Oper

Turandot

Giacomo Puccini

Dramma lirico in drei Akten Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach dem Schauspiel von Carlo Gozzi

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 
Info
  • Beginn 19:00 Uhr

  • Ort:  Semperoper Dresden

  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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    • Beginn 19:00 Uhr

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

    • Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung (kostenfrei).

    • Führungen in der Semperoper
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      • Beginn 19:00 Uhr

      • Ort:  Semperoper Dresden

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          • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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              Pakete

            Das Stück ist auch Teil von

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            Es ist ein von der unnahbaren Prinzessin Turandot initiiertes Spiel auf Leben und Tod: Jeder Bewerber um ihre Hand muss drei Rätsel lösen. Kann er das nicht, wird er hingerichtet. Und kein Prinz vermochte bisher, sie zu gewinnen. Doch der im Reiche Turandots unbekannte Prinz Kalaf will es um jeden Preis wagen. Als er die Rätsel löst und seinen »Preis« einfordert, trifft er auf eine verängstigte Frau, die sich dem Fremden verweigert – und nun wird die Prinzessin zur Gequälten, denn sie muss den Namen des Prinzen herausfinden, um ihre Freiheit zu behalten. Giacomo Puccinis letzte Oper blieb unvollendet und wurde 1926 als Fragment uraufgeführt; ein vielschichtiges Klangkunstwerk von großer emotionaler Wucht, musikalischer Farbenpracht und in ihrem der chinesischen Melodik entlehnten Musikkolorit einzigartig. Die französische, FAUST-Preis nominierte Regisseurin Marie-Eve Signeyrole gibt mit der Inszenierung dieses Opernthrillers ihr Debüt in der Semperoper.

            Handlung

            Erster Akt
            Ein Mandarin verliest dem Volk das seit Jahren gültige Gesetz: Die Prinzessin Turandot heiratet den ersten fürstlichen Bewerber, der drei von ihr gestellte Rätsel löst. Gelingt ihm das nicht, wird er geköpft. Am selben Tag wird der erfolglose Prinz von Persien, der bisher letzte Anwärter auf die Hand der Prinzessin, zum Schafott geführt. Das Volk dürstet nach Blut und erwartet voller Ungeduld das Schauspiel. Doch die Stimmung schlägt um, als man die Jugend des Prinzen erkennt und die Menschen flehen die Prinzessin um Erbarmen an – ohne Erfolg. In der Masse der Schaulustigen versteckt, befindet sich auch Timur, ein aus seinem Reich vertriebener Tatarenkönig, der auf der Flucht ist. Begleitet wird er nur von der Sklavin Liù. Als die unbändige Masse sie zu überrennen droht, tritt ein Fremder zu ihnen und stützt den greisen Mann. Er gibt sich als Kalaf, Timurs verloren geglaubter Sohn, zu erkennen. Auf der Flucht vor den Eroberern seines Landes wurden sein Vater und er voneinander getrennt. Auch Liù erkennt den Prinzen sofort, der ihr einst zugelächelt hat und den sie seitdem innig liebt. Turandot erscheint und gibt das Zeichen zur Hinrichtung. Kalaf will sie für ihre Grausamkeit verfluchen, doch verliebt sich bei ihrem Anblick auf der Stelle in sie. Trotz der Warnungen seines Vaters und Liùs und sogar durch die Minister Ping, Pang und Pong will der Prinz sich gegen jede Vernunft als nächster Bewerber um die Hand Turandots melden. Er stürmt auf den großen Gong des Plastes zu und schlägt ihn zum Zeichen seiner Bereitschaft dreimal.

            Zweiter Akt
            Ping, Pang und Pong sinnieren über die glorreiche Geschichte Chinas vom Ursprung bis in die Gegenwart, die sie durch die Grausamkeit der Prinzessin Turandot dem Untergang geweiht sehen. Alle sind die ewigen Hinrichtungen und das viele Blut leid. Und so träumen die drei Staatsdiener für einen Augenblick von einem sorgenfreien Leben auf ihren ländlichen Gütern, von denen sie aber durch ihre Pflichten am Hofe ferngehalten werden. Im Palast müssen sie die Rätselzeremonie für den unbekannten Prinzen und seine als wahrscheinlich geltende Hinrichtung vorbereiten. Das Volk erwartet mit Spannung die Rätsel Turandots und die Antworten des unbekannten Prinzen. Turandot enthüllt den Anwesenden den Grund für ihr grausames Handeln: Ihre Ahnin, die Prinzessin Lou-Ling wurde einst von Tartaren geraubt und vergewaltigt. Stellvertretend für sie nimmt nun Turandot Rache an allen Männern und gelobt, für immer unberührt bleiben zu wollen. Sie stellt dem unbekannten Prinzen ihre Rätsel, die dieser jedoch zur großen Überraschung aller lösen kann. Entsetzt wendet sich daraufhin Turandot an ihren Vater und fleht ihn an, sie nicht dem Fremdling auszuliefern. Der Kaiser verfügt jedoch, dass er sein Wort halten müsse. Kalaf bietet Turandot jedoch einen Ausweg an. Er, der unbekannte Prinz, will sie des Eides entheben und den Freitod wählen, wenn sie bis Sonnenaufgang seinen Namen herausfindet. Dann soll sie über sein Leben gebieten. Falls nicht, wird sie seine Frau. Der Kaiser willigt ein. 

            Dritter Akt
            Die Prinzessin hat angeordnet, dass in dieser Nacht keiner schlafen dürfe, bis der Name des Unbekannten herausgefunden sei. Die drei Minister bedrängen den Prinzen, bieten ihm Gold, Ruhm und Frauen, um ihn von Turandot abzubringen. Doch Kalaf ist siegessicher. Da werden Timur und Liù, die tags zuvor mit Kalaf im Gespräch gesehen wurden, von Soldaten herbeigeschleppt. Um Timur zu schützen behauptet Liù, nur sie kenne den Namen des Fremden, aber selbst unter der Androhung von Folter werde sie ihn nicht preisgeben. Turandot ist verwundert über die Opferbereitschaft Liùs. Diese versichert der Prinzessin jedoch, auch sie werde bald erfahren, was es heißt, den Prinzen zu lieben. Für sie selbst sei es der schönste Liebesbeweis, für ihn zu sterben. Liù entwendet einem Soldaten den Dolch und ersticht sich. Das Volk ist erschüttert und alle ziehen sich in Trauer zurück. Kalaf und Turandot bleiben allein zurück. Der Prinz wirft Turandot ihre Grausamkeit vor. Er reißt ihr den Schleier vom Gesicht und küsst sie leidenschaftlich. Die Prinzessin gibt ihren Widerstand auf und gesteht ihm, dass sie ihn von Anfang an gefürchtet und geliebt habe. Kalaf verrät ihr seinen Namen und begibt sich damit in ihre Hand. Als beide vor dem Kaiser erscheinen, verkündet Turandot seinen Namen: Nicht Kalaf, Liebe heiße er. Unter dem Jubel des Volkes stürzt Kalaf in Turandots Arme. 

            Premierenkostprobe und weitere Extras

            Vorstellung am

            18:00 Uhr
            Rundfoyer/Opernkeller

            Vorstellung am

            18:00 Uhr
            Historisches Archiv

            Vorstellung am

            18:00 Uhr
            Historisches Archiv

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