Oper

Johannes Erath

Inszenierung

Johannes Erath war nach einem Violinstudium bei Rainer Küchl in Wien und Hansheinz Schneeberger in Freiburg zunächst als Musiker u.a. im Orchester der Volksoper Wien und der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker tätig. Sein Einstieg ins Regiefach erfolgte als Assistent von Willy Decker, Nicolas Brieger, Christine Mielitz, Guy Joosten, Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli und Graham Vick an Theatern in ganz Europa. 2005/06 war er Stipendiat der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung. Zu seinen Inszenierungen der vergangenen Jahre zählen Jörn Arneckes »Drei Helden«, Verdis »Un ballo in maschera« in Bremerhaven, Elfriede Jelineks und Dieter Kaufmanns »Fuge-Unfug-E«, Elliott Carters »What next?«, Gerhard Schedls »Triptychon« sowie die Uraufführung von Peter Eötvösʼ »paradise reloaded (Lilith)« an der Neuen Oper Wien. In Bern trat Johannes Erath mit Offenbachs »Les Contes d’Hoffmann« und Massenets »Cendrillon« in Erscheinung, wobei er für letztere Inszenierung den Götz-Friedrich-Regiepreis erhielt. Neben »Orfeo ed Euridice« und »Aida« an der Oper Köln und »Eugen Onegin« am Staatstheater Mainz setzte er an der Oper Frankfurt Peter Eötvösʼ »Angels in America« für das Bockenheimer Depot in Szene und realisierte »Otello«, »Giulio Cesare in Egitto« sowie zuletzt »Euryanthe« auf der großen Bühne. Eine lange Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Oper Graz, wo er »Lulu«, »Don Giovanni«, »Elektra«, »Die tote Stadt« und »Lohengrin« erarbeitete – eine Inszenierung, die 2015 auch an der Oper Oslo zu erleben war. Für »Die tote Stadt« wurde er 2016 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet. Weiterhin realisierte er »La traviata« an der Hamburgischen Staatsoper, wo er zuletzt auch »Das schlaue Füchslein« inszenierte. Zu seinen aktuellsten Arbeiten gehören »Un ballo in maschera« an der Bayerischen Staatsoper München und die Kammeroper »Make no Noise« bei den Bregenzer Festspielen. Mit der Inszenierung von Mozarts »Le nozze di Figaro« gab Johannes Erath 2014/15 sein Debüt an der Semperoper Dresden. Diese Inszenierung wurde im Juli 2015 auch zu den renommierten Savonlinna-Opernfestspielen eingeladen. 2016/17 zeichnete der Regisseur an der Semperoper für die Inszenierung von »Les Contes d’Hoffmann« verantwortlich.

Biographie

Johannes Erath war nach einem Violinstudium bei Rainer Küchl in Wien und Hansheinz Schneeberger in Freiburg zunächst als Musiker u.a. im Orchester der Volksoper Wien und der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker tätig. Sein Einstieg ins Regiefach erfolgte als Assistent von Willy Decker, Nicolas Brieger, Christine Mielitz, Guy Joosten, Peter Konwitschny, Marco Arturo Marelli und Graham Vick an Theatern in ganz Europa. 2005/06 war er Stipendiat der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung. Zu seinen Inszenierungen der vergangenen Jahre zählen Jörn Arneckes »Drei Helden«, Verdis »Un ballo in maschera« in Bremerhaven, Elfriede Jelineks und Dieter Kaufmanns »Fuge-Unfug-E«, Elliott Carters »What next?«, Gerhard Schedls »Triptychon« sowie die Uraufführung von Peter Eötvösʼ »paradise reloaded (Lilith)« an der Neuen Oper Wien. In Bern trat Johannes Erath mit Offenbachs »Les Contes d’Hoffmann« und Massenets »Cendrillon« in Erscheinung, wobei er für letztere Inszenierung den Götz-Friedrich-Regiepreis erhielt. Neben »Orfeo ed Euridice« und »Aida« an der Oper Köln und »Eugen Onegin« am Staatstheater Mainz setzte er an der Oper Frankfurt Peter Eötvösʼ »Angels in America« für das Bockenheimer Depot in Szene und realisierte »Otello«, »Giulio Cesare in Egitto« sowie zuletzt »Euryanthe« auf der großen Bühne. Eine lange Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Oper Graz, wo er »Lulu«, »Don Giovanni«, »Elektra«, »Die tote Stadt« und »Lohengrin« erarbeitete – eine Inszenierung, die 2015 auch an der Oper Oslo zu erleben war. Für »Die tote Stadt« wurde er 2016 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet. Weiterhin realisierte er »La traviata« an der Hamburgischen Staatsoper, wo er zuletzt auch »Das schlaue Füchslein« inszenierte. Zu seinen aktuellsten Arbeiten gehören »Un ballo in maschera« an der Bayerischen Staatsoper München und die Kammeroper »Make no Noise« bei den Bregenzer Festspielen. Mit der Inszenierung von Mozarts »Le nozze di Figaro« gab Johannes Erath 2014/15 sein Debüt an der Semperoper Dresden. Diese Inszenierung wurde im Juli 2015 auch zu den renommierten Savonlinna-Opernfestspielen eingeladen. 2016/17 zeichnete der Regisseur an der Semperoper für die Inszenierung von »Les Contes d’Hoffmann« verantwortlich.