Biografie
Ballett

Thomas Herzog

Dirigent

Der Schweizer Dirigent mit ungarischen Wurzeln wurde in Basel geboren und studierte nebst Orchesterleitung auch Schlagzeug und Komposition. Thomas Herzog ist seit 2014 Ballett-Dirigent am Theater Basel, wo er mit Choreografen wie Stephan Thoss, Johan Inger, Stijn Celis, Alejandro Cerrudo oder Richard Wherlock eng zusammenarbeiten durfte. Seit über 10 Jahren ist er als regelmässiger Gastdirigent mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Orquesta Filarmónica de Montevideo und den Sinfonieorchestern in Miskolc, Szeged und Szombathely in Ungarn verbunden und hat sowohl mit dem Kammerorchester als auch mit dem Sinfonieorchester Basel viele verschiedene Programme aufgeführt. Thomas Herzog hat u.a. die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Brandenburgische Staatsorchester, die Augsburger Philharmoniker, am Saarländischen Staatstheater, das Rundfunkorchester Budapest, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Berner Symphonieorchester und am Opernhaus Kairo dirigiert. Sein Repertoire umfasst im Ballettbereich Klassiker wie »Schwanensee«, »Der Nussknacker« oder »Dornröschen« ebenso wie zeitgenössische Tanzabende. Als Operndirigent leitete Thomas Herzog 2016 die Schweizer Erstaufführung von Bellinis »Bianca e Fernando« an der Opera St. Moritz. Im Jahr zuvor dirigierte er die Ungarische Erstaufführung von Gounods »Faust« in der damals neu herausgebrachten ungekürzten, kritischen Ausgabe von Bärenreiter. Im Konzertbereich widmet er sich mit Vorliebe spanischen und französischen Komponisten sowie neuer Musik und im Besonderen auch Vermittlungsprojekten. Seine Diskografie umfasst ein spanisches Zarzuela-Album (Label Genuin, 2006) und die Ersteinspielung von Marius Felix Langes Singspiel »Millistrade« (2015); ferner liegen verschiedene Rundfunkmitschnitte mit zeitgenössischen Werken vor (SWR, Schweizer Radio DRS). 1997 gewann er als Komponist den 1. Preis beim »Concours de jeunes compositeurs« des Orchestre de Chambre de Lausanne. 2019 arbeitete er erstmals mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen. In der Spielzeit 2019/20 debütiert er an der Ungarischen Staatsoper in Budapest, bei der Opéra National du Rhin und mit den Nürnberger Symphonikern. 2020 gibt er mit dem Ballett »Peer Gynt« von Johan Inger, dessen Uraufführung er 2017 in Basel dirigiert hatte, sein Debüt an der Semperoper. Der Schweizer Dirigent mit ungarischen Wurzeln wurde in Basel geboren und studierte nebst Orchesterleitung auch Schlagzeug und Komposition. Thomas Herzog ist seit 2014 Ballett-Dirigent am Theater Basel, wo er mit Choreografen wie Stephan Thoss, Johan Inger, Stijn Celis, Alejandro Cerrudo oder Richard Wherlock eng zusammenarbeiten durfte. Seit über 10 Jahren ist er als regelmässiger Gastdirigent mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Orquesta Filarmónica de Montevideo und den Sinfonieorchestern in Miskolc, Szeged und Szombathely in Ungarn verbunden und hat sowohl mit dem Kammerorchester als auch mit dem Sinfonieorchester Basel viele verschiedene Programme aufgeführt. Thomas Herzog hat u.a. die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Brandenburgische Staatsorchester, die Augsburger Philharmoniker, am Saarländischen Staatstheater, das Rundfunkorchester Budapest, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Berner Symphonieorchester und am Opernhaus Kairo dirigiert. Sein Repertoire umfasst im Ballettbereich Klassiker wie »Schwanensee«, »Der Nussknacker« oder »Dornröschen« ebenso wie zeitgenössische Tanzabende. Als Operndirigent leitete Thomas Herzog 2016 die Schweizer Erstaufführung von Bellinis »Bianca e Fernando« an der Opera St. Moritz. Im Jahr zuvor dirigierte er die Ungarische Erstaufführung von Gounods »Faust« in der damals neu herausgebrachten ungekürzten, kritischen Ausgabe von Bärenreiter. Im Konzertbereich widmet er sich mit Vorliebe spanischen und französischen Komponisten sowie neuer Musik und im Besonderen auch Vermittlungsprojekten. Seine Diskografie umfasst ein spanisches Zarzuela-Album (Label Genuin, 2006) und die Ersteinspielung von Marius Felix Langes Singspiel »Millistrade« (2015); ferner liegen verschiedene Rundfunkmitschnitte mit zeitgenössischen Werken vor (SWR, Schweizer Radio DRS). 1997 gewann er als Komponist den 1. Preis beim »Concours de jeunes compositeurs« des Orchestre de Chambre de Lausanne. 2019 arbeitete er erstmals mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen. In der Spielzeit 2019/20 debütiert er an der Ungarischen Staatsoper in Budapest, bei der Opéra National du Rhin und mit den Nürnberger Symphonikern. 2020 gibt er mit dem Ballett »Peer Gynt« von Johan Inger, dessen Uraufführung er 2017 in Basel dirigiert hatte, sein Debüt an der Semperoper.

Thomas Herzog