Oper

Christiane Hossfeld

Solistin (Ensemble)

Christiane Hossfeld studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei ihrer Mutter, der Kammersängerin Irmgard Boas. Zahlreiche Gastspiele und Konzerte führten sie an renommierte Opernhäuser im In- und Ausland. Von 1989 bis 1997 sang sie bei den Bayreuther Festspielen die Partien Ein junger Hirt (»Tannhäuser«) und Erstes Blumenmädchen (»Parsifal«). Bereits mit 21 Jahren debütierte sie als Gretel (»Hänsel und Gretel«) am Opernhaus Halle. Es folgte ein Festengagement am Volkstheater Halberstadt, wo sie u.a. Gilda (»Rigoletto«) und Liu (»Turandot«) sang. Mit der Partie der Zerbinetta (»Ariadne auf Naxos«) debütierte sie an der Semperoper Dresden. Seit 1988 gehört sie zum festen Solistenensemble des Hauses. 2001 wurde ihr von der Stiftung zur Förderung der Semperoper die »Erika-Köth-Kette« verliehen. 2006 erarbeitete sie als Regisseurin mit dem Jugendclub der Semperoper eine eigene Inszenierung der Oper »Der Schauspieldirektor« von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit 1997 unterrichtet Christiane Hossfeld Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und wurde 2008 zur Professorin ernannt. Wiederholt war sie Jurorin des Gesangswettbewerbes Competitione dellʼOpera und in diesem Jahr erneut bei Jugend Musiziert. Seit einigen Jahren widmet sie sich intensiv dem Kunstlied und konzertiert mit verschiedenen eigenen Liederabenden. Darüber hinaus leitet sie Meisterkurse für Gesang. 2011 übernahm sie die Künstlerische Leitung des Liedersalons der »Damm/Rumpf/Hering Stiftung Kinderhilfe«. An der Semperoper sang sie u.a. Partien wie Susanna (»Le nozze di Figaro«), Zerlina (»Don Giovanni«), Despina (»Così fan tutte«), Musetta (»La bohème«), Lauretta (»Gianni Schicchi«), Oscar (»Un ballo in maschera«), Ännchen (»Der Freischütz«), Gretel (»Hänsel und Gretel«) und Anna Pachulke (»Nachtausgabe«). In der Spielzeit 2016/17 ist sie als Schleppträgerin (»Elektra«), Papagena (»Die Zauberflöte«), Königin (»Die Prinzessin auf der Erbse«) und Stiefmutter (»Schneewitte«) zu erleben.

Biographie

Christiane Hossfeld studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei ihrer Mutter, der Kammersängerin Irmgard Boas. Zahlreiche Gastspiele und Konzerte führten sie an renommierte Opernhäuser im In- und Ausland. Von 1989 bis 1997 sang sie bei den Bayreuther Festspielen die Partien Ein junger Hirt (»Tannhäuser«) und Erstes Blumenmädchen (»Parsifal«). Bereits mit 21 Jahren debütierte sie als Gretel (»Hänsel und Gretel«) am Opernhaus Halle. Es folgte ein Festengagement am Volkstheater Halberstadt, wo sie u.a. Gilda (»Rigoletto«) und Liu (»Turandot«) sang. Mit der Partie der Zerbinetta (»Ariadne auf Naxos«) debütierte sie an der Semperoper Dresden. Seit 1988 gehört sie zum festen Solistenensemble des Hauses. 2001 wurde ihr von der Stiftung zur Förderung der Semperoper die »Erika-Köth-Kette« verliehen. 2006 erarbeitete sie als Regisseurin mit dem Jugendclub der Semperoper eine eigene Inszenierung der Oper »Der Schauspieldirektor« von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit 1997 unterrichtet Christiane Hossfeld Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und wurde 2008 zur Professorin ernannt. Wiederholt war sie Jurorin des Gesangswettbewerbes Competitione dellʼOpera und in diesem Jahr erneut bei Jugend Musiziert. Seit einigen Jahren widmet sie sich intensiv dem Kunstlied und konzertiert mit verschiedenen eigenen Liederabenden. Darüber hinaus leitet sie Meisterkurse für Gesang. 2011 übernahm sie die Künstlerische Leitung des Liedersalons der »Damm/Rumpf/Hering Stiftung Kinderhilfe«. An der Semperoper sang sie u.a. Partien wie Susanna (»Le nozze di Figaro«), Zerlina (»Don Giovanni«), Despina (»Così fan tutte«), Musetta (»La bohème«), Lauretta (»Gianni Schicchi«), Oscar (»Un ballo in maschera«), Ännchen (»Der Freischütz«), Gretel (»Hänsel und Gretel«) und Anna Pachulke (»Nachtausgabe«). In der Spielzeit 2016/17 ist sie als Schleppträgerin (»Elektra«), Papagena (»Die Zauberflöte«), Königin (»Die Prinzessin auf der Erbse«) und Stiefmutter (»Schneewitte«) zu erleben.