Oper

Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen

Jacques Offenbach

Fantastische Oper in fünf Akten Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré, Fassung von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 
Info
  • 19:00 – 22:15 Uhr
  • Pause nach 75 Minuten

  • Ort:  Semperoper Dresden

  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

  • Führungen in der Semperoper
    Info
    • 19:00 – 22:15 Uhr
    • Pause nach 75 Minuten

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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      • 19:00 – 22:15 Uhr
      • Pause nach 75 Minuten

      • Ort:  Semperoper Dresden

      • Werkeinführung (kostenlos)
      • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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          Pakete

        Das Stück ist auch Teil von

        Die fantastische Oper »Hoffmanns Erzählungen« von Jacques Offenbach aus dem Jahre 1881 basiert auf Erzählungen des romantischen Dichters E. T. A. Hoffmann. Dieser erscheint auch höchstpersönlich als unglücklich verliebter Dichter in der Oper und nimmt so die Rolle des Erzählers ein. In einem raffinierten Vexierspiel zwischen Realität und Imagination begegnet er seinen eigenen literarischen Figuren: der Puppe Olympia, der Künstlerin Antonia und der Kurtisane Giulietta. Aber keine will sich als die ersehnte ideale Geliebte erweisen. Regisseur Johannes Erath geht in seiner assoziations- und illusionsreichen Bildsprache dem Schicksal eines Mannes nach, der seine Hand zwar sehnsüchtig nach der Liebe ausstreckt, doch zurückzuckt, wenn sie real zu werden droht.

        Handlung

        Erster Akt
        Die Muse stellt sich als Beschützerin von Hoffmann vor und kündigt an, gegen die Sängerin Stella um Hoffmanns Liebe und Kunst kämpfen zu wollen. Stella ist soeben als umjubelte Primadonna in Mozarts »Don Giovanni« zu Gast. Der düstere Lindorf kreuzt Hoffmanns Wege, wann immer diesem ein Unglück widerfährt. Er fängt einen von Stella an Hoffmann gerichteten Brief ab und verhöhnt die Frauen, die die erfolglosen Künstler ihm vorziehen. In geselliger Runde in Luthers Weinkeller wird derweil Hoffmann vermisst. Als er in schwermütiger Stimmung erscheint, bedrängt ihn die Gesellschaft, sie mit der Legende von Klein-Zack zu unterhalten. Hoffmann kommt der Bitte nach, verliert jedoch inmitten des Liedes den Faden und beschreibt statt des missgebildeten Zwergs das Traumbild einer Frau – Stella. Von Lindorf und den Freunden angestachelt, beginnt er, die Geschichten seiner drei Geliebten zu erzählen.

        Zweiter Akt
        Bei Monsieur Spalanzani begegnen Hoffmann und die Muse der unwirklich schönen Olympia. Hoffmann ist auf den ersten Blick fasziniert von ihr und missachtet die Warnungen seiner skeptischen Begleiterin. Da taucht der geheimnisvolle Coppélius auf, der »Augen« verkauft und auch mit Hoffmann ein Geschäft macht. Heimlich streiten Coppélius und Spalanzani um den Preis »ihrer« Olympia. Später stellt Spalanzani geladenen Gästen seine »Tochter« Olympia vor – alle zeigen sich begeistert von ihrer Perfektion, besonders aber Hoffmann, der ihr in einem ruhigen Moment seine Liebe gesteht. Beim gemeinsamen Walzer ist Olympia kaum zu bremsen, bis sie der betrogene Coppélius wutentbrannt zerstört. Erst jetzt erkennt Hoffmann, dass er sich in einen Automaten verliebt hat.

        Dritter Akt
        Sehnsüchtig wartet Antonia auf Hoffmann, mit dem sie einst gemeinsam musizierte, bevor ihr Vater Crespel mit ihr in eine andere Stadt floh und ihr das Singen verbot. Nach kurzem Wiedersehen mit Hoffmann wird dieser Zeuge einer mysteriösen Behandlung, die der unheimliche Doktor Miracle an Antonia vollführt. Hoffmann erfährt von Antonias Krankheit, die der jungen Frau den Tod bringt, wenn sie singt – an eben jener Krankheit starb schon Antonias Mutter, eine berühmte Sängerin. Hoffmann nimmt seiner Geliebten das Versprechen ab, nie mehr zu singen. Beide schwören sich ihre Liebe. Kaum ist Hoffmann jedoch verschwunden, erscheint Miracle, der Antonias Ehrgeiz weckt. Die Stimme ihrer Mutter im Ohr, lässt sich Antonia verleiten, wieder zu singen – und sie stirbt.

        Vierter Akt
        Hoffmann hat der Liebe abgeschworen, doch Giulietta ist es gewohnt, dass ihr jeder Mann verfällt. Mit der Aussicht auf einen funkelnden Diamanten als Lohn verspricht sie dem dämonischen Dapertutto, Hoffmann zu verführen und ihm sein Spiegelbild zu nehmen, so wie sie zuvor Schlemihl den Schatten raubte. Tatsächlich gelingt es ihr, Hoffmanns Leidenschaft zu wecken, bis er bereit ist, ihr das Geforderte zu überlassen, wenn er nur mit Giulietta vereint leben könne. Zu spät begreift er, dass er mit dem Verlust seines Spiegelbildes auch sich selbst abhanden gekommen ist.

        Fünfter Akt
        Die Muse erkennt, dass sich die drei Facetten der gescheiterten Lieben Hoffmanns – die Puppe, die Künstlerin, die Kurtisane – in einer einzigen Frau verbinden: Stella. Aber ausgebrannt von seinen Verlusten, findet Hoffmann nicht mehr zu ihr. Man sei groß durch die Liebe, doch größer durch die Tränen, verkündet die Muse. Doch Lindorfs Schatten liegt auf Hoffmanns Seele.

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