Oper

Peter Lobert

Solist (Gast)

Nach seinem Medizinstudium an der Berliner Charité studierte der Bass Peter Lobert Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Jürgen Hartfiel sowie privat bei Celestina Casapietra in Berlin. Sein erstes Festengagement führte ihn an das Badische Staatstheater Karlsruhe, dem er von 2002 bis 2007 angehörte. Dort sang er wichtige Partien seines Fachs, darunter Sarastro (»Die Zauberflöte«), Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«), Daland (»Der fliegende Holländer«), Fafner (»Das Rheingold«, »Siegfried«) und Hunding (»Die Walküre«). Von 2007 bis 2014 war Peter Lobert Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und stand hier u.a. als Osmin, Commendatore (»Don Giovanni«), Colline und Benoît (»La bohème«), Titurel (»Parsifal«), Timur (»Turandot«) Antonio (»Le nozze di Figaro«), Onkel Bonze (»Madama Butterfly«), Polizeikommissar (»Der Rosenkavalier«), Wirt (»Manon Lescaut«), Pfleger des Orest (»Elektra«) sowie als George Benton in »Dead Man Walking« von Jake Heggie auf der Bühne. Mit letztgenannter Partie war er auch am Theater an der Wien zu hören. Gastengagements führten Peter Lobert u.a. als Fafner (»Das Rheingold«) an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, als Monterone (»Rigoletto«) an die Komische Oper Berlin und 2007 als Osmin ans Michigan Opera Theatre in Detroit, wohin er als Sarastro zurückkehrte. 2008 gab er als Osmin sein Debüt an der Staatsoper Stuttgart. 2011 sang er Rocco (»Fidelio«) unter Gustav Kuhn in Ravenna und gab sein Debüt bei den Salzburger Festspielen in »Věc Makropulos«. Am Teatro dell’Opera di Roma hatte er 2012 großen Erfolg als Sarastro. Im Frühjahr 2013 gastierte er als Fafner (»Siegfried«) an der Opéra Bastille in Paris. Seit 2014 ist Peter Lobert Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper München, wo er zahlreiche Partien seines Fachs interpretiert. Nach wie vor ist er der Semperoper als Gast verbunden und in der Saison 2016/17 hier u.a. zu erleben als Zweiter Geharnischter (»Die Zauberflöte«), Alter Diener (»Elektra«) und König (»Die Prinzessin auf der Erbse«).

Biographie

Nach seinem Medizinstudium an der Berliner Charité studierte der Bass Peter Lobert Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Jürgen Hartfiel sowie privat bei Celestina Casapietra in Berlin. Sein erstes Festengagement führte ihn an das Badische Staatstheater Karlsruhe, dem er von 2002 bis 2007 angehörte. Dort sang er wichtige Partien seines Fachs, darunter Sarastro (»Die Zauberflöte«), Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«), Daland (»Der fliegende Holländer«), Fafner (»Das Rheingold«, »Siegfried«) und Hunding (»Die Walküre«). Von 2007 bis 2014 war Peter Lobert Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und stand hier u.a. als Osmin, Commendatore (»Don Giovanni«), Colline und Benoît (»La bohème«), Titurel (»Parsifal«), Timur (»Turandot«) Antonio (»Le nozze di Figaro«), Onkel Bonze (»Madama Butterfly«), Polizeikommissar (»Der Rosenkavalier«), Wirt (»Manon Lescaut«), Pfleger des Orest (»Elektra«) sowie als George Benton in »Dead Man Walking« von Jake Heggie auf der Bühne. Mit letztgenannter Partie war er auch am Theater an der Wien zu hören. Gastengagements führten Peter Lobert u.a. als Fafner (»Das Rheingold«) an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, als Monterone (»Rigoletto«) an die Komische Oper Berlin und 2007 als Osmin ans Michigan Opera Theatre in Detroit, wohin er als Sarastro zurückkehrte. 2008 gab er als Osmin sein Debüt an der Staatsoper Stuttgart. 2011 sang er Rocco (»Fidelio«) unter Gustav Kuhn in Ravenna und gab sein Debüt bei den Salzburger Festspielen in »Věc Makropulos«. Am Teatro dell’Opera di Roma hatte er 2012 großen Erfolg als Sarastro. Im Frühjahr 2013 gastierte er als Fafner (»Siegfried«) an der Opéra Bastille in Paris. Seit 2014 ist Peter Lobert Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper München, wo er zahlreiche Partien seines Fachs interpretiert. Nach wie vor ist er der Semperoper als Gast verbunden und in der Saison 2016/17 hier u.a. zu erleben als Zweiter Geharnischter (»Die Zauberflöte«), Alter Diener (»Elektra«) und König (»Die Prinzessin auf der Erbse«).