Oper

Salome

Richard Strauss

Die Uraufführung von Richard Strauss’ Salome am 9. Dezember 1905 in der Semperoper ist ein Meilenstein der Oper des 20. Jahrhunderts. Wie kein Komponist vor ihm bringt Strauss das Lebensgefühl der Jahrhundertwende, die Dekadenz, psychologische Überfeinerung, enthemmter und zerstörerischer Sexualität auf eine Opernbühne – und überwältigt den Zuhörer dabei mit seinen rauschhaften und mitunter brutalen Klangwelten, wie komponiert für den Klang der Sächsischen Staatskapelle.

Nicht ein germanischer Mythos wie in den deutschen Opern der Wagner-Nachfolge, sondern eine biblisch-orientalische Geschichte steht im Mittelpunkt des Einakters: Die judäische Prinzessin Salome langweilt sich am Hof des Königs Herodes. Die Predigerstimme des eingekerkerten Propheten Jochanaan übt dagegen eine fast sexuelle Faszination auf sie aus. Doch der strenge Prophet weist die Prinzessin brüsk zurück. Von ihrem Stiefvater Herodes erbittet Salome als Lohn für ihren lasziven Tanz eine perverse Belohnung: Den Kopf des Propheten in einer Silberschüssel. 


Musikdrama in einem Aufzug
Libretto vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
24. September 2016,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsische Staatskapelle Dresden

Projekt Partner:
Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Sparkassen-Versicherung Sachsen
LBBW

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Stücktrailer

Salome

Die Uraufführung von Richard Strauss’ Salome am 9. Dezember 1905 in der Semperoper ist ein Meilenstein der Oper des 20. Jahrhunderts. Wie kein Komponist vor ihm bringt Strauss das Lebensgefühl der Jahrhundertwende, die Dekadenz, psychologische Überfeinerung, enthemmter und zerstörerischer Sexualität auf eine Opernbühne – und überwältigt den Zuhörer dabei mit seinen rauschhaften und mitunter brutalen Klangwelten, wie komponiert für den Klang der Sächsischen Staatskapelle. Nicht ein germanischer Mythos wie in den deutschen Opern der Wagner-Nachfolge, sondern eine biblisch-orientalische Geschichte steht im Mittelpunkt des Einakters: Die judäische Prinzessin Salome langweilt sich am Hof des Königs Herodes. Die Predigerstimme des eingekerkerten Propheten Jochanaan übt dagegen eine fast sexuelle Faszination auf sie aus. Doch der strenge Prophet weist die Prinzessin brüsk zurück. Von ihrem Stiefvater Herodes erbittet Salome als Lohn für ihren lasziven Tanz eine perverse Belohnung: Den Kopf des Propheten in einer Silberschüssel.