Biografie
Oper

Dagmar Morell

Kostüme

Die Kostümbildnerin Dagmar Morell erhielt ihre Ausbildung an der Royal Central School of Speech & Drama, London. Nach ihrem Abschluss 2002 gestaltete sie zunächst Kostüme für Installationen und Londoner Off-Theater, darunter die Riverside Studios, Upstairs at the Gatehouse, The Place sowie für Christopher Marlowes »Tamburlaine the Great« in der Ausgrabungsstätte des Old Rose Theatre. 2003 entwarf Dagmar Morell die Kostüme zur mehrfach ausgezeichneten Theaterproduktion von Reginald Roses »Twelve Angry Men (Die zwölf Geschworenen)« (Edinburgh Festival/Theaterfestivals Perth, Adelaide, Wellington) und darauffolgend 2004 für Dale Wassermanns »Einer flog über das Kuckucksnest« im Londoner West End (Gielgud Theatre/Garrick Theatre/Edinburgh Festival). Nach freien Assistenzen u. a. am Bayerischen Staatsschauspiel, der Staatsoper Stuttgart und dem Theater an der Wien folgten ab 2008 eigene Arbeiten, darunter für Thomas Bernhardts »Der Ignorant und der Wahnsinnige« am Schauspielhaus Bochum, Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« am KKL Luzern und dem Theater Freiburg sowie für Antonio Vivaldis »Orlando Furioso« in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie. Des Weiteren entwarf Dagmar Morell das Kostümbild für Jules Massenets »Hérodiade« an der Vlaamse Opera, für Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte« am Nationaltheater Mannheim, für Johann Strauß’ ‚»Die Fledermaus« am Aalto-Theater Essen, und für George Gershwins »Crazy for You«, Galt McDermots »Hair« und Claude-Michel Schönbergs »Les Misérables« am Theater Magdeburg. Am Gärtnerplatztheater München zeichnete Dagmar Morell für die Kostüme von Galt MacDermots »Hair«, Emmerich Kálmáns »Die Faschingsfee« und der Uraufführung von Thomas Pigors »Drei Männer im Schnee« verantwortlich. Das Kostümbild für »Drei Männer im Schnee« wurde für den Deutschen Musicaltheaterpreis 2019 in der Kategorie »Bestes Kostümbild« nominiert. Mit dem Kostümentwurf für »Die Zauberflöte« arbeitet Dagmar Morell in der Spielzeit 2020/21 zum ersten Mal an der Semperoper Dresden. 

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