Oper

Bereits auf dem Höhepunkt seines Erfolges angekommen, komponierte Gioachino Rossini 1817 zur Eröffnung der römischen Karnevalsaison eine Oper auf Grundlage des berühmten Aschenputtel-Stoffes: Angelina, genannt Cenerentola, darf nicht mit ihrem Stiefvater Don Magnifico und dessen Töchtern Tisbe und Clorinda auf den Ball des Prinzen.

Doch Alidoro, der geheimnisvolle Lehrer des Prinzen, verschafft ihr dort Zutritt und sie trifft den Diener des Prinzen wieder, der ihr schon im Hause Don Magnificos so offen zugetan war und sie ihm. Als Pfand ihrer Zuneigung übergibt sie ihm einen Armreif – nicht ahnend, dass der Diener niemand anderes als der Prinz selbst ist! Rossinis ›Semiseria‹ strotzt vor Witz, schnatterndem Parlando, himmelstürmenden Koloraturen und reinster Buffokunst, in die sich jedoch auch tragische Töne mischen. Nicht Magie oder die Gunst einer höher gestellten Person führen schließlich das Happy End herbei, sondern nur die Kraft und Tugend eines reinen Herzens. Mit »La Cenerentola« gibt der italienische Regisseur Damiano Michieletto sein Debüt in der Semperoper.


Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Jacopo Ferretti

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
6. November 2021,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Premierenbesetzung

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Élysées, Paris

Projekt Partner: Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Sparkassen-Versicherung Sachsen, LBBW

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Stücktrailer

La Cenerentola

Bereits auf dem Höhepunkt seines Erfolges angekommen, komponierte Gioachino Rossini 1817 zur Eröffnung der römischen Karnevalsaison eine Oper auf Grundlage des berühmten Aschenputtel-Stoffes: Angelina, genannt Cenerentola, darf nicht mit ihrem Stiefvater Don Magnifico und dessen Töchtern Tisbe und Clorinda auf den Ball des Prinzen. Doch Alidoro, der geheimnisvolle Lehrer des Prinzen, verschafft ihr dort Zutritt und sie trifft den Diener des Prinzen wieder, der ihr schon im Hause Don Magnificos so offen zugetan war und sie ihm. Als Pfand ihrer Zuneigung übergibt sie ihm einen Armreif – nicht ahnend, dass der Diener niemand anderes als der Prinz selbst ist! Rossinis ›Semiseria‹ strotzt vor Witz, schnatterndem Parlando, himmelstürmenden Koloraturen und reinster Buffokunst, in die sich jedoch auch tragische Töne mischen. Nicht Magie oder die Gunst einer höher gestellten Person führen schließlich das Happy End herbei, sondern nur die Kraft und Tugend eines reinen Herzens. Mit La Cenerentola gibt der italienische Regisseur Damiano Michieletto sein Debüt in der Semperoper.
Making-of

La Cenerentola – Making-of (2)

Als er mit seiner fantastischen Musik in Erscheinung trat, waren die Leute verrückt nach Rossini und konnten nicht genug von ihm bekommen, sagt Alessandro De Marchi, der unsere Neuproduktion von La Cenerentola / Aschenputtel musikalisch leitet. When Rossini came on the scene with his fantastic music, the people were mad about him and just couldn’t get enough of him, says a delighted Alessandro De Marchi, who has taken over the musical direction of our new production of La Cenerentola.
Making-of

La Cenerentola – Making-of (1)

Der italienische, international gefeierte Regisseur Damiano Michieletto gibt mit La Cenerentola sein Debüt in Dresden. Ohne seiner Hauptfigur das Sehnsüchtig-Zauberhafte zu nehmen, findet er für die Geschichte eine frische, emotionale und unterhaltsame Erzählweise und inszeniert Rossinis Dramma giocoso als kraftvolles, sozialkritisches Musiktheater des 20. Jahrhunderts.

Werkeinführung

La Cenerentola / Aschenputtel ist die nach dem Barbier von Sevilla meistgespielte Oper Gioachino Rossinis, des Königs der komischen Oper. Doch Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti sind in ihrer Fassung des berühmten Aschenputtel-Stoffs nicht nur auf eine gute Geschichte mit guter Unterhaltung und Witz aus, sondern verleihen ihren Figuren ein sehr menschliches Antlitz, das nicht nur zum (mit)lachen, sondern auch zum mitfühlen oder gar -leiden einlädt. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Hintergründe und Entstehung dieser menschlichsten aller Komödien Rossinis in der Regie von Damiano Michieletto.