Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi

Giftgrün tritt der Narr in Nikolaus Lehnhoffs Inszenierung von Rigoletto, auf und giftig ist der Spott, mit dem er über die Höflinge des Herzogs von Mantua herzieht. Sein Inneres jedoch ist schwarz, immer in Sorge um seine Tochter Gilda, die er eifersüchtig abschirmt, um sie dem Zugriff des Herzogs, eines gefürchteten Frauenhelden, zu entziehen.

Als Gilda dennoch Opfer des Herzogs wird, schwört Rigoletto blutige Rache. Doch diese fällt auf ihn selbst zurück … Rigoletto wurde 1851 am Teatro La Fenice mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt. Giuseppe Verdi hatte eine Musik geschaffen, die er selbst als „revolutionär“ bezeichnete, und in bisher nie gehörter musikdramatischer Dichte entwickelt sich die zutiefst erschütternde Dramatik dieser vielleicht besten Oper des großen Italieners. 


Oper in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama Le roi s’amuse von Victor Hugo

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
21. Juni 2008,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Stücktrailer

Trailer

Werkeinführung

Giuseppe Verdis Rigoletto beginnt mit einem Fest und endet mit einem Mord. Der Regisseur Nikolaus Lehnhoff hat die Oper über die schicksalhaften Fall des Hofnarren Rigoletto, mit der Verdi 1851 der endgültige Durchbruch als führender italienischer Opernkomponist seiner Zeit gelang, an der Semperoper inszeniert. Dramaturg Kai Weßler berichtet über Hintergründe des Werkes und der Inszenierung.