Ballett

Ein Sommernachtstraum

Frederick Ashton / David Dawson

Das Beste zweier Welten  Der zweiteilige Ballettabend präsentiert zwei Repertoirelieblinge: den mit graziler Leichtigkeit getanzten, humorvollen und bisweilen an die romantische Ballett-Tradition erinnernden Einakter »The Dream« sowie das Pendant dazu, »The Four Seasons«, eine zeitgenössische Lesart neoklassischen Balletts, die vor allem auf der assoziativen Ebene berührt.

Beide Choreografen – Frederick Ashton in der Adaption von Shakespeares »A Midsummer Night’s Dream« und David Dawson mit der tänzerischen Umsetzung von Vivaldis »Vier Jahreszeiten« – haben jeweils zeitlos gültiges Tanztheater erschaffen. Die Sächsische Staatskapelle Dresden und das Semperoper Ballett wirken kongenial zusammen, bringen Oberon, Titania und Puck mit viel Humor auf die Bühne und verwandeln anschließend Max Richters Neukomposition von Vivaldis »Vier Jahreszeiten« (2012) in fließende Bewegung.


Ein Ballettabend in zwei Teilen
Felix Mendelssohn Bartholdy nach Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare / Max Richter The Four Seasons nach Antonio Vivaldi Die vier Jahreszeiten

Premiere
10. März 2018,

Keine weiteren Vorstellungen in der aktuellen Spielzeit.

Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Making-of

Ein Sommernachtstraum – Making-of (3)

Stücktrailer

Ein Sommernachtstraum

In dem Ballettabend Ein Sommernachtstraum treffen mit William Shakespeares A Midsummer Night’s Dream und Antonio Vivaldis Die vier Jahreszeiten zwei echte Klassiker aufeinander. Frederick Ashtons Adaption des Sommernachtstraums von 1964 avancierte durch seine hochvirtuose Bewegungssprache und den Witz seiner Erzählung zu einem Meilenstein der Shakespeare-Interpretationen im Ballett und ist für jede Ballettcompagnie eine Steilvorlage um ihre tänzerische Exzellenz unter Beweis zu stellen. Während Ashton sein Ballett ganz konkret im Biedermeier und im Wald des Geschehens verortet, inspirierte den britischen Choreographen David Dawson die Neukomposition Max Richters von Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten (2012) zu einer abstrakt gehaltenen Kreation über den Kreislauf des Lebens. Im reduzierten, betörend schönen Bühnenraum von Eno Henze entwickelt sich ein neoklassisches Ballett in dessen Mittelpunkt der Mensch steht. In Stillstand wie Bewegung stetiger Veränderung, den unterschiedlichsten Momenten der Wahrnehmung und Energie zwischen Leben und Tod ausgesetzt. The Four Seasons wurde 2018 an der Semperoper uraufgeführt.
Making-of

Ein Sommernachtstraum – Making-of (2)

Die Erste Solistin Anna Merkulova im Ballett-Studio.
Making-of

Ein Sommernachtstraum – Making-of (1)

Die Tänzer*innen Julian Amir Lacey und Alice Mariani im Ballett-Studio.

Werkeinführung

Leidenschaften, Temperamente, Sinnlichkeit – unter anderem mit diesen Schlagworten lässt sich das Programm des Zweiteilers Ein Sommernachtstraum beschreiben. Den ersten Teil bildet Sir Frederick Ashtons The Dream, anlässlich des 400. Geburtstages von Shakespeare 1964 für das Royal Ballett in London kreiert. The Four Seasons hingegen schuf David Dawson 2018 für das Semperoper Ballett. Mehr zu diesem vielseitigen Ballettprogramm erläutert Dramaturgin Regina Genée.