Oper

Tristan und Isolde

Richard Wagner

Eine einzigartige künstlerische Konstellation – »Tristan und Isolde«
In Richard Wagners 1865 uraufgeführter Oper um Liebesekstase und Todesnähe vereinen sich Thema und Musik zu atemberaubendem Musiktheater, dessen »Tristan Akkord« und »Liebestod« universale Bedeutung in der Kunstwelt erlangt haben.

1995 inszenierte Marco Arturo Marelli »Tristan und Isolde« bildgewaltig für die Semperoper, wo es nun zehn Jahre nach der letzten Aufführung in großer Besetzung wieder zu erleben ist: Unter der Musikalischen Leitung des Wagner-Spezialisten Christian Thielemann gibt Heldentenor Klaus Florian Vogt sein Tristan-Debüt neben Camilla Nylund, die erstmals die Isolde in Dresden interpretiert, sowie Tanja Ariane Baumgartner, Georg Zeppenfeld und Martin Gantner.


Handlung in drei Aufzügen
Libretto vom Komponisten

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
17. Mai 1995,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

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Stücktrailer

Tristan und Isolde (1994)

Durch die Kraft eines Liebestrankes sind Tristan und Isolde schicksalshaft einander verfallen, doch die Prinzessin Isolde ist Marke, dem König und Tristans Lehnsherr, versprochen. Im Geheimen leben die Liebenden ihre Verbindung, was zwangsläufig aber entdeckt werden und in die Katastrophe führen muss. Die bildgewaltige Inszenierung von Marco Arturo Marelli bereitet in Raum und Farbe den Boden für das Geheimnis dieser Liebe, gebannt in Richard Wagners 1865 uraufgeführtem Musikdrama, in dem die Musik fast zum alleinigen Träger der Handlung wird.

Werkeinführung

In Tristan und Isolde beschreitet Richard Wagner musikalisch mit dem ›Tristan-Akkord‹ neue Wege und entfaltet die Handlung vor allem als inneres und gleichzeitig metaphysisches Drama. Im Online-Opernführer gibt Martin Lühr Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die Inszenierung von Marco Arturo Marelli, und erläutert inhaltliche und musikalische Aspekte des Werkes.