Oper

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck

Märchenoper in drei Bildern Nach der Dichtung von Adelheid Wette In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Wer kennt sie nicht, die armen Märchengeschwister, die sich – nach übermütigem Spiel von der Mutter zum Beerensuchen geschickt – im Wald verlaufen? Oder die böse Knusperhexe, in deren Fänge sie geraten, und natürlich ihr Haus aus Lebkuchen, das außen so süß, innen aber eine Todesfalle ist? Engelbert Humperdinck schuf auf der Grundlage der Brüder Grimm die berühmteste Märchenoper des Musiktheaterrepertoires. Ursprünglich konzipiert als Stück für den eigenen Familienkreis nach Texten seiner Schwester Adelheid Wette, wurde »Hänsel und Gretel« Humperdincks Erstlingswerk für die Opernbühne, das alle Erfolgsrekorde brach. Nach jahrzehntelangem Suchen hatte der Komponist hier endlich eine Alternative zu seinem Mentor Richard Wagner gefunden: die Verbindung von Volks- und Kinderliedern mit musikdramatischen Elementen zu einer bekannten Märchenvorlage. In der Inszenierung von Katharina Thalbach wird diese Vorlage durch weitere Figuren aus den Grimm’schen Märchen angereichert. Rotkäppchen, Schneewittchen und der böse Wolf entführen Kinder wie Erwachsene auf eine musikalische Reise, die den Spuren der altbekannten Fantasiegestalten durch den schaurig-schönen Märchenwald folgt. An ihrem Ende steht der Untergang des Hexenreiches und damit der Sieg des Guten, verkündet von den entzauberten Lebkuchenkindern: »Erlöst, befreit, für alle Zeit«.

Zusammenfassung

Wer kennt sie nicht, die armen Märchengeschwister, die sich – nach übermütigem Spiel von der Mutter zum Beerensuchen geschickt – im Wald verlaufen? Oder die böse Knusperhexe, in deren Fänge sie geraten, und natürlich ihr Haus aus Lebkuchen, das außen so süß, innen aber eine Todesfalle ist? Engelbert Humperdinck schuf auf der Grundlage der Brüder Grimm die berühmteste Märchenoper des Musiktheaterrepertoires. Ursprünglich konzipiert als Stück für den eigenen Familienkreis nach Texten seiner Schwester Adelheid Wette, wurde »Hänsel und Gretel« Humperdincks Erstlingswerk für die Opernbühne, das alle Erfolgsrekorde brach. Nach jahrzehntelangem Suchen hatte der Komponist hier endlich eine Alternative zu seinem Mentor Richard Wagner gefunden: die Verbindung von Volks- und Kinderliedern mit musikdramatischen Elementen zu einer bekannten Märchenvorlage. In der Inszenierung von Katharina Thalbach wird diese Vorlage durch weitere Figuren aus den Grimm’schen Märchen angereichert. Rotkäppchen, Schneewittchen und der böse Wolf entführen Kinder wie Erwachsene auf eine musikalische Reise, die den Spuren der altbekannten Fantasiegestalten durch den schaurig-schönen Märchenwald folgt. An ihrem Ende steht der Untergang des Hexenreiches und damit der Sieg des Guten, verkündet von den entzauberten Lebkuchenkindern: »Erlöst, befreit, für alle Zeit«.

Ausführliche Inhaltsangabe

Es war einmal. Nein, es ist immer noch das beliebteste Märchenstück der Operngeschichte. Schon die Entstehung dieser Oper erklärt, warum sie auf Kinder wie auf Erwachsene gleichermaßen einen unwiderstehlichen Zauber ausübt: Die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, entwarf eine Adaption des Märchens der Gebrüder Grimm für eine häusliche Theateraufführung im Familienkreis. Humperdinck vertonte zu diesem Zweck zunächst nur einige Verse. Doch später ließ ihn die Idee, aus dem Märchenstoff eine große Oper zu machen, nicht mehr los. Ergebnis dieser geschwisterlichen Zusammenarbeit ist eine einzigartige Kombination von poetischer Naivität und musikalischem Tiefgang.
Adelheid Wette erzählt die bekannte Geschichte mit einigen Ergänzungen. Bei ihr wird die kindliche Phantasie zum Hauptthema des Märchens. Schon zu Beginn der Oper überwinden Hänsel und Gretel die drückende Armut mit Spiel und ausgelassenem Tanz – sehr zum Ärger der heimkehrenden Mutter. Die schickt die Geschwister in den Wald zum Beerenpflücken. Die Kinder verirren sich und müssen die Nacht in der Wildnis verbringen. Das Sandmännchen verhilft ihnen zu einem tiefen Schlaf, in dem die 14 im Abendsegen beschworenen Schutzengel der Kinder vom Himmel hernieder steigen. Am Morgen werden sie vom Taumännchen geweckt und entdecken das phantastische Haus der Hexe. Die ist zunächst sehr lieb zu den Kindern, schließlich ernährt sie sich von Menschenfleisch. Ihr kannibalischer Plan geht natürlich nicht auf. Die Kinder halten zusammen und überwinden die böse Alte: Durch einen Trick der beiden landet sie selbst im Backofen. Der Vater, in verständlicher Sorge um das Wohl seiner Kinder, findet sich am Tatort ein, als der Sieg über das Böse schon errungen ist. Mit dem Tod der Hexe endet auch die Verzauberung zahlreicher weiterer kindlicher Opfer, die nun aus Lebkuchenfiguren zurück in ihre menschliche Gestalt verwandelt werden. «Hänsel und Gretel» passt ganz besonders gut in das Repertoire der Semperoper. Diese Oper stellt gewissermaßen das Bindeglied zwischen der musikalischen Sprache Richard Wagners und der unseres Hauskomponisten Richard Strauss dar. In Humperdincks Person überschneiden sich die Biografien der beiden so eng mit Dresden verbundenen Meister: Er arbeitete zeitweise als Assistent in Bayreuth und hat hier sogar ein Stück des «Parsifal» instrumentiert. Richard Wagner war mit der Arbeit zufrieden und übernahm sie in seine Partitur. Und der junge Richard Strauss wiederum dirigierte die Uraufführung von »Hänsel und Gretel« 1893 in Weimar. «Wahrlich ein Meisterwerk erster Güte, seit langer Zeit etwas, was mir imponiert hat. Welch herzerfrischender Humor, welch köstlich naive Melodik, welche Kunst der Feinheit in der Behandlung des Orchesters, welch prachtvolle Polyphonie ...» äußerte er enthusiastisch. Und tatsächlich gibt es Stellen in dieser Oper, die Strauss nicht hätte besser komponieren können.
So bietet die Neuinszenierung von »Hänsel und Gretel« sowohl dem Opernkenner als auch dem Operneinsteiger Gelegenheit, die Wirklichkeit mit den Mitteln der Phantasie neu zu entdecken.

Alle Besetzungen

Kinderchor der Semperoper Dresden
Damen des Sinfoniechores Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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