Ballett

Classics by Balanchine / Peck / Tharp

George Balanchine / Justin Peck / Twyla Tharp

Mehrteiliger Ballettabend

Premiere 2. Juni 2024

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                      Stück-Info

                      Mit »Classics« präsentiert das Semperoper Ballett ein Programm, das drei Tanzkreationen vereint, die zu Paradebeispielen ihrer jeweiligen Schöpfer*innen geworden sind:

                      Den Auftakt bildet »Serenade«, George Balanchines erste Kreation auf US-amerikanischem Boden, das am 9. Juni 1934 mit Studierenden der von ihm mitbegründeten School of American Ballet auf dem Gelände des Warburg-Anwesens in White Plains, New York, zu seiner ersten Aufführung kam: Wenn die Tänzerinnen in bodenlangen hellblauen Tüllkleidern in strenger Geometrie zu Tschaikowskys »Serenade für Streicher« zum Tanz anheben, atmet die Choreografie die Atmosphäre der »weißen Akte« der klassischen Handlungsballette und öffnet den Raum zum abstrakten neoklassischen Ballett und zu neuen Ausdrucksformen. Es folgt »Rodeo: Four Dance Episodes« des amerikanischen Choreografen Justin Peck, der mit seiner Arbeit aus dem Jahr 2015 an der Semperoper zu Gast ist. Mit diesem Werk greift Peck die berühmte Americana-Thematik des US-Komponisten Aaron Copland (1900 – 1990) auf, dessen Cowboy-Ballett »Rodeo« (1942) zu seinen bekanntesten Werken zählt. Basierend auf dieser Partitur schuf Peck ein humorvolles, spritziges Tanzstück für 16 Tänzer*innen. Eine weitere Premiere in Dresden bringt die US-amerikanische Choreografin Twyla Tharp auf die Bühne, indem sie ihr Werk »In The Upper Room« (1986) präsentiert, das heute zu einem Repertoire-Liebling zahlreicher Ballettcompagnien weltweit zählt. Zu der Auftragskomposition von Philip Glass beweist die Company einmal mehr ihre enorme Körperbeherrschung, indem sie neben Ballett auch eine Vielfalt an Körpertechniken wie Boxen, Yoga und Stepptanz vollführt und auf diese abwechslungsreiche Art den Ballettabend abrundet.

                      Handlung

                      »Serenade«
                      Das Programm beginnt mit George Balanchines sinfonischem Ballett »Serenade«, dessen öffentliche Premiere am 1. März 1935 mit dem American Ballet am Adelphi Theater in New York stattfand. Der Titel seiner Kreation geht auf die zugrundeliegende Musik von Pjotr I. Tschaikowsky zurück: die viersätzige »Serenade für Streicher« in C-Dur op.48. Als Balanchines erstes in den USA kreiertes Ballett stellt »Serenade« bis heute einen bedeutenden Punkt in seinem Oeuvre dar, dessen Faszination bis heute anhält. Obwohl Balanchines choreografische Handschrift nicht erzählend angelegt ist, kann sie auch nicht als völlig abstrakt gelten, beinhaltet sie doch gewisse Beziehungskonstellationen zwischen den beteiligten Figuren und emotionale Spannungen. »Serenade« zeigt das Ensemble in blauen Kostümen in einem ebensolchen Bühnenbild und repräsentiert eine Hommage an die ›weißen Akte‹ der französisch-russischen Romantik. Diesen Eindruck verstärken auch Ballerinas in langen, hellen Tüllröcken und Spitzenschuhen.

                      »Rodeo: Four Dance Episodes«
                      Mit »Rodeo: Four Dance Episodes« kreierte Justin Peck als Hauschoreograf und künstlerischer Berater sein achtes Werk für das New York City Ballet. Musikalisch stützt er sich auf die Sinfonieorchester-Fassung der Ballettmusik »Rodeo«, die Aaron Copland ursprünglich für die amerikanische Choreografin Agnes de Mille komponiert hatte. Sein auch »Americana« genannter Musikstil erinnert oft an pastorale Klanglandschaften von endloser Weite und bezieht manchmal auch amerikanische Volkslieder mit ein. Sein Ballett »Rodeo« von 1942 gehört zu einer Trias, die auch die Tanzkreationen »Billy the Kid« (1938) und »Appalachian Spring« (1944) umschließt. Justin Pecks Werk untergliedert die »Rodeo«-Partitur in vier Episoden: »Der erste Satz hat eine kinetische, motorähnliche Qualität; der zweite Satz erinnert an wiederkehrende Wettermuster; der dritte Satz zeichnet die Synchronität zweier Vögel im Flug; und der abschließende vierte Satz vermittelt schließlich ein Gefühl von totaler Vitalität, hellem Eifer und gesundem Wettbewerb«, so der Choreograf.

                      »In The Upper Room«
                      Im Jahr 1986 beauftragte die US-amerikanische Choreografin Twyla Tharp den minimalistischen Klangsphären-Komponisten Philip Glass mit dem Orchesterwerk für eine neue Tanzkreation: »In The Upper Room (aka Dancer’s Notebook #1–9)« bietet den Tänzer*innen Spielraum zur Ausführung unterschiedlichster Körpertechniken. In neun lebendigen Bildern, die sich durch ein kraftvolles Bewegungsvokabular auszeichnen, treffen Stepptanz, Boxen und Yoga auf Ballett und fordern von der Company durch die Vielfalt an Schritten und ein raffiniertes Zeit-Rhythmus-Gefühl sowohl Körperbeherrschung als auch Fitness. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in dem abwechslungsreichen Kostümbild wider, das im Laufe des Stückes eine dazu passende Dynamik entfaltet. Die sinnliche Komponente dieser Choreografie wird durch die durchdachte Kombination mit Licht- und Nebeleffekten abgerundet und hat sich seit seiner Uraufführung aufgrund seiner ätherischen Wirkungsweise inzwischen zu einem Repertoire-Klassiker vieler internationaler Companien entwickelt. In der Spielzeit 2023/24 präsentiert die internationale Ballettgröße erstmals eines ihrer Werke an der Semperoper.

