Oper

Christina Bock

Solistin (Ensemble)

Die in Thüringen geborene Mezzosopranistin Christina Bock begann ihr Gesangsstudium 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Elvira Dreßen. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Leipzig und vervollständigte ihre Ausbildung bei Friedemann Röhlig, Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Seit 2013 wird sie von Charlotte Lehmann in Hannover betreut. Ab der Spielzeit 2011/12 war Christina Bock dem Badischen Staatstheater Karlsruhe eng verbunden. In der Spielzeit 2013/14 gehörte sie fest zum Karlsruher Ensemble und war gleich in drei Neuproduktionen zu erleben: als L’Enfant in »L’Enfant et les Sortilèges«, als Prinz Orlofsky in »Die Fledermaus« sowie als Mutter in der Kinderoper »Wo die wilden Kerle wohnen« von Oliver Knussen. Sie übernahm dort außerdem die Partien Zweite Dame (»Die Zauberflöte«), Cherubino (»Le nozze di Figaro«), Hannchen (»Der Vetter aus Dingsda«) und Vlasta (»Die Passagierin« von Mieczysław Weinberg). Am Theater Freiburg gastierte die Künstlerin mit großem Erfolg in der Titelpartie von »Die Csárdásfürstin«. Vor ihrer Karlsruher Zeit hatte Christina Bock bereits am Theater Gera/Altenburg als Dryade in »Ariadne auf Naxos« und als Dritte Dame in »Die Zauberflöte« erste Bühnenerfahrungen gesammelt. Als Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg sang sie außerdem 2009 in Rheinsberg die Partie der Bianca in Brittens »The Rape of Lucretia«. In der Tonhalle Düsseldorf war sie als Margaretha in einer konzertanten Aufführung von Schumanns »Genoveva« zu erleben, im Konzerthaus Karlsruhe als Oberon in Brittens »A Midsummer Night’s Dream«. 2011 gewann Christina Bock den 3. Preis und den Sonderpreis des Arnold Schönberg Centers Wien beim Internationalen Gesangswettbewerb Hilde Zadek. Die Werke des zeitgenössischen Musiktheaters und der Operette sowie das kammermusikalische Musizieren stehen im besonderen Fokus der jungen Künstlerin. Seit 2013 arbeitet sie regelmäßig mit dem Raschèr Saxophone Quartet zusammen. Bei den Salzburger Osterfestspielen 2017 singt sie die Waltraute in »Die Walküre« unter der Leitung von Christian Thielemann. Als Koproduktion mit dem Bejjing Opera Festival ist die Produktion im Herbst 2017 dann auch in Peking zu erleben. Seit der Saison 2014/15 ist Christina Bock Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie sich u.a. als Wirtstochter in der Neuproduktion »Königskinder« und als Cherubino in der Neuinszenierung »Le nozze di Figaro« vorstellte. Diese Produktion wurde im Juli 2015 zu den renommierten Opernfestspielen in Savonlinna eingeladen. In der Spielzeit 2015/16 war Christina Bock in Dresden u.a. als Jordan Baker in der Europäischen Erstaufführung »The Great Gatsby«, als Lola in »Cavalleria rusticana« sowie als Zerlina in der Neuinszenierung »Don Giovanni« zu erleben. 2016/17 steht sie u.a. als Nicklausse/Muse in der Neuproduktion »Les Contes d’Hoffmann«, Page der Herodias in einer neuen Inszenierung von »Salome« und Lisa in »Die Passagierin« auf der Bühne der Semperoper.

Biographie

Die in Thüringen geborene Mezzosopranistin Christina Bock begann ihr Gesangsstudium 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Elvira Dreßen. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Leipzig und vervollständigte ihre Ausbildung bei Friedemann Röhlig, Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Seit 2013 wird sie von Charlotte Lehmann in Hannover betreut. Ab der Spielzeit 2011/12 war Christina Bock dem Badischen Staatstheater Karlsruhe eng verbunden. In der Spielzeit 2013/14 gehörte sie fest zum Karlsruher Ensemble und war gleich in drei Neuproduktionen zu erleben: als L’Enfant in »L’Enfant et les Sortilèges«, als Prinz Orlofsky in »Die Fledermaus« sowie als Mutter in der Kinderoper »Wo die wilden Kerle wohnen« von Oliver Knussen. Sie übernahm dort außerdem die Partien Zweite Dame (»Die Zauberflöte«), Cherubino (»Le nozze di Figaro«), Hannchen (»Der Vetter aus Dingsda«) und Vlasta (»Die Passagierin« von Mieczysław Weinberg). Am Theater Freiburg gastierte die Künstlerin mit großem Erfolg in der Titelpartie von »Die Csárdásfürstin«. Vor ihrer Karlsruher Zeit hatte Christina Bock bereits am Theater Gera/Altenburg als Dryade in »Ariadne auf Naxos« und als Dritte Dame in »Die Zauberflöte« erste Bühnenerfahrungen gesammelt. Als Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg sang sie außerdem 2009 in Rheinsberg die Partie der Bianca in Brittens »The Rape of Lucretia«. In der Tonhalle Düsseldorf war sie als Margaretha in einer konzertanten Aufführung von Schumanns »Genoveva« zu erleben, im Konzerthaus Karlsruhe als Oberon in Brittens »A Midsummer Night’s Dream«. 2011 gewann Christina Bock den 3. Preis und den Sonderpreis des Arnold Schönberg Centers Wien beim Internationalen Gesangswettbewerb Hilde Zadek. Die Werke des zeitgenössischen Musiktheaters und der Operette sowie das kammermusikalische Musizieren stehen im besonderen Fokus der jungen Künstlerin. Seit 2013 arbeitet sie regelmäßig mit dem Raschèr Saxophone Quartet zusammen. Bei den Salzburger Osterfestspielen 2017 singt sie die Waltraute in »Die Walküre« unter der Leitung von Christian Thielemann. Als Koproduktion mit dem Bejjing Opera Festival ist die Produktion im Herbst 2017 dann auch in Peking zu erleben. Seit der Saison 2014/15 ist Christina Bock Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie sich u.a. als Wirtstochter in der Neuproduktion »Königskinder« und als Cherubino in der Neuinszenierung »Le nozze di Figaro« vorstellte. Diese Produktion wurde im Juli 2015 zu den renommierten Opernfestspielen in Savonlinna eingeladen. In der Spielzeit 2015/16 war Christina Bock in Dresden u.a. als Jordan Baker in der Europäischen Erstaufführung »The Great Gatsby«, als Lola in »Cavalleria rusticana« sowie als Zerlina in der Neuinszenierung »Don Giovanni« zu erleben. 2016/17 steht sie u.a. als Nicklausse/Muse in der Neuproduktion »Les Contes d’Hoffmann«, Page der Herodias in einer neuen Inszenierung von »Salome« und Lisa in »Die Passagierin« auf der Bühne der Semperoper.