Oper

Cavalleria rusticana / Pagliacci

Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo

Mitten ins ländliche Leben führen diese Parade-Opern des Verismo: Pietro Mascagni erzählt in seiner 1890 uraufgeführten »Cavalleria rusticana«, wie eine alltägliche Dreiecksgeschichte tödlich endet. Und in Ruggero Leoncavallos »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) von 1892 wird aus dem komödiantischen Spiel einer reisenden Theatertruppe um die Liebhaber der Columbina plötzlich tödlicher Ernst.

Eifersucht und Mord, die Abgründe des Menschen, dargestellt in einem ärmlichen, ländlichen Milieu, das sind die Themen der Komponisten des Verismo, zu deren prominentesten Vertreter Mascagni und Leoncavallo zählen. In kaum einem Werk des Musiktheaters werden die menschlichen Leidenschaften Süditaliens so glutvoll auf die Bühne gebracht wie in diesen beiden. Der Theater- und Filmregisseur Philipp Stölzl hat den Doppelabend der beiden Kriminalopern als hintergründiges Spiel auf mehreren Ebenen inszeniert. 


Operndoppelabend: Melodramma in einem Akt / Dramma in einem Prolog und zwei Akten
Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci / Libretto vom Komponisten

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
16. Januar 2016,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg

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Stücktrailer

Cavalleria rusticana / Pagliacci

Mitten ins ländliche Leben führen diese Parade-Opern des Verismo: Pietro Mascagni erzählt in seiner 1890 uraufgeführten Cavalleria rusticana, wie eine alltägliche Dreiecksgeschichte tödlich endet. Und in Ruggero Leoncavallos Pagliacci (Der Bajazzo) von 1892 wird aus dem komödiantischen Spiel einer reisenden Theatertruppe um die Liebhaber der Columbina plötzlich tödlicher Ernst. Eifersucht und Mord, die Abgründe des Menschen, dargestellt in einem ärmlichen, ländlichen Milieu, das sind die Themen der Komponisten des Verismo, zu deren prominentesten Vertreter Mascagni und Leoncavallo zählen. In kaum einem Werk des Musiktheaters werden die menschlichen Leidenschaften Süditaliens so glutvoll auf die Bühne gebracht wie in diesen beiden. Der Theater- und Filmregisseur Philipp Stölzl hat den Doppelabend der beiden Kriminalopern als hintergründiges Spiel auf mehreren Ebenen inszeniert. 

Werkeinführung

Die einaktige Oper Cavalleria rusticana von Pietro Mascagni wird praktisch seit ihrer Uraufführung 1890 in Rom als Doppelabend mit dem nur zwei Jahre jüngeren Drama Pagliacci (Der Bajazzo) von Ruggero Leoncavallo aufgeführt. Beide Opern verbindet das Thema unerwiderter Liebe und mörderischer Eifersucht im musikalischen Gewand eines bis in die Feinheiten ausgearbeiteten menschlichen Psychogramms. In kaum einem Werk des Musiktheaters werden die menschlichen Leidenschaften Süditaliens so glutvoll auf die Bühne gebracht wie in diesen beiden Opernkrimis. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Entstehung und die märchenhafte Erfolgsgeschichte dieser beiden Kriminalopern, die Film- und Opernregisseur Philipp Stölzl 2015 so eindrucksvoll und bildgewaltig in Szene gesetzt hat.