                      Werkeinführung

                      Tanztechnische Virtuosität auf höchstem Niveau, geometrisch ausgefeilte räumliche Figurationen und ein präziser, ästhetischer Umgang mit musikalischem Tempo – all diese Elemente sind in den drei Kreationen wiederzufinden, die das dreiteilige Programm des Semperoper Ballett, »Classics by Balanchine / Peck / Tharp« ab der Spielzeit 2023/24 präsentiert. George Balanchines sinfonisches Ballett »Serenade« (1935), seine erste Choreografie nach seiner Emigration in die USA, spiegelt die Tiefe von Tschaikowskys Streicherserenade in C-Dur bis ins kleinste Detail wider und setzt optische Akzente, die mit einem träumerischen Blau an die Romantik des 19. Jahrhunderts erinnern. Justin Pecks »Rodeo: Four Dance Episodes« (2015) interpretiert den Begriff des Neoklassischen auf eine zeitgenössische Lesart und würzt seine Choreografie mit charmantem Witz, spritzigen Rhythmen und einer augenzwinkernden Referenz an den amerikanischen Westen – passend zu Aaron Coplands Orchestersuite. Mit einer Vielfalt aus rhythmischen und bewegungstechnischen Patterns beschließt Twyla Tharps Meisterwerk »In The Upper Room« (1986) den Dreiteiler und lässt Performer*innen wie Publikum gleichermaßen in einen transzendentalen Klangteppich zu Philip Glass' Minimal Music eintauchen. Dramaturgin Regina Genée geht im Online-Ballettführer näher auf diese drei Klassiker des amerikanischen Balletts ein.

                      Portraitzeichnung der Ballett-Dramaturgin Regina Genée
                      Regina Genée, Ballett-Dramaturgin; Zeichnung Semperoper

                      Digitales Programmheft

                      To the Point(e) – »Classics« auf den Punkt gebracht

                      Das digitale Programmheft

                      George Balanchine

                      Serenade

                      Eine Hommage an die »ballets blancs« des 19. Jahrhunderts in einer neoklassischen Lesart, welche die französisch-russische Balletttradition im 20. Jahrhundert in die »Neue Welt« brachte – ein Meisterwerk, das bis heute nicht an Reiz verloren hat: all dies ist »Serenade« (1935).

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                      Justin Peck

                      Rodeo: Four Dance Episodes

                      Ein Hauch von Wildem Westen, kombiniert mit Jazz, Synkopierten Schlagwerk-Rhythmen und Neoklassik. Mit diesen Stichworten lässt sich Justin Pecks »Rodeo: Four Dance Episodes« (2015) vermutlich am treffendsten zusammenfassen.

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                      Twyla Tharp

                      In The Upper Room

                      Yoga, Stepptanz, Boxen, Tango, Jogging – Bewegungsformen, die im Alltagsleben vieler Menschen vorhanden sind, aber gemeinhin nicht unbedingt als »Tanz« aufgefasst werden. Twyla Tharp sieht das anders, wie ihre Choreografie »In The Upper Room« (1986) zeigt.

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                      Herausgeber
                      Staatsbetrieb Sächsische Staatstheater –
                      Staatsoper Dresden
                      Theaterplatz 2 | 01067 Dresden

                      Geschäftsführung
                      Peter Theiler, Intendant der Staatsoper
                      Wolfgang Rothe, Kaufmännischer Geschäftsführer

                      Die Staatsoper und das Staatsschauspiel Dresden bilden gemeinsam die Sächsischen Staatstheater.

                      Premiere am 2. Juni 2024
                      Spielzeit 2023/24

                      Idee, Konzept und Redaktion
                      Regina Genée

                      Gestaltung Alanis Lobert

                      Textnachweis
                      Die Texte: Das Wechselspiel von Tanz und Musik in Balanchines sinfonischem Ballett »Serenade«, Frei und in Mozarts Geiste; Neoklassik 2.0, Im Geiste des Wilden Westens; Genre-Gegensätze in Twyla Tharps »In The Upper Room« und Klangsphären und reine Emotionen sind Originalbeiträge für dieses Heft.

                      Abdruck der Kurzbiografie von Aaron Copland mit freundlicher Genehmigung von Boosey & Hawkes.
                      Abdruck der Kurzbiografie von Philip Glass mit freundlicher Genehmigung von Dunvagen Music Publishers.

                      Übersetzung aus dem Englischen und Redaktionelle Bearbeitung: Regina Genée.
                      Übersetzung ins Englische sowie Lektorat englischsprachiger Texte: Aaron Epstein.

                      Bildnachweis
                      Produktionsfotos © Semperoper Dresden/Jubal Battisti, 05/2024
                      Porträt von Pjotr. I. Tschaikowsky

                      Urheber*innen, die nicht rechtzeitig erreicht werden konnten, werden wegen nachträglicher Rechteabgeltung um Nachricht  gebeten. Bei älteren Texten wurde die Rechtschreibung in der Regel einer modernen Schreibweise behutsam angepasst.

                      Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird in dieser Publikation auf eine geschlechtsneutrale Differenzierung z. B. Besucher*innen an einigen Stellen verzichtet. Entsprechende Nennungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Menschen.

                       

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