Oper

Willy Decker

Inszenierung

Willy Decker studierte Germanistik, Philosophie, Theater- und Musikwissenschaft und Gesang in seiner Heimatstadt Köln. Er begann als Regieassistent in Essen und an der Oper Köln, wo er bald als Oberspielleiter fungierte. Schon seine ersten eigenen Operninszenierungen Ende der 1970er-Jahre erregten internationale Aufmerksamkeit. Zahlreiche Inszenierungen an allen großen Opernhäusern im In- und Ausland – darunter »Elektra« in Amsterdam, »La traviata« bei den Salzburger Festspielen, »Lulu« an der Wiener Staatsoper sowie die Welturaufführung von Aribert Reimanns »Das Schloss« an der Deutschen Oper Berlin – machten ihn zu einem der renommiertesten Regisseure Europas. Willy Decker erhielt für seine Arbeit viele Ehrungen und Auszeichnungen. Unter anderem wurde er 2006 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. In Frankreich wurde ihm der Titel eines Chevalier des Arts et des Lettres verliehen. Seit 2005 ist Willy Decker Honorarprofessor für Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 2007 inszenierte Willy Decker »Le vin herbé« von Frank Martin für die Ruhrtriennale. Nach diesem großen Erfolg übernahm er die künstlerische Leitung der Ruhrtriennale von 2009 bis 2011, die er mit einer Inszenierung von Arnold Schönbergs »Moses und Aron« eröffnete. Seit 1991 inszenierte Willy Decker regelmäßig an der Semperoper Dresden und setzte mit seinen Inszenierungen von »Der Freischütz«, »Don Giovanni« und den Dresdner Erstaufführungen von »Die Soldaten« und »Lear« Maßstäbe. Dabei verband ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Wolfgang Gussmann und der Kostümbildnerin Frauke Schernau. Diese Arbeit in Dresden gipfelte in der Inszenierung von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« von 2001 bis 2003.

Biographie

Willy Decker studierte Germanistik, Philosophie, Theater- und Musikwissenschaft und Gesang in seiner Heimatstadt Köln. Er begann als Regieassistent in Essen und an der Oper Köln, wo er bald als Oberspielleiter fungierte. Schon seine ersten eigenen Operninszenierungen Ende der 1970er-Jahre erregten internationale Aufmerksamkeit. Zahlreiche Inszenierungen an allen großen Opernhäusern im In- und Ausland – darunter »Elektra« in Amsterdam, »La traviata« bei den Salzburger Festspielen, »Lulu« an der Wiener Staatsoper sowie die Welturaufführung von Aribert Reimanns »Das Schloss« an der Deutschen Oper Berlin – machten ihn zu einem der renommiertesten Regisseure Europas. Willy Decker erhielt für seine Arbeit viele Ehrungen und Auszeichnungen. Unter anderem wurde er 2006 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. In Frankreich wurde ihm der Titel eines Chevalier des Arts et des Lettres verliehen. Seit 2005 ist Willy Decker Honorarprofessor für Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 2007 inszenierte Willy Decker »Le vin herbé« von Frank Martin für die Ruhrtriennale. Nach diesem großen Erfolg übernahm er die künstlerische Leitung der Ruhrtriennale von 2009 bis 2011, die er mit einer Inszenierung von Arnold Schönbergs »Moses und Aron« eröffnete. Seit 1991 inszenierte Willy Decker regelmäßig an der Semperoper Dresden und setzte mit seinen Inszenierungen von »Der Freischütz«, »Don Giovanni« und den Dresdner Erstaufführungen von »Die Soldaten« und »Lear« Maßstäbe. Dabei verband ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Wolfgang Gussmann und der Kostümbildnerin Frauke Schernau. Diese Arbeit in Dresden gipfelte in der Inszenierung von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« von 2001 bis 2003.

Willy Decker