Oper

Die Nase

Dmitri Schostakowitsch

Oper in drei Akten Libretto vom Komponisten nach der Novelle von Nikolai Wassiljewitsch Gogol. Deutsch von Helmut Wagner und Karl Heinz Füssl.

Premiere 2. Juli 2022

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

 
Info
  • Beginn: 19:00 Uhr

  • Ort:  Semperoper Dresden

  • Verkaufsstart wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben

  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
    Info
    • Beginn: 19:00 Uhr

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Verkaufsstart wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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      • Beginn: 19:00 Uhr

      • Ort:  Semperoper Dresden

      • Verkaufsstart wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben

      • Werkeinführung (kostenlos)
      • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

      • Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung (kostenfrei).
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        • Beginn: 19:00 Uhr

        • Ort:  Semperoper Dresden

        • Verkaufsstart wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben

        • Werkeinführung (kostenlos)
        • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

          »Die Nase« ist der Geniestreich des gerade 22-jährigen Dmitri Schostakowitsch nach der gleichnamigen Novelle von Nikolai Gogol. Während Gogols Novelle eine Satire auf die zaristischen Beamten ist, bringt die 1930 uraufgeführte Oper eine ganze Gesellschaft auf die Bühne, in der ein opportunistischer Beamter in die Fänge der Bürokratie gerät, eine Nase zur Mediensensation wird und die Polizei ihre Bürger bestens überwacht. Mit Tanzmusik, Balaleikaklängen, russischer Kirchenmusik und dem ersten reinen Schlagzeugstück der Musikgeschichte ist »Die Nase« nicht weniger grotesk als die merkwürdigen Begebenheiten, die sie erzählt: Die Nase des Kollegienassessors Kowaljow ist plötzlich und ohne Grund verschwunden. Kowaljow gerät in Panik: Was ist ein Mensch denn noch ohne seine Nase? Der eitle Beamte wendet sich an die Polizei, dann an die Presse – und gerät immer tiefer in einen grotesk-surreale Strudel, in dem nichts mehr normal zu sein scheint.

          Handlung

          1. Akt
          Merkwürdige Dinge ereignen sich in der Stadt: Der Barbier Iwan Jakowlewitsch findet eines morgens im frischen Brot eine Nase. Ein Unfall beim Rasieren? Seine Frau tippt auf Trunkenheit bei der Arbeit und verlangt: Raus mit dem Ding aus der Wohnung! Doch als Iwan Jakowlewitsch versucht, die fatale Nase loszuwerden, wird er von der Polizei ertappt. Zur gleichen Zeit erwacht der Kollegienassessor Platon Kusmitsch Kowaljow und erkennt voll Schreck: Seine Nase ist verschwunden! Kowaljow will den Nasendiebstahl sofort bei der Polizei zur Anzeige bringen. Auf dem Weg zum Polizeipräsidenten beobachtet er, wie seine Nase in Galauniform eine Kirche betritt. Kowaljow stellt das abtrünnige Riechorgan zur Rede, doch die Nase tut so, als würde sie ihn nicht kennen.

          2. Akt
          Kowaljow eilt weiter zum Polizeipräsidenten, doch dort blitzt der nasenlose Beamte ebenso ab wie in der Zeitungsredaktion. Kowaljow ist am Ende.

          3. Akt
          Doch das ist erst der Anfang: Wie aus heiterem Himmel bringt ein Wachtmeister die verlorene Nase zurück. Aber was tun damit? Kowaljow setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um sich seine Nase wieder ins Gewicht zu pflanzen. Unterdessen hat sich der Kasus herumgesprochen. Eine Nase geht in der Stadt spazieren, was für eine Sensation! Das Erscheinen der Nase in einem Kaufhaus sorgt für ungeahnte Menschenaufläufe. Doch urplötzlich sitzt die Nase wieder im Gesicht des Kollegienassessors Kowaljow. Was hat das nur alles zu bedeuten?

          Zugehörige Veranstaltungen

          Vorstellung am

          10:00 Uhr
          Rundfoyer

          Vorstellung am

          19:00 Uhr
          Semper Zwei

          Erste Vorstellung

          10:00 Uhr
          Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

          Symposium: »Satire, Groteske und Avantgarde«

          Symposium zu Dmitri Schostakowitschs »Die Nase« In Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden Carl Maria von Weber

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