging es für »Der fliegende Holländer« nach Hamburg und für »Tosca« nach Stockholm. 2006 wurde John Lundgren mit dem renommierten Birgit Nilsson-Preis ausgezeichnet und 2010 ernannte ihn die dänische Königin zum »Ridder af Dannebrogordenen« (Ritter von Dannebrog). Künftige Engagements führen ihn u.a. erneut zu den Bayreuther Festspielen und an das Royal Opera House, Covent Garden. An der Semperoper Dresden ist er in der aktuellen Saison als Don Pizarro in »Fidelio« zu erleben.

Biographie

Geboren und aufgewachsen in Schweden, wurde John Lundgren noch während seiner Studien an der Opera Academy Copenhagen in das Solistenensemble des dortigen Royal Theatre aufgenommen, wo er sein Debüt als Schaunard in »La bohème« unter dem Dirigenten Dietfried Bernet gab. In Kopenhagen interpretierte er mehrere wichtige Partien des dramatischen Baritonfachs wie Paolo Albiani (»Simon Boccanegra«), Heerrufer (»Lohengrin«), Conte di Luna(»Il trovatore«), Enrico Ashton (»Lucia di Lammermoor«), Giorgio Germont (»La traviata«), Posa (»Don Carlo«) und an der Seite von Roberto Alagna die Partie Amonasro in der Eröffnungspremiere von »Aida« am neuen Opernhaus in Kopenhagen. Des Weiteren debütierte er als Escamillo (»Carmen«), Scarpia, Wozzeck, Kurwenal und Tarquinius in Brittens »The Rape of Lucretia«. Wichtige Rollen seines Repertoires sind u.a. Wagners Holländer, Kurwenal (»Tristan und Isolde«), Alberich und Wotan und oft auch die bösen Charaktere der Opernliteratur wie Scarpia in »Tosca« und Don Pizarro in »Fidelio«. 2007 war er an der Dänischen Nationaloper als Pizarro (»Fidelio«) zu erleben. 2008 kehrte er dorthin zurück für sein erfolgreiches Debüt in der Titelpartie von »Der fliegende Holländer«. Außerdem gab er 2009 sein Debüt an der Tokyo Opera als Scarpia. 2011 sang er Carlo Gérard (»Andrea Chénier«) auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Er war Jack Rance in Christof Loys Produktion von »La fanciulla del West« mit Nina Stemme an der Oper Stockholm und erst kürzlich gab er erfolgreiche Debüts als »Walküre«-Wotan bei den Bayreuther Festspielen und sang seinen ersten kompletten Ring als Wotan/Wanderer an der Königlichen Oper Stockholm. Zeitgenössische Opern bilden ebenfalls einen wichtigen Teil seines Repertoires. 2005 sang er den anspruchsvollen Part des Prospero in Thomas Adès Oper »The Tempest«, die der Komponist selbst dirigierte. In der Drottningholm Produktion von »Cecilia and the Monkey King« von Reine Jönsson interpretierte er vier verschiedene Rollen. In der Uraufführung von »Notorious« an der Oper Göteborg sang er Devlin. Anfangs 2018 war er unter Kirill Petrenko sowohl als Wotan (»Die Walküre«) als auch als Alberich im Münchner Ring zu erleben. Danach ging es für »Der fliegende Holländer« nach Hamburg und für »Tosca« nach Stockholm. 2006 wurde John Lundgren mit dem renommierten Birgit Nilsson-Preis ausgezeichnet und 2010 ernannte ihn die dänische Königin zum »Ridder af Dannebrogordenen« (Ritter von Dannebrog). Künftige Engagements führen ihn u.a. erneut zu den Bayreuther Festspielen und an das Royal Opera House, Covent Garden. An der Semperoper Dresden ist er in der aktuellen Saison als Don Pizarro in »Fidelio« zu erleben.

John Lundgren
In folgenden Stücken mitwirkend: