Oper

Turandot

Giacomo Puccini

Es ist ein von der unnahbaren Prinzessin Turandot initiiertes Spiel auf Leben und Tod: Jeder Bewerber um ihre Hand muss drei Rätsel lösen. Kann er das nicht, wird er hingerichtet. Und kein Prinz vermochte bisher, sie zu gewinnen. Doch der im Reiche Turandots unbekannte Prinz Calaf will es um jeden Preis wagen. Als er die Rätsel löst und seinen „Preis“ einfordert, trifft er auf eine verängstigte Frau, die sich dem Fremden verweigert – und nun wird die Prinzessin zur Gequälten, denn sie muss den Namen des Prinzen herausfinden, um ihre Freiheit zu behalten.

Giacomo Puccinis letzte Oper blieb unvollendet und wurde 1926 als Fragment uraufgeführt; ein vielschichtiges Klangkunstwerk von großer emotionaler Wucht, musikalischer Farbenpracht und in ihrem der chinesischen Melodik entlehnten Musikkolorit einzigartig. Die französische Regisseurin Marie-Eve Signeyrole gibt mit der Inszenierung dieses Opernthrillers ihr Debüt in der Semperoper.


Dramma lirico in drei Akten
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni, komplettiert von Franco Alfano, nach dem Schauspiel von Carlo Gozzi

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
7. Oktober 2023,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Projekt Partner: Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Sparkassen-Versicherung Sachsen, LBBW

Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Semperoper Stiftung

Entdecken

Werkeinführung

Giacomo Puccinis letzte Oper Turandot ist ein vielschichtiges Klangkunstwerk von großer emotionaler Wucht, musikalischer Farbenpracht und in ihrem der chinesischen Melodik entlehnten Musikkolorit einzigartig. Das Märchen um die eiskalte Prinzessin ist sowohl hochdramatisch als auch eine spannende Parabel über die Kraft der Liebe. Der Dramaturg Benedikt Stampfli gibt Einblicke in wichtige Aspekte des Werkes und der Inszenierung von Marie-Eve Signeyrole.

Pausengespräch mit Elisabeth Schröter-Kieß

Im Pausengespräch mit dem Dramaturg Benedikt Stampfli wird eine Mitarbeiterin der Semperoper vorgestellt, die man nie auf der Bühne sieht, aber essentiell für eine Vorstellung ist: Elisabeth Schröter-Kieß, die Leiterin der Requisite, ist verantwortlich für alle Requisiten bei einer Vorstellung und sogar, wenn auf der Bühne geschossen wird. Ausgehend von Turandot wird deutlich, dass Requisiten ein zentrales Element sind, damit die Sänger*innen plausibel spielen können.
Stücktrailer

Stücktrailer Turandot

Making-of

Turandot – Making-of (3)

Die Arbeit mit der Live-Kamera auf der Bühne ist die spannende Herausforderung für Yonghoon Lee, als Sänger und als Darsteller gleichermaßen. Obwohl er seine Paraderolle als Calaf auf allen großen Opernbühnen grandios verkörpert hat, ist Marie-Eve Signeyroles Neuinszenierung auch für ihn etwas Besonderes. Im Making-of verrät uns der südkoreanische Tenor mehr dazu.
Making-of

Turandot – Making-of (2)

Marie-Eve Signeyrole ist es sehr wichtig, nicht nur mit der Bühne zu arbeiten. Wie in ihren Filmen möchte sie auch in ihren Opern-Inszenierungen zeigen, dass man mit dem Medium der Kamera Szenen verstärken kann. Mithilfe von Video-Projektionen und Live-Kamera wird ein zusätzlicher Fokus mit eigener Dramaturgie geschaffen, der Blick des Publikums wird gelenkt – eine Emotion kann so größer gemacht, ein Gefühl verdeutlicht werden.
Making-of

Turandot – Making-of (1)

Die französische Regisseurin Marie-Eve Signeyrole gibt mit der Inszenierung dieses Opernthrillers ihr Debüt in der Semperoper. Sie verlegt die Handlung in eine dystopische Zukunft. Turandot ist die letzte verbliebene Frau, die noch gebären kann. Angereichert um filmische Elemente wird Turandot in ihrer Lesart zum Medienspektakel: Die Turandot Games machen Station in Dresden, um junge Männer zu rekrutieren, die Prinzessin Turandot für sich gewinnen können. Denn von dieser Eroberung hängt das Schicksal der Menschheit ab.