Ballett

Classics by Balanchine / Peck / Tharp

George Balanchine / Justin Peck / Twyla Tharp

Mehrteiliger Ballettabend

Premiere 2. Juni 2024

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  • Werkeinführung (kostenlos)
  • 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
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    • Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung (kostenfrei).

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              Stück-Info

              Mit »Classics« präsentiert das Semperoper Ballett ein Programm, das drei Tanzkreationen vereint, die zu Paradebeispielen ihrer jeweiligen Schöpfer*innen geworden sind:

              Den Auftakt bildet »Serenade« (1935) – George Balanchines erste Kreation auf US-amerikanischem Boden: Wenn die Tänzerinnen in bodenlangen hellblauen Tüllkleidern in strenger Geometrie zu Tschaikowskys »Serenade für Streicher« zum Tanz anheben, atmet die Choreografie die Atmosphäre der »weißen Akte« der klassischen Handlungsballette und öffnet den Raum zum abstrakten neoklassischen Ballett und zu neuen Ausdrucksformen. Es folgt »Rodeo: Four Dance Episodes« des amerikanischen Choreografen Justin Peck, der mit seiner Arbeit aus dem Jahr 2015 an der Semperoper zu Gast ist. Mit diesem Werk greift Peck die berühmte Americana-Thematik des US-Komponisten Aaron Copland (1900 – 1990) auf, dessen Cowboy-Ballett »Rodeo« (1942) zu seinen bekanntesten Werken zählt. Basierend auf dieser Partitur schuf Peck ein humorvolles, spritziges Tanzstück für 16 Tänzer*innen. Eine weitere Premiere in Dresden bringt die US-amerikanische Choreografin Twyla Tharp auf die Bühne, indem sie ihr Werk »In The Upper Room« (1986) präsentiert, das heute zu einem Repertoire-Liebling zahlreicher Ballettcompagnien weltweit zählt. Zu der Auftragskomposition von Philip Glass beweist die Company einmal mehr ihre enorme Körperbeherrschung, indem sie neben Ballett auch eine Vielfalt an Körpertechniken wie Boxen, Yoga und Stepptanz vollführt und auf diese abwechslungsreiche Art den Ballettabend abrundet.

              Handlung

              »Serenade«
              Das Programm beginnt mit George Balanchines sinfonischem Ballett »Serenade« (1935), dessen Titel auf die zugrundeliegende Musik von Pjotr I. Tschaikowsky zurückgeht: die viersätzige »Serenade für Streicher« in C-Dur op.48. Als Choreografie für die Schüler*innen der von Balanchine mitbegründeten School of American Ballet und als sein erstes in den USA kreiertes Ballett stellt »Serenade« bis heute einen bedeutenden Punkt in seinem Oeuvre dar, dessen Faszination bis heute anhält. Obwohl Balanchines choreografische Handschrift nicht erzählend angelegt ist, kann sie auch nicht als völlig abstrakt gelten, beinhaltet sie doch gewisse Beziehungskonstellationen zwischen den beteiligten Figuren und emotionale Spannungen. »Serenade« zeigt das Ensemble in blauen Kostümen in einem ebensolchen Bühnenbild und repräsentiert eine Hommage an die ›weißen Akte‹ der französisch-russischen Romantik. Diesen Eindruck verstärken auch Ballerinas in langen, hellen Tüllröcken und Spitzenschuhen.

              »Rodeo: Four Dance Episodes«
              Mit »Rodeo: Four Dance Episodes« kreierte Justin Peck als Hauschoreograf und künstlerischer Berater sein achtes Werk für das New York City Ballet. Musikalisch stützt er sich auf die Sinfonieorchester-Fassung der Ballettmusik »Rodeo«, die Aaron Copland ursprünglich für die amerikanische Choreografin Agnes de Mille komponiert hatte. Sein auch »Americana« genannter Musikstil erinnert oft an pastorale Klanglandschaften von endloser Weite und bezieht manchmal auch amerikanische Volkslieder mit ein. Sein Ballett »Rodeo« von 1942 gehört zu einer Trias, die auch die Tanzkreationen »Billy the Kid« (1938) und »Appalachian Spring« (1944) umschließt. Justin Pecks Werk untergliedert die »Rodeo«-Partitur in vier Episoden: »Der erste Satz hat eine kinetische, motorähnliche Qualität; der zweite Satz erinnert an wiederkehrende Wettermuster; der dritte Satz zeichnet die Synchronität zweier Vögel im Flug; und der abschließende vierte Satz vermittelt schließlich ein Gefühl von totaler Vitalität, hellem Eifer und gesundem Wettbewerb«, so der Choreograf.

              »In The Upper Room«
              Im Jahr 1986 beauftragte die US-amerikanische Choreografin Twyla Tharp den minimalistischen Klangsphären-Komponisten Philip Glass mit dem Orchesterwerk für eine neue Tanzkreation: »In The Upper Room (aka Dancer’s Notebook #1–9)« bietet den Tänzer*innen Spielraum zur Ausführung unterschiedlichster Körpertechniken. In neun lebendigen Bildern, die sich durch ein kraftvolles Bewegungsvokabular auszeichnen, treffen Stepptanz, Boxen und Yoga auf Ballett und fordern von der Company durch die Vielfalt an Schritten und ein raffiniertes Zeit-Rhythmus-Gefühl sowohl Körperbeherrschung als auch Fitness. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in dem abwechslungsreichen Kostümbild wider, das im Laufe des Stückes eine dazu passende Dynamik entfaltet. Die sinnliche Komponente dieser Choreografie wird durch die durchdachte Kombination mit Licht- und Nebeleffekten abgerundet und hat sich seit seiner Uraufführung aufgrund seiner ätherischen Wirkungsweise inzwischen zu einem Repertoire-Klassiker vieler internationaler Companien entwickelt. In der Spielzeit 2023/24 präsentiert die internationale Ballettgröße erstmals eines ihrer Werke an der Semperoper.

              Zugehörige Veranstaltungen

              Vorstellung am

              18:00 Uhr

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