Oper

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck

Märchenoper in drei Bildern Nach der Dichtung von Adelheid Wette

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 
Info
  • 19:00 – 21:15 Uhr
  • Pause nach 60 Minuten

  • Ort:  Semperoper Dresden

  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

  • Führungen in der Semperoper
    Info
    • 14:00 – 16:15 Uhr
    • Pause nach 60 Minuten

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

    • Führungen in der Semperoper
    Info
    • 18:00 – 20:15 Uhr
    • Pause nach 60 Minuten

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

    • Führungen in der Semperoper
      Info
      • 15:00 – 17:15 Uhr
      • Pause nach 60 Minuten

      • Ort:  Semperoper Dresden

      • Werkeinführung (kostenlos)
      • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

      • Führungen in der Semperoper
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      • 19:00 – 21:15 Uhr
      • Pause nach 60 Minuten

      • Ort:  Semperoper Dresden

      • Werkeinführung (kostenlos)
      • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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        • 14:00 – 16:15 Uhr
        • Pause nach 60 Minuten

        • Ort:  Semperoper Dresden

        • Werkeinführung (kostenlos)
        • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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        • 18:00 – 20:15 Uhr
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        • Ort:  Semperoper Dresden

        • Werkeinführung (kostenlos)
        • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

        • Führungen in der Semperoper

          Im Märchenwald treffen mit den armen Geschwister, die sich im Wald verlaufen, und der bösen Knusperhexe vertraute Figuren aufeinander. Die Geschichte spitzt sich im berühmten Haus aus Lebkuchen zu, das außen zwar süß, innen aber eine Todesfalle ist. 1893 schuf Engelbert Humperdinck auf der Grundlage der Brüder Grimm die wohl berühmteste Märchenoper des Musiktheaterrepertoires. In der Inszenierung von Katharina Thalbach wird diese Vorlage durch weitere Figuren aus den Grimm’schen Märchen angereichert und so zu einem Fest für die ganze Familie gestaltet. Rotkäppchen, Schneewittchen und der böse Wolf entführen Kinder wie Erwachsene auf eine musikalische Reise, an deren Ende der Untergang des Hexenreiches und damit der Sieg des Guten stehen – verkündet von den entzauberten Lebkuchenkindern: »Erlöst, befreit, für alle Zeit«.

          Handlung

          Es war einmal. Nein, es ist immer noch das beliebteste Märchenstück der Operngeschichte. Schon die Entstehung dieser Oper erklärt, warum sie auf Kinder wie auf Erwachsene gleichermaßen einen unwiderstehlichen Zauber ausübt: Die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, entwarf eine Adaption des Märchens der Gebrüder Grimm für eine häusliche Theateraufführung im Familienkreis. Humperdinck vertonte zu diesem Zweck zunächst nur einige Verse. Doch später ließ ihn die Idee, aus dem Märchenstoff eine große Oper zu machen, nicht mehr los. Ergebnis dieser geschwisterlichen Zusammenarbeit ist eine einzigartige Kombination von poetischer Naivität und musikalischem Tiefgang.
          Adelheid Wette erzählt die bekannte Geschichte mit einigen Ergänzungen. Bei ihr wird die kindliche Phantasie zum Hauptthema des Märchens. Schon zu Beginn der Oper überwinden Hänsel und Gretel die drückende Armut mit Spiel und ausgelassenem Tanz – sehr zum Ärger der heimkehrenden Mutter. Die schickt die Geschwister in den Wald zum Beerenpflücken. Die Kinder verirren sich und müssen die Nacht in der Wildnis verbringen. Das Sandmännchen verhilft ihnen zu einem tiefen Schlaf, in dem die 14 im Abendsegen beschworenen Schutzengel der Kinder vom Himmel hernieder steigen. Am Morgen werden sie vom Taumännchen geweckt und entdecken das phantastische Haus der Hexe. Die ist zunächst sehr lieb zu den Kindern, schließlich ernährt sie sich von Menschenfleisch. Ihr kannibalischer Plan geht natürlich nicht auf. Die Kinder halten zusammen und überwinden die böse Alte: Durch einen Trick der beiden landet sie selbst im Backofen. Der Vater, in verständlicher Sorge um das Wohl seiner Kinder, findet sich am Tatort ein, als der Sieg über das Böse schon errungen ist. Mit dem Tod der Hexe endet auch die Verzauberung zahlreicher weiterer kindlicher Opfer, die nun aus Lebkuchenfiguren zurück in ihre menschliche Gestalt verwandelt werden. «Hänsel und Gretel» passt ganz besonders gut in das Repertoire der Semperoper. Diese Oper stellt gewissermaßen das Bindeglied zwischen der musikalischen Sprache Richard Wagners und der unseres Hauskomponisten Richard Strauss dar. In Humperdincks Person überschneiden sich die Biografien der beiden so eng mit Dresden verbundenen Meister: Er arbeitete zeitweise als Assistent in Bayreuth und hat hier sogar ein Stück des «Parsifal» instrumentiert. Richard Wagner war mit der Arbeit zufrieden und übernahm sie in seine Partitur. Und der junge Richard Strauss wiederum dirigierte die Uraufführung von »Hänsel und Gretel« 1893 in Weimar. «Wahrlich ein Meisterwerk erster Güte, seit langer Zeit etwas, was mir imponiert hat. Welch herzerfrischender Humor, welch köstlich naive Melodik, welche Kunst der Feinheit in der Behandlung des Orchesters, welch prachtvolle Polyphonie ...» äußerte er enthusiastisch. Und tatsächlich gibt es Stellen in dieser Oper, die Strauss nicht hätte besser komponieren können.
          So bietet die Neuinszenierung von »Hänsel und Gretel« sowohl dem Opernkenner als auch dem Operneinsteiger Gelegenheit, die Wirklichkeit mit den Mitteln der Phantasie neu zu entdecken.

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