Oper

Der Rosenkavalier

Richard Strauss

Ein Welterfolg, der von Dresden ausging: Im Januar 1911 fand in der Semperoper die Uraufführung von Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« statt.

Komödie für Musik in drei Aufzügen
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere
29. August 2000

Kurz gefasst

Ein Welterfolg, der von Dresden ausging: Im Januar 1911 fand in der Semperoper die Uraufführung von Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« statt. Ein pralles Sittenbild des Rokoko und ein melancholisches Stück in die Vergänglichkeit dieser Zeit haben Richard Strauss und sein Textdichter Hugo von Hofmannsthal hier zu einer genialen »Komödie für Musik« verschmolzen. – In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus, und die Feldmarschallin gibt Octavian frei: »Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’« … Uwe Erik Laufenberg hat »Der Rosenkavalier« als moderne Hommage an die Dresdener Uraufführung inszeniert.

Handlung

Nach einer Liebesnacht wird das zärtliche Frühstück der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg und ihres jungen Liebhabers Octavian jäh durch den Besuch des Baron Ochs auf Lerchenau gestört. Um unerkannt zu entkommen, verkleidet sich Octavian als Zofe Mariandl, erregt aber dadurch um so mehr die Aufmerksamkeit des Ochs. Er ist auf der Suche nach einem Kavalier, der nach altem Brauch der Braut des Barons – der jungen Sophie von Faninal, Tochter eines reichen Neugeadelten – vor Erscheinen des Bräutigams eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor. Alleingelassen sinnt die Marschallin über das Älterwerden nach, wie sie auch ahnt, das Octavian sie eines Tages um einer Jüngeren willen verlassen wird. Bei der Übergabe der Rose verlieben sich Octavian und Sophie ineinander, während der derbe Bräutigam Ochs in Sophie nur Widerwillen erweckt. Es kommt zum Duell, in dem Ochs leicht verwundet wird. Ein Billett bringt Ochs die Verabredung mit der vermeintlichen Zofe. In einem Vorstadtlokal trifft sich Ochs mit dem verkleideten Octavian, der – unterstützt durch das Intrigantenpaar Valzacchi und Annina – eine Komödie inszeniert, die den Baron vor Herrn von Faninal, seiner Tochter und der Marschallin bloßstellt. Die Marschallin erkennt die Liebe der beiden jungen Leute zueinander und verzichtet auf Octavian.

Im November 2007 gastierte die Sächsische Staatsoper Dresden mit »Der Rosenkavalier«, »Salome« und »Tannhäuser« in Tokyo und Yokohama.

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Stücktrailer

Der Rosenkavalier

Ein Welterfolg, der von Dresden ausging: Im Januar 1911 fand in der Semperoper die Uraufführung von Richard Strauss’ Der Rosenkavalier statt. Ein pralles Sittenbild des Rokoko und ein melancholisches Stück in die Vergänglichkeit dieser Zeit haben Richard Strauss und sein Textdichter Hugo von Hofmannsthal hier zu einer genialen Komödie für Musik verschmolzen. – In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus, und die Feldmarschallin gibt Octavian frei: Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’ … Uwe Erik Laufenberg hat Der Rosenkavalier als moderne Hommage an die Dresdener Uraufführung inszeniert.

Werkeinführung

Die Uraufführung von Richard Strauss’ Der Rosenkavalier 1911 ist eines der wichtigsten musikhistorischen Ereignisse an der Semperoper. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe des Werkes und der aktuellen Produktion.