Oper

Die Fledermaus

Johann Strauß

Operette in drei Aufzügen Textfassung nach Carl Haffner und Richard Genée auf Grundlage des Vaudeville »Le Réveillon« von Henri Meilhac und Ludovic Halévy In deutscher Sprache

Sie ist ein Paradestück der goldenen Operettenära: Als übermütiges Verkleidungsstück, mit sprudelnder Ironie in perlender Champagnerlaune erfreut sich Johann Strauß’ »Die Fledermaus« auch an der Semperoper immer wieder zum Jahreswechsel höchster Beliebtheit. Mit unvergänglichen Nummern wie dem Uhren-Duett, dem Csárdas und Adeles »Mein Herr Marquis« findet sich die feinsinnige Komposition neben »Der Zigeunerbaron « und »Eine Nacht in Venedig« unter den drei berühmtesten Werken des Operetten-Komponisten schlechthin. Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias Die Fledermaus ein ausgeklügeltes Verwechslungsspiel beim Ball des Prinzen Orlofsky. Während Eisenstein vermeintlich unerkannt mit seinem kostümierten Zimmermädchen flirtet, kommt auch Eisensteins ebenfalls inkognito erscheinende Frau auf ihre Kosten. Nur deren Liebhaber Alfred muss als vorgeblicher Eisenstein die Nacht im Gefängnis verbringen. Dort bietet sich der Raum für die erheiternden Reflexionen des Zellenwärters Frosch, der zu Alfreds Verdruss spitzzüngige tagespolitische Kommentare platziert – an der Semperoper stets zur großen Freude des Publikums dargestellt durch Schauspieler und Kabarettist Wolfgang Stumph. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich, wie gelungen die Rache der Fledermaus aufging.

Bitte beachten Sie, dass es in den vordersten Parkettreihen sowie auf den Plätzen im 3. und 4. Rang in einigen Szenen zu Sichteinschränkungen kommen kann.

Zusammenfassung

Sie ist ein Paradestück der goldenen Operettenära: Als übermütiges Verkleidungsstück, mit sprudelnder Ironie in perlender Champagnerlaune erfreut sich Johann Strauß’ »Die Fledermaus« auch an der Semperoper immer wieder zum Jahreswechsel höchster Beliebtheit. Mit unvergänglichen Nummern wie dem Uhren-Duett, dem Csárdas und Adeles »Mein Herr Marquis« findet sich die feinsinnige Komposition neben »Der Zigeunerbaron « und »Eine Nacht in Venedig« unter den drei berühmtesten Werken des Operetten-Komponisten schlechthin. Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias Die Fledermaus ein ausgeklügeltes Verwechslungsspiel beim Ball des Prinzen Orlofsky. Während Eisenstein vermeintlich unerkannt mit seinem kostümierten Zimmermädchen flirtet, kommt auch Eisensteins ebenfalls inkognito erscheinende Frau auf ihre Kosten. Nur deren Liebhaber Alfred muss als vorgeblicher Eisenstein die Nacht im Gefängnis verbringen. Dort bietet sich der Raum für die erheiternden Reflexionen des Zellenwärters Frosch, der zu Alfreds Verdruss spitzzüngige tagespolitische Kommentare platziert – an der Semperoper stets zur großen Freude des Publikums dargestellt durch Schauspieler und Kabarettist Wolfgang Stumph. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich, wie gelungen die Rache der Fledermaus aufging.

Bitte beachten Sie, dass es in den vordersten Parkettreihen sowie auf den Plätzen im 3. und 4. Rang in einigen Szenen zu Sichteinschränkungen kommen kann.

Ausführliche Inhaltsangabe

Ein Ort in der Nähe von Wien, Weinberg.

