Oper

Gianluca Falaschi

Kostüme

Der in Rom geborene Kostümbildner Gianluca Falaschi gab sein Operndebüt am Teatro Comunale in Modena, wo er die Kostüme für Puccinis »Triptych« entwarf. Weitere Produktionen, an denen er beteiligt war, waren u.a. »Ein Sommernachtstraum« von Mendelssohn Bartholdy am Teatro Regio di Parma und die Königinnen-Trilogie von Donizetti am Teatro Carlo Felice in Genua in Koproduktion mit dem Teatro Regio in Parma und dem Teatro La Fenice in Venedig. Er entwarf die Kostüme für »Napoli milionaria!« von Nino Rota und arbeitete an Tanzproduktionen mit, so entwarf er am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino 2012 Bühnenbild und Kostüme für die Adaption von »Der Zauberer von Oz« (Choreographie: Francesco Ventriglia), eine Inszenierung, die 2015 vom Royal New Zealand Ballet in Wellington wiederaufgenommen wurde. Gianluca Falaschi verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Davide Livermore, mit dem er Produktionen erarbeitete wie »La fille du régiment« am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Triest, »L’italia del destino« von Luca Mosca für das Maggio Musicale Fiorentino Festival und »Falstaff« (Musikalische Leitung: John Neschling) am Teatro Municipale in São Paulo. Weitere Inszenierungen mit seiner Beteiligung waren »Tosca« in Genua sowie »L’italina in Algeri« und »Ciro in Babilonia« von Rossini, aufgeführt auf dem Rossini Opera Festival in Pesaro. Für »Ciro in Babilonia« gewann er den Premio della critica musicale »Franco Abbiati« für die besten Kostüme. Als Kostümbildner zeichnete er für Davide Livermores Inszenierung von »Il barbiere di Siviglia« verantwortlich und arbeitete mit dem Regisseur für »Il turco in Italia« in Pesaro erneut zusammen. Er etwarf in São Paulo die Kostüme für »Pagliacci« (Regie: William Pereira), in Genua für eine Inszenierung von »Lucia di Lammermoor« unter der Regie des Filmregisseurs Dario Argento und in Athen für »Il barbiere di Siviglia« (Regie: Francesco Micheli). Gianluca Falaschi begann am Staatstheater Mainz seine Zusammenarbeit mit der Regisseurin Lydia Steier mit Dusapins »Perelà«, wofür er von Opernwelt als bester Kostümdesigner 2015 ausgezeichnet wurde. In dieser Konstellation entstanden auch die Kostüme für »Der fliegende Holländer« in Heidelberg, für Glucks »Armide«, erneut in Mainz, und für Händels »Alcina« in Basel. Erst kürzlich wurde er mit dem Italienischen Nationalpreis für die besten Kostüme für Pirandellos »Liola« am Nationaltheater Neapel ausgezeichnet. Er unterrichtet zudem Kostümbild an der Accademia Nazionale d’Arte Drammatico Silvio d’Amico in Rom. An der Semperoper setzt er seine Zusammenarbeit mit Lydia Steier fort und zeichnet für das Kostümbild der Neuproduktion »Les Troyens/Die Trojaner« verantwortlich.

Biographie

Der in Rom geborene Kostümbildner Gianluca Falaschi gab sein Operndebüt am Teatro Comunale in Modena, wo er die Kostüme für Puccinis »Triptych« entwarf. Weitere Produktionen, an denen er beteiligt war, waren u.a. »Ein Sommernachtstraum« von Mendelssohn Bartholdy am Teatro Regio di Parma und die Königinnen-Trilogie von Donizetti am Teatro Carlo Felice in Genua in Koproduktion mit dem Teatro Regio in Parma und dem Teatro La Fenice in Venedig. Er entwarf die Kostüme für »Napoli milionaria!« von Nino Rota und arbeitete an Tanzproduktionen mit, so entwarf er am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino 2012 Bühnenbild und Kostüme für die Adaption von »Der Zauberer von Oz« (Choreographie: Francesco Ventriglia), eine Inszenierung, die 2015 vom Royal New Zealand Ballet in Wellington wiederaufgenommen wurde. Gianluca Falaschi verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Davide Livermore, mit dem er Produktionen erarbeitete wie »La fille du régiment« am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Triest, »L’italia del destino« von Luca Mosca für das Maggio Musicale Fiorentino Festival und »Falstaff« (Musikalische Leitung: John Neschling) am Teatro Municipale in São Paulo. Weitere Inszenierungen mit seiner Beteiligung waren »Tosca« in Genua sowie »L’italina in Algeri« und »Ciro in Babilonia« von Rossini, aufgeführt auf dem Rossini Opera Festival in Pesaro. Für »Ciro in Babilonia« gewann er den Premio della critica musicale »Franco Abbiati« für die besten Kostüme. Als Kostümbildner zeichnete er für Davide Livermores Inszenierung von »Il barbiere di Siviglia« verantwortlich und arbeitete mit dem Regisseur für »Il turco in Italia« in Pesaro erneut zusammen. Er etwarf in São Paulo die Kostüme für »Pagliacci« (Regie: William Pereira), in Genua für eine Inszenierung von »Lucia di Lammermoor« unter der Regie des Filmregisseurs Dario Argento und in Athen für »Il barbiere di Siviglia« (Regie: Francesco Micheli). Gianluca Falaschi begann am Staatstheater Mainz seine Zusammenarbeit mit der Regisseurin Lydia Steier mit Dusapins »Perelà«, wofür er von Opernwelt als bester Kostümdesigner 2015 ausgezeichnet wurde. In dieser Konstellation entstanden auch die Kostüme für »Der fliegende Holländer« in Heidelberg, für Glucks »Armide«, erneut in Mainz, und für Händels »Alcina« in Basel. Erst kürzlich wurde er mit dem Italienischen Nationalpreis für die besten Kostüme für Pirandellos »Liola« am Nationaltheater Neapel ausgezeichnet. Er unterrichtet zudem Kostümbild an der Accademia Nazionale d’Arte Drammatico Silvio d’Amico in Rom. An der Semperoper setzt er seine Zusammenarbeit mit Lydia Steier fort und zeichnet für das Kostümbild der Neuproduktion »Les Troyens/Die Trojaner« verantwortlich.