Extra

»… es sind noch Lieder zu singen …«

Werke u.a. von Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel, Gustav Mahler, Viktor Ullmann sowie Aribert Reimann und Wolfgang Rihm

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Umanut weChaim / Kunst und Leben« anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

 

Okt
2021

Info
  • Beginn: 19:30 Uhr

  • Ort:  Neue Synagoge Dresden

  • Eintritt frei. Sitzplatzreservierung erforderlich über die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (Jana Reißmann, Tel. 0351 4923 654 bzw. jana.reissmann@hfmdd.de)

    Die Hochschule für Musik Dresden Carl Maria von Weber präsentiert in der Synagoge ein Programm, welches Musik und Dichtkunst der Romantik und Moderne bis hin zur Gegenwart in ein spannungsvolles Verhältnis zueinander setzt. So erklingt u.a. der Zyklus »... oder soll es Tod bedeuten?«, Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sechs Intermezzi von Aribert Reimann. Vor allem für die jüngere Generation wird erfahrbar, wie fruchtbar und intensiv 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland die Gesellschaft und die Künste geprägt haben und bis zum heutigen Tage prägen.

    Programm

    Fanny Hensel: 4 Duette auf Texte von Heinrich Heine
    Im wunderschönen Monat Mai
    Wenn ich in deine Augen sehe
    Aus meinen Tränen
    Mein Liebchen, wir saßen beisammen

    Paulina Bielarczyk, Sopran
    Anna-Lisa Gebhardt, Mezzosopran
    Seulgi Lee, Klavier

    Felix Mendelssohn Bartholdy/Aribert Reimann: »...oder soll es Tod bedeuten« 
    Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sechs Intermezzi von Aribert Reimann
    Leise zieht durch mein Gemüt
    Intermezzo
    Der Herbstwind rüttelt die Bäume
    Intermezzo II
    Über die Berge scheint schon die Sonne
    Intermezzo III
    Auf Flügeln des Gesanges
    Intermezzo IV
    Was will die einsame Träne (Strophe 1 und 2)
    In dem Mondenschein im Walde
    Was will die einsame Träne (Strophe 3)
    Intermezzo V
    Allnächtlich im Traume
    Mein Liebchen, wir saßen zusammen
    Intermezzo VI
    Warum sind den die Rosen so blass

    Hannah Rundel, Sopran
    Fabiola Tedesco, Violine I; Clara Heise, Violine II; Filip Zaykov, Viola; Anna Herrmann, Cello

    Arnold Schönberg, aus »Das Buch der hängenden Gärten«
    Unterm Schutz von dichten Blättergründen
    Als Neuling trat ich
    Wenn ich heut nicht deinen Leib berühre
    Streng ist uns das Glück und spröde

    Paulina Bielarczyk, Sopran
    Seulgi Lee, Klavier

    Gustav Mahler: Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
    Liebst du um Schönheit 
    Blicke mir nicht in die Lieder
    Ich atmet‘ einen linden Duft 
    Um Mitternacht
    Ich bin der Welt abhanden gekommen

    Aleksandra Chebotar, Sopran
    Jungah Kim, Klavier

    Wolfgang Rihm: Vier Gedichte aus »Atemwende« von Paul Celan
    In den Flüssen
    Die Zahlen
    Stehen
    Fadensonnen

    Anna-Lisa Gebhardt, Mezzosopran
    Seulgi Lee, Klavier

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