Erster Akt
Das Stubenmädchen Adele hat von ihrer Schwester Ida eine Einladung zum Ball des Prinzen Orlofsky erhalten (Nr. 1). Sie möchte der Einladung folgen und versucht vergeblich, ihre Dienstherrin Rosalinde von Eisenstein um Ausgang zu bitten (Nr. 1a).
Alfred, Tenor und ehemaliger Liebhaber der Rosalinde, gelingt es, ein Rendezvous mit ihr zu erpressen. Darauf gibt sie Adele nun doch für den Abend frei.
Gabriel von Eisenstein, wegen einer Beamtenbeleidigung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, kommt mit Rechtsanwalt Dr. Blind von seiner Gerichtsverhandlung zurück und gibt diesem die Schuld daran, dass sich sein Strafmaß erhöht hat (Nr. 2).
Jetzt erscheint Dr. Falke und überredet Eisenstein, sich vor seinem Gang ins Gefängnis heimlich noch auf dem Ball des russischen Prinzen Orlofsky zu amüsieren. — Damit beginnt Dr. Falke seinen Racheplan an Eisenstein, der ihn vor drei Jahren nach einem Maskenball betrunken und als Fledermaus verkleidet in einem Park zurückgelassen hat, so dass er sich am nächsten Morgen auf dem Heimweg lächerlich machen musste (Nr. 3).
Beim Abschied heucheln Eisenstein, Rosalinde und Adele Traurigkeit, denn keiner erzählt von seinen wirklichen Plänen (Nr. 4).
Alfred erscheint zu dem vereinbarten tête-à-tête. Gefängnisdirektor Frank tritt auf und verhaftet den Tenor im festen Glauben, dieser sei der zu inhaftierende Gabriel von Eisenstein (Nr. 5).


Zweiter Akt
Das Maskenfest bei Orlofsky (Nr. 6/7).
Gabriel von Eisenstein, unter dem Pseudonym Marquis Renard in die Gesellschaft eingeführt, glaubt in einer maskierten Dame sein Stubenmädchen Adele zu erkennen. Die leugnet ab (Nr. 8).
Eisenstein begegnet Chevalier Chagrin, der eigentlich der Gefängnisdirektor Frank ist; beide überbieten sich als französische Hochstapler.
Eine maskierte ungarische Gräfin zieht mit einem Csárdás alle Aufmerksamkeit auf sich (Nr. 10). Eisenstein ist entflammt Sein erprobter Trick, Eroberungen mit Hilfe einer Damenuhr zu machen, funktioniert dieses Mal nicht (Nr. 9). Hinter der Maske der ungarischen Gräfin verbirgt sich seine Gattin, die ihm die Uhr klaut als Corpus Delicti.
Falke und Orlofsky verbrüdern alle Mitwirkenden des Balls (Nr. 11).
Mit dem Sechsuhrschlag müssen Eisenstein und Frank von dem Fest fliehen.


Dritter Akt
Im Gefängnis versucht der Gerichtsdiener Frosch für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Noch unter dem Einfluss des Festes kommt Gefängnisdirektor Frank zum Dienst (Nr. 13).
Adele und ihre Schwester Ida sind ihm gefolgt. Sie wollen ihn dazu überreden, für Adele eine künstlerische Ausbildung zu finanzieren. Unbefangen präsentiert sie ihre künstlerischen Talente (Nr. 14).
Da wird Gabriel von Eisenstein angekündigt. Er ist erstaunt, hier den »Chevalier« anzutreffen. Auch erfährt er, dass er nicht inhaftiert werden kann, weil ein »von Eisenstein« schon in der Zelle sitzt.
Rechtsanwalt Dr. Blind tritt ein, den er angeblich herbestellt hat. Eisenstein wittert Rosalindes Ehebruch und verkleidet sich als Blind, um seine Rosalinde und Alfred zu verhören. Voll eifersüchtiger Wut gibt er sich zu erkennen (Nr. 15).
Aber jetzt tritt Dr. Falke dazu und ruft die gesamte Festgesellschaft herein. Alle behaupten Eisenstein gegenüber, Teil der »Rache der Fledermaus« gewesen zu sein.
Das Champagner-Lied wird zur zynischen Rechtfertigung für Falkes Lust auf Seitensprünge (Nr. 16).

Alle Besetzungen

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Silvesterdinner in der Semperoper

Erleben Sie einen unvergesslichen Jahreswechsel und machen Sie Ihren Silvesterabend auch kulinarisch zu einem Erlebnis. Direkt im Anschluss an das Silvesterkonzert beginnen Sie den weiteren Abend mit einem festlichen Empfang, bevor Sie ein erlesenes Galamenü in Begleitung der Weinentdeckungen des Jahres genießen. Pünktlich zum Jahreswechsel erleben Sie auf dem Balkon der Semperoper dann nicht nur das große Silvesterfeuerwerk, sondern auch feinperlenden Champagner.

395 Euro pro Person, inkl. Fingerfood, Menü und begleitender Getränke

Reservierungen unter: T +49 351 44 00 88 00 oder semperoper@stefanhermann.info

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