Oper
Die deutsche Sopranistin und Regisseurin Angela Denoke war nach ihrem Studium Ensemblemitglied am Theater Ulm und an der Staatsoper Stuttgart. Internationale Engagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper, Opéra National de Paris, Staatsoper Berlin und zu den Salzburger Festspiele. Sie arbeitete mit führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Berliner Philharmonikern und gastierte an Häusern wie dem Royal Opera House London, der MET New York, der Semperoper Dresden, dem Teatro Real Madrid, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, der Oper Zürich und der Mailänder Scala. 1999 wurde sie von der Fachzeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt, 2007 erhielt sie den Theaterpreis „Faust“ für ihre Salome, 2009 wurde sie Kammersängerin der Wiener Staatsoper. Im Herbst 2021 debütierte Angela Denoke erfolgreich als Regisseurin am Theater Ulm mit Janáčeks Katja Kabanova. Es folgten Inszenierungen von Salome (Innsbruck), Macbeth (Regensburg), Don Giovanni (Hagen), Tosca (Bremerhaven), La bohème (Lübeck) und Les Contes d’Hoffmann (Oldenburg, 2025). Im Herbst 2025 inszenierte sie Die tote Stadt am Staatstheater Mainz. 2023 wurde sie für ihre Salome-Inszenierung am Tiroler Landestheater Innsbruck mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis (Beste Regie) ausgezeichnet. Sie stand bereits mehrfach an der Semperoper Dresden auf der Bühne und ist in der Saison 2026/27 erstmals als Regisseurin von Un ballo in maschera am Haus zu Gast. (Stand: 2026)