Ballett

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Justin Peck / Jiří Kylián / Hofesh Shechter

Die Unterschiedlichkeit menschlicher Beziehungen, die »Temperatur« ihres Austausches inspirierten den amerikanischen Choreografen Justin Peck zu seiner hochvirtuosen musikalischen Kreation »Heatscape« aus dem Jahr 2015. Zwischen Abstraktion und Narration...

Dreiteiliger Ballettabend

Musik von Bohuslav Martinů / Ludwig van Beethoven / Dirk Haubrich

Premiere
2. Juni 2018

Kurz gefasst

Die Unterschiedlichkeit menschlicher Beziehungen, die »Temperatur« ihres Austausches inspirierten den amerikanischen Choreografen Justin Peck zu seiner hochvirtuosen musikalischen Kreation »Heatscape« aus dem Jahr 2015. Zwischen Abstraktion und Narration fordert es das Publikum immer wieder zum In-terpretieren auf. Dazu lädt auch Jirí Kylián mit seiner düsteren Kreation »Gods and Dogs« aus dem Jahre 2008 ein, in der sich der Choreograf mit Grenzgängen zwischen Normalität und Wahnsinn beschäftigt. »Wo ist der Moment, der uns über die unsichtbare Linie krankhafter Verrücktheit stößt, und wer legt diese fest?«, scheint er zu fragen. Das Reflektieren über Normen beschäftigte auch den israelischen Cho-reografen Hofesh Schechter 2018 in seiner Kreation »Corpse de Ballet« für das Semperoper Ballett. Er spielt absichtlich mit der Wortähnlichkeit zu Corps de Ballet (Gruppentänzer), denn der Tänzer und seine Fähigkeit des Ausdrucks sind Grundlage seiner Betrachtung. Die Ästhetik eines leblosen Körpers und die Wahrnehmung durch das Publikum stehen im Mittelpunkt dieser energiegeladenen Kreation.

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Making-of

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Stücktrailer

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Die Unterschiedlichkeit menschlicher Beziehungen, die Temperatur ihres Austausches inspirierten den amerikanischen Choreografen Justin Peck zu seiner hochvirtuosen musikalischen Kreation Heatscape aus dem Jahr 2015. Zwischen Abstraktion und Narration fordert es das Publikum immer wieder zum In-terpretieren auf. Dazu lädt auch Jirí Kylián mit seiner düsteren Kreation Gods and Dogs aus dem Jahre 2008 ein, in der sich der Choreograf mit Grenzgängen zwischen Normalität und Wahnsinn beschäftigt. Wo ist der Moment, der uns über die unsichtbare Linie krankhafter Verrücktheit stößt, und wer legt diese fest?, scheint er zu fragen. Das Reflektieren über Normen beschäftigte auch den israelischen Cho-reografen Hofesh Schechter 2018 in seiner Kreation Corpse de Ballet für das Semperoper Ballett. Er spielt absichtlich mit der Wortähnlichkeit zu Corps de Ballet (Gruppentänzer), denn der Tänzer und seine Fähigkeit des Ausdrucks sind Grundlage seiner Betrachtung. Die Ästhetik eines leblosen Körpers und die Wahrnehmung durch das Publikum stehen im Mittelpunkt dieser energiegeladenen Kreation.