Oper

Philipp Stölzl

Inszenierung

Philipp Stölzl wurde 1967 in München geboren. Ursprünglich Bühnenbildner, später Musikvideoregisseur und Werbefilmer, teilt er heute sein Berufsleben zwischen Theater und Kino. Seinen Weg begann der Sohn des Historikers und Politikers Christoph Stölzl an den Münchner Kammerspielen als Assistent von Bühnenbildnern wie Jürgen Rose, Ezio Toffolutti und Volker Pfüller. Als Bühnenbildner arbeitete er anschließend mit dem Regisseur Armin Petras sowie am Deutschen Theater Berlin mit der Regisseurin Johanna Schall. Mit Ende Zwanzig wechselte Philipp Stölzl vom Theater zum Film. Er arbeitete bei den österreichischen Musikfilm-Legenden Rudi Dolezal und Hannes Rossacher als Ideenlieferant und begann wenig später dort bei Musikvideos Regie zu führen. Ein Video für die Rock-Band Rammstein brachte ihm internationalen Erfolg, Arbeiten für Stars wie Marius Müller-Westernhagen, Luciano Pavarotti, Madonna und Mick Jagger folgten, ebenso internationale Werbefilme für Marken wie BMW, Nokia, Sony und Rolex. Mit Mitte Dreißig drehte Philipp Stölzl seinen ersten Spielfilm, die Tragikomödie »Baby«. Es folgten das historische Bergdrama »Nordwand« und der Kostümfilm »Goethe!«, danach sein erster englischsprachiger Film, der Actionthriller »The Expatriate«. 2012 verfilmte er mit großem Erfolg Noah Gordons Bestseller »Der Medicus« u.a. mit Ben Kingsley. 2005 kehrt die Bühne eher ungeplant in Philipp Stölzls Leben zurück. Eine »Freischütz«-Inszenierung in Meiningen, bei der er Regie und Bühnenbild übernahm, wurde zum Überraschungserfolg. Es folgten Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen (»Benvenuto Cellini«), bei der Ruhrtriennale (Uraufführung »Rubens und das nichteuklidische Weib«), am Theater Basel (»Der fliegende Holländer«, »Faust« und »Frankenstein«), an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin (»Orpheus in der Unterwelt«), an der Staatsoper Stuttgart (»Die Fledermaus«) und an der Deutschen Oper Berlin (»Rienzi« und »Parsifal«). 2015 inszenierte er »Cavalleria rusticana/Pagliacci«, eine Koproduktion der Semperoper Dresden und der Osterfestspiele Salzburg, die im Januar 2016 in Dresden Premiere feierte.

Biographie

Philipp Stölzl wurde 1967 in München geboren. Ursprünglich Bühnenbildner, später Musikvideoregisseur und Werbefilmer, teilt er heute sein Berufsleben zwischen Theater und Kino. Seinen Weg begann der Sohn des Historikers und Politikers Christoph Stölzl an den Münchner Kammerspielen als Assistent von Bühnenbildnern wie Jürgen Rose, Ezio Toffolutti und Volker Pfüller. Als Bühnenbildner arbeitete er anschließend mit dem Regisseur Armin Petras sowie am Deutschen Theater Berlin mit der Regisseurin Johanna Schall. Mit Ende Zwanzig wechselte Philipp Stölzl vom Theater zum Film. Er arbeitete bei den österreichischen Musikfilm-Legenden Rudi Dolezal und Hannes Rossacher als Ideenlieferant und begann wenig später dort bei Musikvideos Regie zu führen. Ein Video für die Rock-Band Rammstein brachte ihm internationalen Erfolg, Arbeiten für Stars wie Marius Müller-Westernhagen, Luciano Pavarotti, Madonna und Mick Jagger folgten, ebenso internationale Werbefilme für Marken wie BMW, Nokia, Sony und Rolex. Mit Mitte Dreißig drehte Philipp Stölzl seinen ersten Spielfilm, die Tragikomödie »Baby«. Es folgten das historische Bergdrama »Nordwand« und der Kostümfilm »Goethe!«, danach sein erster englischsprachiger Film, der Actionthriller »The Expatriate«. 2012 verfilmte er mit großem Erfolg Noah Gordons Bestseller »Der Medicus« u.a. mit Ben Kingsley. 2005 kehrt die Bühne eher ungeplant in Philipp Stölzls Leben zurück. Eine »Freischütz«-Inszenierung in Meiningen, bei der er Regie und Bühnenbild übernahm, wurde zum Überraschungserfolg. Es folgten Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen (»Benvenuto Cellini«), bei der Ruhrtriennale (Uraufführung »Rubens und das nichteuklidische Weib«), am Theater Basel (»Der fliegende Holländer«, »Faust« und »Frankenstein«), an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin (»Orpheus in der Unterwelt«), an der Staatsoper Stuttgart (»Die Fledermaus«) und an der Deutschen Oper Berlin (»Rienzi« und »Parsifal«). 2015 inszenierte er »Cavalleria rusticana/Pagliacci«, eine Koproduktion der Semperoper Dresden und der Osterfestspiele Salzburg, die im Januar 2016 in Dresden Premiere feierte.

Philipp Stölzl