Oper
Der deutsche Bariton Bernhard Hansky studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Hanno Müller-Brachmann und Kammersänger Roman Trekel sowie in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Angelika Kirchschlager und Brigitte Fassbaender. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin. Sein Bühnendebüt als Dandini in La Cenerentola hatte er 2010 am Nationaltheater Brno gegeben. Anschließend führten ihn feste Engagements an die Semperoper Dresden und die Hamburgische Staatsoper. Gastspiele brachten ihn u.a. an die Staatsoper Berlin (Turandot), zu den Salzburger Osterfestspielen (Satyricon) sowie zum Grafenegg-Festival (Der Freischütz) und nach Modena, Tallinn und Kopenhagen. 2016 stand er in Prag als Mozarts Don Giovanni auf der Bühne des Ständetheaters, dem Ort der Uraufführung. Zu seinen Partien zählen vor allem Papageno (Die Zauberflöte), Ping (Turandot), Zurga (Les pêcheurs de perles), Dr. Falke (Die Fledermaus), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro) sowie Kurwenal (Tristan und Isolde), den er im Oktober 2024 erstmals unter der Leitung von Petr Popelka in Prag gesungen hat. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Zubin Mehta, Kent Nagano, Václav Luks und Alessandro De Marchi. Auch im Konzertfach ist er ein gefragter Solist in den großen Oratorien von Bach bis Mendelssohn. Er trat u.a. an der Philharmonie Berlin, im Konzerthaus Berlin, im Konzerthaus Freiburg, beim Orchestre National de Lille, in der Philharmonie Krakau sowie als Bass-Solist der Johannespassion in Montréal auf. Seit 2019 ist er als Dozent für Gesang beim Festival Oper Oder Spree tätig und hat kürzlich den Podcast Parlando ins Leben gerufen. In der Saison 2024/25 verkörperte er u. a. Dandini (La Cenerentola) am Stadttheater Klagenfurt und kehrt 2025/26 erneut als Notar (Intermezzo) auf die Bühne der Semperoper zurück. (Stand: 2026)
