Pressemitteilung

Erinnerung an jüdisches Musikerbe Dresdens

Liederabend »Eine winzige Träne« in der Neuen Synagoge Dresden

Dresden, 4. November 2019. Unter dem Titel »Eine winzige Träne« widmet sich am Sonntag, den 10. November 2019, ein gemeinsam von der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. (DKR) und der Semperoper Dresden veranstalteter Liederabend der »Verlorenen Musik aus Dresden und anderen europäischen Städten«.

Die Veranstalter erinnern in der Neuen Synagoge Dresden musikalisch an lange Zeit verstummte Musik jüdischer Komponisten, die in Dresden wirkten und Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Unter der Musikalischen Leitung und begleitet am Klavier von Johannes Wulff-Woesten bringen die Mezzosopranistin Grace Durham und der Bariton Nikolaus Nitzsche Werke von Josef Weiss, Arthur Chitz, Siegfried Sonnenschein, Viktor Ullmann, Paul Abraham, Karol Elbert, Richard Engländer und Paul Aron zu Gehör.

Durch das Programm führt die Musikwissenschaftlerin Dr. Agata Schindler, die für die Semperoper bereits den Theresienstädter Konzertabend mitkonzipiert hat und deren Buch »Eine winzige Träne. Der verheerende Einfluss des Nationalsozialismus auf das Leben von Musikern in Mitteleuropa« dem Abend zugrunde liegt.

»Eine winzige Träne« – Verlorene Musik aus Dresden und anderen europäischen Städten. Ein Liederabend am Sonntag, den 10. November 2019, 18 Uhr in der Neuen Synagoge Dresden, Hasenberg 1, 01067 Dresden. Der Eintritt ist frei.

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