Ballett

Karinska

Kostüme

Karinska (1881 – 1983) war eine der einflussreichsten Kostümbildnerinnen des 20. Jahrhunderts und erlangte besonderen Ruhm für ihre künstlerische Zusammenarbeit mit George Balanchine. Karinska wurde als Varvara Ivanovna Zhmoudska in Charkiw, in der heutigen Ukraine, geboren und widmete sich zunächst der Stickerei, bevor sie 1923 nach Paris emigrierte. Ihre ersten Ballettkostüme entwarf sie 1932 für die erste Saison der Ballets Russes de Monte Carlo, in der auch drei Werke von Balanchine getanzt wurden. Sie erlangte rasch Anerkennung für ihre außerordentliche Kunstfertigkeit, ihren Geschmack und ihre Fantasie, mit der sie Kostümentwürfe den Abbildungen von u.a. Matisse, Picasso, Chagall und Beaton nachempfand. 1939 zog sie nach New York, wo sie weiterhin Kostüme für Oper und Tanz für den Broadway wie auch für Hollywood entwarf. 1949 erhielt sie gemeinsam mit Dorothy Jeakins einen Oscar für das beste Kostümdesign (Farbfilm) für Victor Flemings »Johanna von Orleans«. Mit Balanchines New York City Ballet arbeitete sie seit dessen Gründung 1946 bis zum Ende ihrer Karriere. Seit 1964 widmete sie ihre Arbeit exklusiv dem NYCB. In 28 Jahren entwarf sie für die Compagny die Kostüme für 48 Werke. Zu den innovativen Neuerungen Karinskas im Kostümdesign gehört u.a. ein stärkeres, flexibleres Tutu. Ihre Entwürfe sind bemerkenswert in ihrer Klarheit, die die Figur des Tänzers hervorhebt, eine wesentliche Qualität für Balanchines Choreografiesprache. 

Biographie

Karinska (1881 – 1983) war eine der einflussreichsten Kostümbildnerinnen des 20. Jahrhunderts und erlangte besonderen Ruhm für ihre künstlerische Zusammenarbeit mit George Balanchine. Karinska wurde als Varvara Ivanovna Zhmoudska in Charkiw, in der heutigen Ukraine, geboren und widmete sich zunächst der Stickerei, bevor sie 1923 nach Paris emigrierte. Ihre ersten Ballettkostüme entwarf sie 1932 für die erste Saison der Ballets Russes de Monte Carlo, in der auch drei Werke von Balanchine getanzt wurden. Sie erlangte rasch Anerkennung für ihre außerordentliche Kunstfertigkeit, ihren Geschmack und ihre Fantasie, mit der sie Kostümentwürfe den Abbildungen von u.a. Matisse, Picasso, Chagall und Beaton nachempfand. 1939 zog sie nach New York, wo sie weiterhin Kostüme für Oper und Tanz für den Broadway wie auch für Hollywood entwarf. 1949 erhielt sie gemeinsam mit Dorothy Jeakins einen Oscar für das beste Kostümdesign (Farbfilm) für Victor Flemings »Johanna von Orleans«. Mit Balanchines New York City Ballet arbeitete sie seit dessen Gründung 1946 bis zum Ende ihrer Karriere. Seit 1964 widmete sie ihre Arbeit exklusiv dem NYCB. In 28 Jahren entwarf sie für die Compagny die Kostüme für 48 Werke. Zu den innovativen Neuerungen Karinskas im Kostümdesign gehört u.a. ein stärkeres, flexibleres Tutu. Ihre Entwürfe sind bemerkenswert in ihrer Klarheit, die die Figur des Tänzers hervorhebt, eine wesentliche Qualität für Balanchines Choreografiesprache.