Oper

Die verkaufte Braut

Bedřich Smetana

Komische Oper in drei Akten Libretto von Karel Sabina, Deutsche Fassung von Kurt Honolka, unter Verwendung einiger Passagen von Carl Riha und Winfried Höntsch

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 
Info
  • 19:00 – 21:50 Uhr
  • Pause nach dem zweiten Akt

  • Ort:  Semperoper Dresden

  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

  • Führungen in der Semperoper
    Info
    • 19:00 – 21:50 Uhr
    • Pause nach dem zweiten Akt

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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      • 19:00 – 21:50 Uhr
      • Pause nach dem zweiten Akt

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      • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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          Pakete

        Das Stück ist auch Teil von

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        Marie liebt Hans – Hans liebt Marie. Doch Hans ist ein Fremder in der Stadt, und Marie soll Wenzel, den Sohn des Grundbesitzers Micha, heiraten und damit eine alte Schuld begleichen. Der raffinierte Heiratsvermittler Kezal bietet Hans sogar Geld an, wenn er auf Marie verzichtet. Hans nimmt überraschenderweise an – oder ist das ein Trick? 1866 erlebte Bedřich Smetanas die Volksseele berührende Spieloper ihre Uraufführung in Prag und avancierte in ihrer zweiten Fassung mit Polka und Furiant zum tschechischen Opern-Exportschlager. In ihrer farbenfrohen Inszenierung im Stil der 1980er Jahre fragt Regisseurin Mariame Clément nach der Bedeutung von Heimat und Fremdsein und legt mit Rhythmusgefühl, feinem Gespür für die Unwägbarkeiten des Lebens, Poesie und scharfem Skalpell nach und nach die Schichten einer heiter anmutenden (Liebes-)Geschichte mit bitterbösem Inhalt frei.

        »›Die verkaufte Braut‹ ist, meine Herren, eigentlich nur eine Spielerei, die ich mir dereinst erlaubt habe.

        Ich komponierte sie nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Trotz, weil mir nach meinen ›Brandenburgern‹ vorgeworfen wurde, dass ich Wagnerianer sei und im nationalen, leichteren Stil nichts fertigbringen würde.

        Daraufhin lief ich unverzüglich zu Sabina, um ihn um ein Libretto zu bitten, und schrieb ›Die verkaufte Braut‹ nach meiner damaligen Meinung so, dass sich nicht einmal Offenbach mit ihr messen konnte.«

        Bedřich Smetana anlässlich der 100. Aufführung seiner »Verkauften Braut« im Mai 1882

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