Oper

La traviata

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave

Premiere 2. Oktober 2022

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 
Info
  • Beginn: 18:00 Uhr

  • Ort:  Semperoper Dresden

  • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
    Info
    • Beginn: 19:00 Uhr

    • Ort:  Semperoper Dresden

    • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

    • Werkeinführung (kostenlos)
    • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

    • Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung (kostenfrei).
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      • Beginn: 19:00 Uhr

      • Ort:  Semperoper Dresden

      • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

      • Werkeinführung (kostenlos)
      • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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        • Beginn: 19:00 Uhr

        • Ort:  Semperoper Dresden

        • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

        • Werkeinführung (kostenlos)
        • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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          • Beginn: 19:00 Uhr

          • Ort:  Semperoper Dresden

          • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

          • Werkeinführung (kostenlos)
          • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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            • Beginn: 19:00 Uhr

            • Ort:  Semperoper Dresden


            • Werkeinführung (kostenlos)
            • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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            • Beginn: 19:00 Uhr

            • Ort:  Semperoper Dresden

            • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

            • Werkeinführung (kostenlos)
            • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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              • Beginn: 19:00 Uhr

              • Ort:  Semperoper Dresden

              • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

              • Werkeinführung (kostenlos)
              • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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                • Beginn: 19:00 Uhr

                • Ort:  Semperoper Dresden

                • Kartenverkauf ab 18. Mai 2022, 10 Uhr

                • Werkeinführung (kostenlos)
                • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

                  »La traviata« – direkt übersetzt »Die vom Wege Abgekommene«, meint die Pariser Kurtisane Violetta Valéry, die sich, durch eine Lungenkrankheit bereits dem Tode geweiht, gegen ihre Lebensweise und alle Vernunft in Alfredo Germont verliebt und in ihrem Drang nach Freiheit und Glück schließlich an den bürgerlichen Moralvorstellungen scheitert. Bei ihrer Uraufführung 1853 in Venedig provozierte diese Geschichte einen Skandal: Eine Oper über eine Kurtisane, die an Tuberkulose stirbt und noch dazu einer real existierenden Frau der Pariser Gesellschaft nachempfunden ist, war für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung. Fokussiert auf die Dreiecksbeziehung zwischen Violetta, ihrem Geliebten Alfredo und dessen Vater erschuf Verdi vor allem mit der Figur der Violetta einen Charakter, dessen emotionale Bandbreite das Publikum zwischen lyrisch geführten Belcantostellen und überwältigenden musikdramatischen Ausbrüchen in seinen Bann zieht. Regisseurin Barbora Horáková erzählt »La traviata« in der schillernden Welt des Varietés des 19. Jahrhunderts.

                  Handlung

                  1. Akt
                  Violetta Valéry ist eine der schönsten und umschwärmtesten Damen der Pariser Halbwelt, die in ihrem Salon rauschende Feste gibt und das Leben selbst feiert. Auf einem dieser Feste ist auch der junge Alfredo Germont zugegen und wird von der Gastgeberin aufgefordert, einen Trinkspruch zu geben. Er singt ein Loblied auf die Liebe, kann Violetta damit aber zunächst nicht sonderlich beeindrucken. Sie empfindet ihr größtes Glück im Genuss und anderen einfachen Freuden des Lebens. Als sich die Gesellschaft zum Tanz begibt, erleidet die an der Schwindsucht erkrankte Violetta einen Schwächeanfall und muss zurückbleiben. Alfredo bleibt bei ihr und erklärt ihr spontan seine Liebe. Er fragt sie, wann er wiederkommen dürfe und Violetta schenkt ihm daraufhin ihre Lieblingsblume, eine Kamelie. Wenn diese verwelkt sei, solle Alfred wiederkommen. Als er fort ist, bleibt Violetta ihren widersprüchlichen Empfindungen allein überlassen. Einerseits liebt sie dieses Leben in Lust und Freiheit, sehnt sich aber gleichzeitig nach einer engen Bindung an einen Menschen und das Leben fern der oberflächlichen Pariser Gesellschaft. 

                  2. Akt
                  Violetta und Alfredo sind ein Paar geworden und sie verbringen eine glückliche Zeit auf dem Land bei Paris. Von Annina, der Dienerin Violettas, erfährt Alfredo, dass Violetta Wertsachen zu verkaufen beabsichtige, um ihr gemeinsames Glück hier draußen weiter zu finanzieren. Alfredo beschließt daraufhin, selbst nach Paris zu reisen, um das nötige Geld aufzutreiben. Kaum ist er fort, erscheint ein Mann in Violettas Haus, den sie zunächst für den Käufer ihres Landsitzes hält und der sich als Alfredos Vater, Giorgio Germont, zu erkennen gibt. Eindringlich verlangt er von Violetta das Ende ihrer Liebschaft mit seinem Sohn. Der Bräutigam von Alfredos Schwester drohe, die Verlobung zu lösen, falls Alfredo sich nicht von ihr lossage. Violetta entschließt sich, für das Lebensglück einer anderen ihr eigenes zu opfern. Als Alfredo zurückkommt, entzieht sie sich ihm und reist heimlich nach Paris ab, um am Abend bei dem Ball ihrer Freundin Flora wieder in der Gesellschaft zu erscheinen. Alfredo lässt sie einen Brief zukommen, in dem sie ihm ihren Entschluss mitteilt, sich von ihm zu trennen. Alfredo ist fassungslos. Als er Floras Einladung findet, macht er sich rasend vor Eifersucht ebenfalls auf den Weg nach Paris, um Violetta zur Rede zu stellen. Er trifft sie auf dem Fest am Arm ihres früheren Liebhabers Baron Douphal, den sie vorgibt, innig zu lieben. Alfredo fordert den Baron zum Duell und wirft Violetta vor den Augen der Festgesellschaft ein Bündel Geldscheine ins Gesicht, als Bezahlung für ihre »unschätzbaren Dienste«. Violetta bricht zusammen. Alle Beteuerungen ihrer Liebe an Alfredo und die Zurechtweisung Alfredos durch seinen Vater, nützen nichts. Nach dem Duell mit Douphal muss Alfredo ins Ausland fliehen.

                  3. Akt
                  Violettas Lebenswille ist gebrochen. Allein und vom Tode gezeichnet lebt sie in ihrer Pariser Wohnung. Als Alfredo von seinem Vater die wahren Beweggründe für Violettas Trennung erfährt, eilt er unverzüglich zurück nach Paris an ihr Krankenbett. Verzweifelt bittet er sie um Verzeihung. Überwältigt von seiner Liebe erholt sich Violetta noch einmal für einen Augenblick. Doch es ist zu spät. Zum Abschied übergibt sie ihm ein Medaillon mit ihrem Bild und stirbt in seinen Armen. Gemeinsam mit seinem Vater bleibt Alfredo in Reue und Verzweiflung zurück.

                  Zugehörige Veranstaltungen

                  Vorstellung am

                  18:00 Uhr
                  Semperoper Dresden

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