Oper

Christiane Kohl

Solistin (Gast)

Die Sopranistin Christiane Kohl wurde in Frankfurt am Main geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg bei Kammersängerin Elisabeth Wilke. 2001 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als 1. Priesterin in »Iphigénie en Tauride«. Noch während des Studiums wurde sie 2002 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und erarbeitete sich dort in sieben Jahren ein breites Repertoire. Ihren Durchbruch hatte die Sopranistin als sie 2008 kurzfristig die Partie der Christine in Richard Strauss’ »Intermezzo« in der Zürcher Neuproduktion unter Peter Schneider übernahm. 2009 debütierte Christiane Kohl bei den Bayreuther Festspielen als Woglinde und Waldvogel unter Christian Thielemann und Erstes Blumenmädchen unter Daniele Gatti und war seitdem jeden Sommer Gast auf dem Grünen Hügel, ab 2013 als Helmwige und 3. Norn unter Kirill Petrenko. 2011 wurde die Sopranistin Ensemblemitglied am Theater Dortmund und vollzog dort erfolgreich den Wechsel ins jugendlich-dramatische Fach mit Rollen wie Senta in »Der fliegende Holländer«, Elisabeth in »Tannhäuser«, Elisabetta in »Don Carlos«, Beatrix Cenci (»Beatrix Cenci«) sowie Marschallin in »Der Rosenkavalier«. Für ihre Interpretation der Partien Senta und Elisabeth wurde Christiane Kohl in der Zeitschrift Opernwelt jeweils als Sängerin des Jahres nominiert. Seit 2014 ist die nun freischaffende Künstlerin der Semperoper Dresden eng verbunden und sang dort Marianne Leitmetzerin (»Der Rosenkavalier«), Woglinde (»Das Rheingold«), Helmwige in »Die Walküre« (unter Christian Thielemann) sowie Agathe im »Freischütz«. Wichtige Debüts waren 2015 im Budapester Musikpalast Maria in Richard Strauss’ »Friedenstag« unter Zoltán Kocsis, 2016 in der Suntory Hall Tokyo als Woglinde unter Christian Thielemann sowie 2017 als Leitmetzerin an der Bayrischen Staatsoper München unter Kirill Petrenko. Gastspiele führten Christiane Kohl u.a. an das Theater Basel, das Theater Kiel, die Oper Frankfurt, alle drei Berliner Opernhäuser und das Théâtre des Champs-Élysées in Paris. In Konzerten war sie u.a. in der Laeiszhalle Hamburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie, der Philharmonie Essen und der Alten Oper Frankfurt zu hören. Sie arbeitete u.a. zusammen mit den Dirigenten Philippe Jordan, Marek Janowski, Valery Gergiev, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Michel Plasson, Ádám Fischer und Donald Runnicles sowie Regisseuren wie Stefan Herheim, Claus Guth, Frank Castorf, Daniel Herzog und Vera Nemirova. Im März 2018 gibt sie ihr Debüt als Sieglinde in einer Neuinszenierung der »Walküre« am Theater Chemnitz. In der Spielzeit 2017/18 ist Christiane Kohl an der Semperoper Dresden als Woglinde (»Das Rheingold« und »Götterdämmerung«), Helmwige und 3. Norn unter Christian Thielemann zu erleben. 

Biographie

Die Sopranistin Christiane Kohl wurde in Frankfurt am Main geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg bei Kammersängerin Elisabeth Wilke. 2001 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als 1. Priesterin in »Iphigénie en Tauride«. Noch während des Studiums wurde sie 2002 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und erarbeitete sich dort in sieben Jahren ein breites Repertoire. Ihren Durchbruch hatte die Sopranistin als sie 2008 kurzfristig die Partie der Christine in Richard Strauss’ »Intermezzo« in der Zürcher Neuproduktion unter Peter Schneider übernahm. 2009 debütierte Christiane Kohl bei den Bayreuther Festspielen als Woglinde und Waldvogel unter Christian Thielemann und Erstes Blumenmädchen unter Daniele Gatti und war seitdem jeden Sommer Gast auf dem Grünen Hügel, ab 2013 als Helmwige und 3. Norn unter Kirill Petrenko. 2011 wurde die Sopranistin Ensemblemitglied am Theater Dortmund und vollzog dort erfolgreich den Wechsel ins jugendlich-dramatische Fach mit Rollen wie Senta in »Der fliegende Holländer«, Elisabeth in »Tannhäuser«, Elisabetta in »Don Carlos«, Beatrix Cenci (»Beatrix Cenci«) sowie Marschallin in »Der Rosenkavalier«. Für ihre Interpretation der Partien Senta und Elisabeth wurde Christiane Kohl in der Zeitschrift Opernwelt jeweils als Sängerin des Jahres nominiert. Seit 2014 ist die nun freischaffende Künstlerin der Semperoper Dresden eng verbunden und sang dort Marianne Leitmetzerin (»Der Rosenkavalier«), Woglinde (»Das Rheingold«), Helmwige in »Die Walküre« (unter Christian Thielemann) sowie Agathe im »Freischütz«. Wichtige Debüts waren 2015 im Budapester Musikpalast Maria in Richard Strauss’ »Friedenstag« unter Zoltán Kocsis, 2016 in der Suntory Hall Tokyo als Woglinde unter Christian Thielemann sowie 2017 als Leitmetzerin an der Bayrischen Staatsoper München unter Kirill Petrenko. Gastspiele führten Christiane Kohl u.a. an das Theater Basel, das Theater Kiel, die Oper Frankfurt, alle drei Berliner Opernhäuser und das Théâtre des Champs-Élysées in Paris. In Konzerten war sie u.a. in der Laeiszhalle Hamburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie, der Philharmonie Essen und der Alten Oper Frankfurt zu hören. Sie arbeitete u.a. zusammen mit den Dirigenten Philippe Jordan, Marek Janowski, Valery Gergiev, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Michel Plasson, Ádám Fischer und Donald Runnicles sowie Regisseuren wie Stefan Herheim, Claus Guth, Frank Castorf, Daniel Herzog und Vera Nemirova. Im März 2018 gibt sie ihr Debüt als Sieglinde in einer Neuinszenierung der »Walküre« am Theater Chemnitz. In der Spielzeit 2017/18 ist Christiane Kohl an der Semperoper Dresden als Woglinde (»Das Rheingold« und »Götterdämmerung«), Helmwige und 3. Norn unter Christian Thielemann zu erleben. 

Christiane Kohl