Oper

Alessandro De Marchi

Musikalische Leitung

Alessandro De Marchi gilt als einer der führenden Aufführungspraxisspezialisten auf historischen und modernen Instrumenten. Sein Repertoire reicht von der Spätrenaissance bis zur modernen und zeitgenössischen Musik mit Schwerpunkt Barock, Wiener Klassik und Belcanto. Als leidenschaftlicher Verfechter von unbekannteren Werken hat sich Alessandro De Marchi für die Aufführung zahlreicher Kompositionen eingesetzt, etwa Domenico Cimarosas »Il matrimonio segreto« und Carl Heinrich Grauns »Cesare e Cleopatra«, Johann Adolf Hasses »Cleofide« und Giovanni Battista Pergolesis »L’Olimpiade«. 2009 wurde Alessandro De Marchi die künstlerische Leitung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik übertragen, wo er den vergessenen Opern »Didone abbandonata«, »Germanico in Germania« und »La cantata e disfida di Don Trastullo« neues Leben einhauchte; zudem Telemanns »Flavius Vertaridus« und Händels »Almira«, beides Koproduktionen mit der Staatsoper Hamburg. 2010 gründete er die Nachwuchsgesangsförderung »Cesti-Wettbewerb«; 2019 ein eigenes Festivalorchester. Im Konzertsaal stand Alessandro De Marchi u.a. am Pult des Orchestra dell’Accademia Santa Cecilia, der Wiener Symphoniker, des Orchestre National de France, des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, des Orchestra del Teatro La Fenice, der Essener Philharmoniker, der NDR Radiophilharmonie und des Orchestre de Chambre de Genève. Mit der Staatskapelle Berlin führte er ein Projekt rund um »Die Kunst der Fuge« auf. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren das Schaffen des Künstlers. Zwanzig Jahre lang war er Generalmusikdirektor des Barockorchesters Academia Montis Regalis und des dem Orchester angeschlossenen Jugendorchesters. Zu seinen jüngsten Projekten zählt u.a. Francesco Provenzales »La stellidaura vendicante«. Alessandro De Marchi dirigiert regelmäßig an den wichtigsten Opernhäusern Europas. Zu seinen aktuellsten Engagements gehören u.a. Glucks »Orphée et Eurydice«, eine Koproduktion der Staatsoper Hamburg und des Hamburg Ballett John Neumeier, »Enrico di Borgogna« für das Donzetti-Festival Bergamo, »Le nozze di Figaro« und »Don Giovanni« an der Staatsoper Unter den Linden und »Juditha Triumphans« am Teatro La Fenice in Venedig, »La vestale« am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und »Il ritorno d’Ulisse in patria« in Oslo. An der Semperoper Dresden war Alessandro De Marchi bereits mehrfach zu erleben, in der Saison 2015/16 übernahm er die musikalische Leitung von »Giulio Cesare in Egitto«, 2017/18 eine Aufführungsserie von »Il barbiere di Siviglia«. In der aktuellen Spielzeit 2018/19 kehrt er für beide Produktionen zurück an das Pult der Sächsischen Staatskapelle.

Biographie

Alessandro De Marchi gilt als einer der führenden Aufführungspraxisspezialisten auf historischen und modernen Instrumenten. Sein Repertoire reicht von der Spätrenaissance bis zur modernen und zeitgenössischen Musik mit Schwerpunkt Barock, Wiener Klassik und Belcanto. Als leidenschaftlicher Verfechter von unbekannteren Werken hat sich Alessandro De Marchi für die Aufführung zahlreicher Kompositionen eingesetzt, etwa Domenico Cimarosas »Il matrimonio segreto« und Carl Heinrich Grauns »Cesare e Cleopatra«, Johann Adolf Hasses »Cleofide« und Giovanni Battista Pergolesis »L’Olimpiade«. 2009 wurde Alessandro De Marchi die künstlerische Leitung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik übertragen, wo er den vergessenen Opern »Didone abbandonata«, »Germanico in Germania« und »La cantata e disfida di Don Trastullo« neues Leben einhauchte; zudem Telemanns »Flavius Vertaridus« und Händels »Almira«, beides Koproduktionen mit der Staatsoper Hamburg. 2010 gründete er die Nachwuchsgesangsförderung »Cesti-Wettbewerb«; 2019 ein eigenes Festivalorchester. Im Konzertsaal stand Alessandro De Marchi u.a. am Pult des Orchestra dell’Accademia Santa Cecilia, der Wiener Symphoniker, des Orchestre National de France, des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, des Orchestra del Teatro La Fenice, der Essener Philharmoniker, der NDR Radiophilharmonie und des Orchestre de Chambre de Genève. Mit der Staatskapelle Berlin führte er ein Projekt rund um »Die Kunst der Fuge« auf. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren das Schaffen des Künstlers. Zwanzig Jahre lang war er Generalmusikdirektor des Barockorchesters Academia Montis Regalis und des dem Orchester angeschlossenen Jugendorchesters. Zu seinen jüngsten Projekten zählt u.a. Francesco Provenzales »La stellidaura vendicante«. Alessandro De Marchi dirigiert regelmäßig an den wichtigsten Opernhäusern Europas. Zu seinen aktuellsten Engagements gehören u.a. Glucks »Orphée et Eurydice«, eine Koproduktion der Staatsoper Hamburg und des Hamburg Ballett John Neumeier, »Enrico di Borgogna« für das Donzetti-Festival Bergamo, »Le nozze di Figaro« und »Don Giovanni« an der Staatsoper Unter den Linden und »Juditha Triumphans« am Teatro La Fenice in Venedig, »La vestale« am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und »Il ritorno d’Ulisse in patria« in Oslo. An der Semperoper Dresden war Alessandro De Marchi bereits mehrfach zu erleben, in der Saison 2015/16 übernahm er die musikalische Leitung von »Giulio Cesare in Egitto«, 2017/18 eine Aufführungsserie von »Il barbiere di Siviglia«. In der aktuellen Spielzeit 2018/19 kehrt er für beide Produktionen zurück an das Pult der Sächsischen Staatskapelle.