Oper

Don Carlo

Giuseppe Verdi

Eisige Kälte herrscht am spanischen Königshof: Der Thronfolger Don Carlo verliert seine Braut Elisabetta aus politischen Gründen an seinen Vater, den spanischen König. Auch seine politischen Ambitionen kann der Kronprinz nicht verwirklichen. Der König wiederum ist machtlos gegen den glaubensstrengen Großinquisitor.

Einzig Carlos Freund Rodrigo kann scheinbar die Grenzen von politischen und privaten Zwängen überwinden. Doch sein kühner Traum von der Freiheit führt in eine Katastrophe. An nahezu allen Figuren seiner 1867 uraufgeführten Oper spielt Giuseppe Verdi sein großes Thema, die Unvereinbarkeit von Politik und privatem Glück, durch und entfaltet so ein bedrückend modernes Gesellschaftspanorama. In Kooperation mit den Osterfestspielen Salzburg zeigt die Semperoper »Don Carlo« in der vieraktigen italienischen Fassung von 1884, ergänzt durch die vom Komponisten Manfred Trojahn neu komponierte instrumentale Einleitung, die die Vorgeschichte des Dramas erzählt.


Opera in vier Akten
Mit einem Prolog für Orchester (Uraufführung) und einem Zwischenspiel für Violoncello solo von Manfred Trojahn
Libretto von Joseph Mery und Camille du Locle in der italienischen Übersetzung von Achille de Lauzieres-Themines und Angelo Zanardini

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
22. Oktober 2021,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Stücktrailer

Don Carlo

Eisige Kälte herrscht am spanischen Königshof: Der Thronfolger Don Carlo verliert seine Braut Elisabetta aus politischen Gründen an seinen Vater, den spanischen König. Auch seine politischen Ambitionen kann der Kronprinz nicht verwirklichen. Der König wiederum ist machtlos gegen den glaubensstrengen Großinquisitor. Einzig Carlos Freund Rodrigo kann scheinbar die Grenzen von politischen und privaten Zwängen überwinden. Doch sein kühner Traum von der Freiheit führt in eine Katastrophe. An nahezu allen Figuren seiner 1867 uraufgeführten Oper spielt Giuseppe Verdi sein großes Thema, die Unvereinbarkeit von Politik und privatem Glück, durch und entfaltet so ein bedrückend modernes Gesellschaftspanorama. In Kooperation mit den Osterfestspielen Salzburg zeigt die Semperoper Don Carlo in der vieraktigen italienischen Fassung von 1884, ergänzt durch die vom Komponisten Manfred Trojahn neu komponierte instrumentale Einleitung, die die Vorgeschichte des Dramas erzählt.
Making-of

Don Carlo – Making-of (3)

Für unsere Premiere von Giuseppe Verdis Don Carlo steht Ivan Repušić am Pult der Staatskapelle Dresden. Die Szenen, in denen nur ein bis zwei Sänger*innen auf der Bühne stehen, empfindet der Dirigent als die dramatischsten und emotionalsten Momente des Werks. Was Ivan Repušić über die musikalischen Herausforderungen und über die Besetzung sagt, erfahrt ihr in unserem Making-of.
Making-of

Don Carlo – Making-of (1)

An nahezu allen Figuren seiner 1867 uraufgeführten Oper spielt Giuseppe Verdi sein großes Thema, die Unvereinbarkeit von Politik und privatem Glück, durch und entfaltet so ein bedrückend modernes Gesellschaftspanorama. In Kooperation mit den Osterfestspielen Salzburg zeigt die Semperoper Don Carlo in der vieraktigen italienischen Fassung von 1884, ergänzt durch die von Manfred Trojahn neu komponierte instrumentale Einleitung, die die Vorgeschichte des Dramas erzählt.
Making-of

Don Carlo – Making-of (2)

Heike Scheele hat für die Inszenierung von Vera Nemirova das Bühnenbild entworfen. Die Bibliothek als ein Ort des Wissens und der Macht, das ist die zentrale Idee der Regie. Für mich sind Bibliotheken immer Orte mit einer respekteinflößenden Aura der Wichtigkeit, vor denen sich der Mensch klein fühlt, erklärt Heike Scheele. Wie sie das auf die Bühne der Semperoper übertragen hat, könnt ihr ab morgen in unserer Premierenproduktion Don Carlo erleben.

Werkeinführung

Giuseppe Verdis Don Carlo handelt von der Sehnsucht nach persönlicher und politischer Freiheit in einem autoritären Regime. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe des Werkes und der Inszenierung.  

Pausengespräch mit Heike Scheele

Heike Scheele gehört zu den renommiertesten Bühnenbildnerinnen der europäischen Theaterszene. Für Vera Nemirovas Inszenierung von Don Carlo hat sie einen gewaltigen Bibliotheksraum gebaut. Im Gespräch mit Dramaturg Kai Weßler berichtet sie, wie ihre wandlungsfähigen Räume entstehen.