Oper

La forza del destino / Die Macht des Schicksals

Giuseppe Verdi

Melodrama in vier Akten Libretto von Francesco Maria Piave, nach dem Drama »Don Álvaro o La fuerza del sino« des Herzog von Rivas und »Wallensteins Lager« von Friedrich Schiller In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Ein versehentlich gelöster Schuss bringt das Schicksalsrad ins Rollen: Bei ihrem Versuch, gemeinsam zu fliehen, werden Leonora und Alvaro von Leonoras Vater überrascht. Sekunden später trifft diesen eine fehlgeleitete Kugel und sterbend verflucht er seine Tochter. Panisch flieht das Liebespaar, verliert sich und wechselt die Identitäten, stets verfolgt von Leonoras Bruder Carlo, der blutige Rache schwört. Selbst als Alvaro und Carlo sich unerkannt gegenseitig das Leben retten, ist die Hoffnung auf Versöhnung vergebens. Und auch Leonora kann dem unbarmherzigen Sog der Gewalt nicht entrinnen.
Mit »La forza del destino« schuf Verdi 1862 ein musikalisches Ideendrama, das mit seiner vielgliedrigen Handlung und der reichen musikalischen Bandbreite über Verdis frühere, populäre Trilogie »Rigoletto«, »Il trovatore« und »La traviata« hinausgeht. Stetig wechselnd zwischen der Tragödie der drei Helden und buffonesken Nebenschauplätzen der »großen Welt«, führte der politisch engagierte Komponist nicht nur einen maßlos übersteigerten Ehrbegriff, sondern auch Rassendiskriminierung und offen zur Schau gestellte Kriegslust vor.
Dabei reicht Verdis Stilvielfalt von satirischen Strafpredigten, schillernden Chortableaus und dem berühmten Kampfruf »Rataplan« bis zu leidenschaftlichen Duetten und intimen Arien, in denen sich Leonora, Alvaro und Carlo ausweglos in den Fäden des Schicksals und in ihren versengenden Emotionen verfangen.

Zusammenfassung

Ein versehentlich gelöster Schuss bringt das Schicksalsrad ins Rollen: Bei ihrem Versuch, gemeinsam zu fliehen, werden Leonora und Alvaro von Leonoras Vater überrascht. Sekunden später trifft diesen eine fehlgeleitete Kugel und sterbend verflucht er seine Tochter. Panisch flieht das Liebespaar, verliert sich und wechselt die Identitäten, stets verfolgt von Leonoras Bruder Carlo, der blutige Rache schwört. Selbst als Alvaro und Carlo sich unerkannt gegenseitig das Leben retten, ist die Hoffnung auf Versöhnung vergebens. Und auch Leonora kann dem unbarmherzigen Sog der Gewalt nicht entrinnen.
Mit »La forza del destino« schuf Verdi 1862 ein musikalisches Ideendrama, das mit seiner vielgliedrigen Handlung und der reichen musikalischen Bandbreite über Verdis frühere, populäre Trilogie »Rigoletto«, »Il trovatore« und »La traviata« hinausgeht. Stetig wechselnd zwischen der Tragödie der drei Helden und buffonesken Nebenschauplätzen der »großen Welt«, führte der politisch engagierte Komponist nicht nur einen maßlos übersteigerten Ehrbegriff, sondern auch Rassendiskriminierung und offen zur Schau gestellte Kriegslust vor.
Dabei reicht Verdis Stilvielfalt von satirischen Strafpredigten, schillernden Chortableaus und dem berühmten Kampfruf »Rataplan« bis zu leidenschaftlichen Duetten und intimen Arien, in denen sich Leonora, Alvaro und Carlo ausweglos in den Fäden des Schicksals und in ihren versengenden Emotionen verfangen.

Alle Besetzungen

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Making-of »La forza del destino/Die Macht des Schicksals«

Teil 1 – Konzeption mit Regisseur Keith Warner
Teil 2 – Bühnenbild mit Julia Müer
Teil 3 – Fechten und Rüstkammer mit Action Designer Ran Arthur Braun und Silvio Kind, Mitarbeiter der Rüstkammer
Teil 4 – Bühnenorchesterprobe mit Emily Magee und Gregory Kunde

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