Operette

Die Fledermaus

Johann Strauss

Johann Strauss’ Die Fledermaus aus dem Jahr 1874 ist ein Glanzstück der Wiener Operette: Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Ball des Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine ungarische Gräfin und angehende Künstlerinnen.

Jedoch: niemand ist der, für den er sich ausgibt. Alles ist Maskerade und Schwindel, und so endet die Ballgesellschaft im Gefängnis. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich die gelungene Rache der Fledermaus. In der Inszenierung von Günter Krämer begeistern seit 2003 sowohl Klassiker wie das Uhren-Duett, der Czárdás oder Adeles „Mein Herr Marquis“ als auch tagespolitische Dialoge das Publikum der Semperoper. Mit sprudelnder Ironie in perlender Champagnerlaune sorgt Die Fledermaus nicht nur zum Jahreswechsel immer wieder für vergnügt-beschwingte Stimmung.

Bitte beachten Sie, dass es in den vordersten Parkettreihen sowie auf den Plätzen im 3. und 4. Rang in einigen Szenen zu Sichteinschränkungen kommt.


Operette in drei Aufzügen
Textfassung nach Carl Haffner und Richard Genée auf Grundlage des Vaudeville Le Réveillon von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln (Gesprochene Dialoge werden nicht wortwörtlich übersetzt)

Premiere
18. Dezember 2003,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Entdecken

Stücktrailer

Die Fledermaus

Johann Strauss’ Die Fledermaus aus dem Jahre 1874 ist ein Glanzstück der Wiener Operette: Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Ball des Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine ungarische Gräfin und angehende Künstlerinnen. Jedoch: niemand ist der, für den er sich ausgibt. Alles ist Maskerade und Schwindel, und so endet die Ballgesellschaft im Gefängnis. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich die gelungene Rache der Fledermaus. In der Inszenierung von Günter Krämer begeistern seit 2003 sowohl Klassiker wie das Uhren-Duett, der Czárdás oder Adeles Mein Herr Marquis als auch tagespolitische Dialoge das Publikum der Semperoper. Mit sprudelnder Ironie in perlender Champagnerlaune sorgt Die Fledermaus nicht nur zum Jahreswechsel immer wieder für vergnügt-beschwingte Stimmung.

Werkeinführung

Am Ende von Johann Strauss’ Wiener Operette Die Fledermaus huldigen alle – ob genarrt oder nicht – im Rausch der Nacht dem Champagner als alles egalisierender Macht. Vielleicht die einzige Lösung, um dem kollektiven Spiel von Maskerade und Weltflucht, Ehebruch und Haftantritt, persönlicher Kränkung und „Rache der Fledermaus“, das sich in verschlungenen Wegen vor den amüsierten Augen und Ohren des Publikums abspielt, zu entkommen? Aber auch die Wege, die zur „Königin der Operette“ führen, sind vielfältig und spannend zu verfolgen. Mehr dazu im Opernführer online von Johann Casimir Eule.