Ballett

Vice Versa

Sidi Larbi Cherkaoui · Imre & Marne van Opstal

Im Ballettabend Vice Versa begegnen sich zwei spannende und emotional berührende Werke renommierter zeitgenössischer Choreografen, in denen es um ständige Verwandlung und das Verhältnis des Menschen zur Natur geht. Sidi Larbi Cherkaoui befasst sich in Noetic unter anderem damit, wie der Mensch durch seine eigenen Schöpfungen das Universum besser verstehen lernt. Imre und Marne van Opstal beschäftigen sich in November mit dem Thema Wind, einer unsichtbaren und unberechenbaren Kraft, deren Wirkung auf Mensch und Umwelt in dem Stück sichtbar gemacht wird.

Sowohl Noetic als auch November sind Gesamtkunstwerke, in denen besonders großer Wert auf das enge Zusammenwirken von Choreografie, Musik und Bühnenbild gelegt wird. Die eindrucksvollen Bühnenbilder von Antony Gormley und Boris Acket werden zu Protagonisten des Stückes und Musiker*innen werden Teil des Bühnengeschehens. 

In Sidi Larbi Cherkaouis Ballett Noetic, das 2014 in Göteborg uraufgeführt wurde, bauen sich die Tänzer*innen nach und nach eine eigene Welt auf der Bühne, welche die Natur reflektiert. Die von Szymon Brzóska eigens komponierte Musik wird von der Sächsischen Staatskapelle sowie der schwedischen Sängerin Miriam Andersén und Shogo Yoshii an Taiko Trommeln, Kokyu und Flöte interpretiert.

In November, einer Kreation des niederländischen Geschwisterpaares Imre & Marne van Opstal für das Semperoper Ballett, interagieren die Tänzer*innen mit einem riesigen, von der Decke schwebenden Tuch. Körper, Stoff und Licht sind ständig in Bewegung und verschmelzen zu einem poetischen Tanz, zur mal weich fließenden, mal stürmischen Musik von Arvo Pärt.


Zweiteiliger Ballettabend

Premiere
28. Juni 2025,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Semperoper Ballett
Sächsische Staatskapelle Dresden

Projekt Partner:
Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Sparkassen-Versicherung Sachsen
LBBW

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Stücktrailer

Trailer

Ballett-ABC

Ballett ABC – S wie Stager

Stephan Laks, Probenleiter für Noetic, gibt Einblicke in seine Arbeit als Stager: das Gleichgewicht zwischen Original und Interpretation, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Choreografie, Bühnenbild und den Tänzer*innen, die all das lebendig machen.  
Mediathek

Fokus „November“

Stell dir vor, ...

Stell dir vor, alles ist in Bewegung.

Der Wind – unsichtbar, kraftvoll und voller Symbolik. In ihrer Choreografie November setzen sich Imre und Marne van Opstal mit der Kraft dieses Naturelements auseinander. Unterstützt von der eindrucksvollen Musik von Arvo Pärt entsteht ein atmosphärisches Werk voller Bewegung und Ausdruck.