Ballett in zwei Akten von Aaron S. Watkin nach Marius Petipa
Musik von Ludwig Minkus
Premiere
30. November 2008,
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Werkeinführung
Mitte des 19. Jahrhunderts ̶ in der Blütezeit der Romantik in Ballett, Literatur, Musik und bildender Kunst ̶ zog der österreichische Komponist Ludwig Minkus nach Russland, wo er am Kaiserlichen Theater in St. Petersburg gemeinsam mit dem Choreographen Marius Petipa über 15 Ballette kreierte, u.a. La Bayadère (1877). Inspiriert von Reisetagebüchern oder Erzählungen ̶ die allerdings auch dazu beitrugen, dass in Europa ein realitätsfernes Traum-Bild von geografisch fernen Orten wie Indien, als Land ›exotisch-erotischer Fantasien‹, gezeichnet wurde ̶ entstanden damals viele Ballette, die das Motiv der ›sinnlichen Tempeltänzerin‹ behandelten. Weshalb Die Tempeltänzerin/La Bayadère dennoch zu einem nachhaltigen und bewahrenswerten Kulturgut wurde und wie Ballettdirektor Aaron S. Watkin dieses Werk für sich in der Tanztradition von Marius Petipa wiederentdeckte, erläutert Ballettdramaturgin Regina Genée.









