Oper

Hrachuhí Bassénz

Solistin (Gast)

Die armenische Sopranistin Hrachuhí Bassénz wurde in Eriwan geboren und entstammt einer Künstlerfamilie. Sie absolvierte dort zunächst ein Violinstudium, das sie 1994 mit Erfolg abschloss. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bis 2002 am Staatlichen Konservatorium in Eriwan bei Gayane Geghamyan. 2005 nahm sie am Belvedere Sänger-Wettbewerb in Wien erfolgreich teil. Hierauf bekam sie u.a. Einladungen zu Gastspielen in Frankfurt/Main und an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Von 2006 bis 2008 gehörte sie dem Ensemble des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen an. Ihr Debüt als Leonora in Verdis »Il trovatore« war der Startschuss für ihre Karriere. Bereits nach ihrer ersten Saison wurde sie mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2008/09 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo sie unterschiedlichste Partien sang, u.a. Mimì (»La bohème«), Elvira (»I puritani«), Micaëla (»Carmen«), Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«), Violetta (»La traviata«), Leonora (»Il trovatore«) und Desdemona (»Otello«). Zahlreiche Engagements führten sie darüber hinaus u.a. an die Staatstheater in Darmstadt und Kassel, an das Theater Augsburg, nach Danzig, Bordeaux, in die Schweiz sowie nach Österreich, Russland, in die Türkei und die USA. Auf CD ist sie u.a. mit Hauptpartien in Johann Simon Mayrs »Il sagrifizio di Jefte« und Johann Christoph Vogels »La Toison d'or«, gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Westfalen, mit Winter- und Weihnachtsmusik und mit zeitgenössischer Musik armenischer Komponisten zu hören. Hrachuhí Bassénz wurde 2011 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und war 2013 Preisträgerin des renommierten Concorso Internazionale Voci Verdiane »Città di Busseto«. An der Semperoper Dresden debütiert Hrachuhí Bassénz mit der Rolle der Mimì in der Oper »La bohème«.

Biographie

Die armenische Sopranistin Hrachuhí Bassénz wurde in Eriwan geboren und entstammt einer Künstlerfamilie. Sie absolvierte dort zunächst ein Violinstudium, das sie 1994 mit Erfolg abschloss. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bis 2002 am Staatlichen Konservatorium in Eriwan bei Gayane Geghamyan. 2005 nahm sie am Belvedere Sänger-Wettbewerb in Wien erfolgreich teil. Hierauf bekam sie u.a. Einladungen zu Gastspielen in Frankfurt/Main und an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Von 2006 bis 2008 gehörte sie dem Ensemble des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen an. Ihr Debüt als Leonora in Verdis »Il trovatore« war der Startschuss für ihre Karriere. Bereits nach ihrer ersten Saison wurde sie mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2008/09 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo sie unterschiedlichste Partien sang, u.a. Mimì (»La bohème«), Elvira (»I puritani«), Micaëla (»Carmen«), Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«), Violetta (»La traviata«), Leonora (»Il trovatore«) und Desdemona (»Otello«). Zahlreiche Engagements führten sie darüber hinaus u.a. an die Staatstheater in Darmstadt und Kassel, an das Theater Augsburg, nach Danzig, Bordeaux, in die Schweiz sowie nach Österreich, Russland, in die Türkei und die USA. Auf CD ist sie u.a. mit Hauptpartien in Johann Simon Mayrs »Il sagrifizio di Jefte« und Johann Christoph Vogels »La Toison d'or«, gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Westfalen, mit Winter- und Weihnachtsmusik und mit zeitgenössischer Musik armenischer Komponisten zu hören. Hrachuhí Bassénz wurde 2011 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und war 2013 Preisträgerin des renommierten Concorso Internazionale Voci Verdiane »Città di Busseto«. An der Semperoper Dresden debütiert Hrachuhí Bassénz mit der Rolle der Mimì in der Oper »La bohème«.