Biografie
Oper

Julie Compans

Choreografie

Die französische Choreografin Julie Compans studierte zunächst Literatur, Anthropologie und Philosophie, bevor sie ihren Master in Ästhetik und Praxis der choreografischen Künste an der Universität Nizza erhielt. Gleichzeitig absolvierte sie in den Niederlanden und in Montpellier eine Ausbildung zur Tänzerin und unterrichtet seitdem Zeitgenössischen Tanz. Als aktive Tänzerin ist sie seit zehn Jahren Mitglied des Ballets de la Parenthèse unter der Leitung von Christophe Garcia in Angers. 2009 trat sie erstmals in Jean-Paul Scarpitta’s Inszenierung von »Don Giovanni« an der Opéra National de Montpellier im Rahmen einer Opernproduktion auf. Seitdem war sie u.a. in einer Produktion von Verdis »La traviata«, Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« und in der Uraufführung von »C’était Marie-Antoinette...« von Evelyne Lever beim Festival de Radio France in Montpellier als Tänzerin engagiert. Die Begegnung mit der Regisseurin Marie-Eve Signeyrole war für ihren künstlerischen Werdegang entscheidend. Seit 2012 begleitete sie diese als Choreografin bei verschiedenen Opernproduktionen wie jüngst »La damnation de Faust« von Hector Berlioz am Staatstheater Hannover, Leoš Janáčeks »Das schlaue Füchslein« an der Opéra National de Montpellier, Pjotr I. Tschaikowskis »Eugen Onegin« in Montpellier, Limoges und Rouen, »L’affaire Tailleferre« von Germaine Tailleferre an der Opéra de Limoges und bei dem Projekt »14+18« im Rahmen des Education Programms »10 Monate Schule und Oper« an der Pariser Oper, in Nancy, Reims und Montpellier. Mit der Produktion »Turandot« arbeitet Julie Compans erstmals an der Semperoper.

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