Oper

Lohengrin

Richard Wagner

Lohengrin von Richard Wagner, 1850 in Weimar uraufgeführt, ist auf das engste mit Dresden verbunden: Von der reizvollen Landschaft bei Graupa in der Nähe Dresdens inspiriert, begann Wagner als Königlich-Sächsischer Hofkapellmeister das Werk 1846 und vollendete es 1849 in Dresden. Seit der Dresdner Erstaufführung zehn Jahre später wurde das Werk über 850. Mal an der Semperoper gespielt und gehört in der Inszenierung von Christine Mielitz von 1983 zu den Klassikern im Repertoire des Hauses.

Mit klaren Bezügen zum 19. Jahrhundert wie zum Mittelalter erzählt die Regisseurin die Geschichte um Elsa, die unrechtmäßig des Mordes bezichtigt wird und sich hilflos ihren Widersachern am Hofe Brabants ausgesetzt sieht und schließlich vom geheimnisvollen Schwanenritter gerettet wird, als die Tragödie einer Frau, die um Anerkennung aber auch Erkenntnis kämpft. Mit der bitteren Pointe, dass ihr allzu berechtigter Wunsch zu wissen, wem sie ihr Glück zu verdanken hat, zu dessen Zerstörung führt.


Romantische Oper in drei Akten

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
21. Januar 1983,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

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Stücktrailer

Lohengrin

Lohengrin von Richard Wagner, 1850 in Weimar uraufgeführt, ist auf das engste mit Dresden verbunden: Von der reizvollen Landschaft bei Graupa in der Nähe Dresdens inspiriert, begann Wagner als Königlich-Sächsischer Hofkapellmeister das Werk 1846 und vollendete es 1849 in Dresden. Seit der Dresdner Erstaufführung zehn Jahre später wurde das Werk über 850. Mal an der Semperoper gespielt und gehört in der Inszenierung von Christine Mielitz von 1983 zu den Klassikern im Repertoire des Hauses. Mit klaren Bezügen zum 19. Jahrhundert wie zum Mittelalter erzählt die Regisseurin die Geschichte um Elsa, die unrechtmäßig des Mordes bezichtigt wird und sich hilflos ihren Widersachern am Hofe Brabants ausgesetzt sieht und schließlich vom geheimnisvollen Schwanenritter gerettet wird, als die Tragödie einer Frau, die um Anerkennung aber auch Erkenntnis kämpft. Mit der bitteren Pointe, dass ihr allzu berechtigter Wunsch zu wissen, wem sie ihr Glück zu verdanken hat, zu dessen Zerstörung führt.