Ballett

Labyrinth

George Balanchine / Martha Graham / Ohad Naharin / Joseph Hernandez

Vierteiliger Ballettabend

Der neue vierteilige Ballettabend des Semperoper Ballett führt ins Labyrinth der menschlichen Psyche als dem Ort der Leidenschaften, Temperamente, Fantasien und Emotionen. George Balanchine gab 1940 bei Paul Hindemith eine Komposition für eine Kreation über die vier Temperamente des Menschen in Auftrag. »Thema mit Variation für Klavier und Streichorchester« teilt das Ballett »Die vier Temperamente« von 1946 inklusive der Vorstellung des Themas in fünf Teile. Sie zeigen Balanchines tänzerische Assoziation zum Wesen des Melancholikers, Sanguinikers, Phlegmatikers und des Cholerikers in enger Anbindung an Hindemiths musikalische Interpretation.

Tief in den inneren Irrgarten menschlicher Emotionen dringt Martha Graham mit ihrer Choreografie »Errand into the Maze« (»Gang ins Labyrinth«) von 1947 vor. Inhaltlich auf dem griechischen Mythos um Ariadne basierend, die mit einem Fadenknäuel ihrem Geliebten Theseus hilft, unbeschadet dem Labyrinth des Minotaurus zu entkommen, interpretiert Graham das Labyrinth als den inneren Kampf des Menschen mit dem Gespenst der Angst und den eigenen Dämonen – personifiziert durch den Minotaurus. Ein legendäres Stück Tanzgeschichte auf eine Komposition von Gian Carlo Menotti.

Der israelische Choreograf Ohad Naharin, aus der Schule Martha Grahams hervorgegangen, erobert mit »Black Milk« einen archaischen Teil des Labyrinthes. 1985 ursprünglich für ein Frauen-Quintett geschaffen, erhöht sich in der Fassung für fünf Männer von 1990 noch einmal der rituelle Charakter dieser gleichzeitig rauen und eleganten, hochenergetischen und die Tänzer bis an die Grenzen ihrer körperlichen Kräfte führenden Choreografie. In der Neukreation des Choreografen und Tänzers des Semperoper Ballett, Joseph Hernandez, weitet sich der Raum des Labyrinths in der Auftragskomposition des amerikanischen Komponisten Barret Anspach schließlich zur Utopie.

Zusammenfassung

Der neue vierteilige Ballettabend des Semperoper Ballett führt ins Labyrinth der menschlichen Psyche als dem Ort der Leidenschaften, Temperamente, Fantasien und Emotionen. George Balanchine gab 1940 bei Paul Hindemith eine Komposition für eine Kreation über die vier Temperamente des Menschen in Auftrag. »Thema mit Variation für Klavier und Streichorchester« teilt das Ballett »Die vier Temperamente« von 1946 inklusive der Vorstellung des Themas in fünf Teile. Sie zeigen Balanchines tänzerische Assoziation zum Wesen des Melancholikers, Sanguinikers, Phlegmatikers und des Cholerikers in enger Anbindung an Hindemiths musikalische Interpretation.

Tief in den inneren Irrgarten menschlicher Emotionen dringt Martha Graham mit ihrer Choreografie »Errand into the Maze« (»Gang ins Labyrinth«) von 1947 vor. Inhaltlich auf dem griechischen Mythos um Ariadne basierend, die mit einem Fadenknäuel ihrem Geliebten Theseus hilft, unbeschadet dem Labyrinth des Minotaurus zu entkommen, interpretiert Graham das Labyrinth als den inneren Kampf des Menschen mit dem Gespenst der Angst und den eigenen Dämonen – personifiziert durch den Minotaurus. Ein legendäres Stück Tanzgeschichte auf eine Komposition von Gian Carlo Menotti.

Der israelische Choreograf Ohad Naharin, aus der Schule Martha Grahams hervorgegangen, erobert mit »Black Milk« einen archaischen Teil des Labyrinthes. 1985 ursprünglich für ein Frauen-Quintett geschaffen, erhöht sich in der Fassung für fünf Männer von 1990 noch einmal der rituelle Charakter dieser gleichzeitig rauen und eleganten, hochenergetischen und die Tänzer bis an die Grenzen ihrer körperlichen Kräfte führenden Choreografie. In der Neukreation des Choreografen und Tänzers des Semperoper Ballett, Joseph Hernandez, weitet sich der Raum des Labyrinths in der Auftragskomposition des amerikanischen Komponisten Barret Anspach schließlich zur Utopie.

Alle Besetzungen

Semperoper Ballett
Sächsische Staatskapelle Dresden

Projekt Partner:
Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Sparkassen-Versicherung Sachsen
LBBW – Landesbank Baden-Württemberg

Making-of »Labyrinth«

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